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Demografischer Wandel, eine lähmende Bürokratie, zu hohe Energiekosten sowie geopolitische Unsicherheiten und Handelshemmnisse beeinflussen die Unternehmen und den Arbeitsmarkt gleichermaßen. Gleichzeitig verändern technologische Innovationen und strukturelle Anpassungen die Arbeitswelt immer schneller.
Wie wirken sich diese Entwicklungen konkret auf Beschäftigung, Fachkräfteengpässe oder Anforderungen an die Belegschaften aus? Wie sind die Wechselwirkungen untereinander? Welchen Einfluss haben diese Entwicklungen auf Wirtschaftswachstum und Wohlstand?
Die IHKs in Baden-Württemberg haben sich entschlossen, gemeinsam mit der Gesellschaft für wirtschaftspolitische Strukturforschung (GWS mbH) Antworten auf diese Fragen zu finden. Die auf Basis eines gesamtwirtschaftlichen Modells der GWS und der verfügbaren Daten gewonnen Erkenntnisse, die jährlich aktualisiert werden, können im neuen interaktiven IHK-Fach- und Arbeitskräftemonitor betrachtet werden.
Er zeigt zukünftige Entwicklungen am Arbeitsmarkt bis 2035 auf: Beschäftigung, Fachkräfteengpässe und damit verbundene Wohlstandsverluste. Diese Entwicklungen können für 37 Branchen, 144 Berufsgruppen und vier Anforderungsniveaus betrachtet werden.