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Wie es aktuell um den Arbeitsmarkt in der Region steht, sehen Sie hier. Mehr zur aktuellen Entwicklung finden Sie unter "Weitere Informationen" im Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit Ulm und in der aktuellen DIHK-Einschätzung für Deutschland.
Der Arbeitsmarkt im Juli 2026
IHK-Region Ulm
Baden-Württemberg
Deutschland
Gemeldete offene Stellen1
4.417
73.582
619.931
Arbeitslose
10.823
306.127
2.994.415
Arbeitslosenquote²
3,4
4,7
6,4
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte3
257.293
4.921.653
34.825.930
Universitätsstadt Ulm
Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach
Gemeldete offene Stellen1
1.628
1.252
1.537
Arbeitslose
3.345
3.860
3.618
Arbeitslosenquote²
4,4
3,2
2,9
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte3
105.426
60.756
91.111
1 sozialversicherungspflichtige offene Stellen
² bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen
3 Stichtag: 31. März 2026
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, 2026
Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Region Ulm
Seit Anfang 2013 bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 ist die Arbeitslosigkeit in der Region Ulm kontinuierlich (abgesehen von den üblichen saisonalen Schwankungen) bis auf 6.874 Personen zurückgegangen (Juni 2019) zurückgegangen, die Arbeitslosenquote sank auf 2,3 Prozent. Die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, insbesondere der Lockdown, ließen die Arbeitslosenzahl zunächst kräftig ansteigen. Die Arbeitslosenquote erreichte im August 2020 mit 4,2 Prozent ihren höchsten Stand. Seitdem hat sich mit der in der zweiten Jahreshälfte 2020 einsetzenden wirtschaftlichen Erholung die Arbeitsmarktlage wieder kontinuierlich verbessert. Die Arbeitslosigkeit in der Region Ulm hatte im Mai 2022 mit einer Quote von 2,4 Prozent wieder ihr sehr niedriges Vorkrisenniveau erreicht. Sie bleibt damit die IHK-Region Deutschlands mit der geringsten Arbeitslosigkeit.
Trotz positiver Beschäftigungsentwicklung ist die Arbeitslosenquote in der IHK-Region Ulm im Verlauf des Jahrs 2022 aufgrund des Ukraine-Krieges wieder leicht angestiegen. Insbesondere die steil ansteigenden Energiepriese haben viele Unternehmen verunsichert und zur Zurückhaltung gegenüber Neueinstellungen und der Verlängerung von befristeten Beschäftigungsverhältnissen getrieben. Zudem beruht ein Teil des Anstiegs der Arbeitslosen darauf, dass Flüchtlinge aus der Ukraine sich im Juni 2022 erstmalig als arbeitslos registrieren lassen konnten. Gut in Jahr später lassen flaue Konjunkturaussichten die Arbeitslosigkeit erneut steigen.
Im Durchschnitt des Jahres 2025 betrug die Arbeitslosenquote in der IHK-Region Ulm 3,2 Prozent. Lediglich die IHK Regionen Bodensee-Oberschwaben (3,5 Prozent), Schwaben (3,6 Prozent) und Würzburg (3,6 Prozent) stehen unter allen 79 deutschen IHK-Regionen ähnlich gut da. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg betrug die Arbeitslosenquote 4,6 in Deutschland 6,3 Prozent.
Die anhaltende konjunkturelle Flaute schlägt sich weiterhin in der IHK-Region Ulm in einer steigenden Arbeitslosenzahl nieder. Trotzdem bleibt die IHK-Region Ulm die IHK-Region Deutschlands mit der geringsten Arbeitslosenquote (3,4 Prozent im September 2026).