Nr. 6689098
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Kosovo

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Kosovos große Diaspora hat einen bemerkenswerten Einfluss auf die Wirtschaft des Landes. Der Diaspora-Tourismus ist von zentraler Bedeutung für Kosovos Exporte. Hohe Rücküberweisungen steigern den Wohlstand der Haushalte erheblich, schwächen jedoch die Arbeitsanreize. Diasporabezogene FDI stellen dringend benötigtes Kapital bereit und bieten Potenzial für Wissenstransfers, konzentrieren sich jedoch weiterhin stark auf Immobilien, wodurch Produktivitätsgewinne begrenzt bleiben. Gleichzeitig führt die anhaltende Emigration zu einem Verlust an Humankapital. Mit Blick auf die Zukunft dürften der Generationenwechsel, sich wandelnde Formen des Diaspora-Engagements und die fortgesetzte Emigration Kosovos Verhältnis zu seiner Diaspora neu prägen.

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Das Freihandelsabkommen erleichtert den Handel zwischen Kosovo und den EFTA-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

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Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Nordmazedonien investieren in Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit bei Holzwaren. Deutsche Maschinen bleiben gefragt.

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Vorgezogene Parlamentswahlen sollen den politischen Stillstand beenden. Investitionen und Konsum kurbeln die Wirtschaft an. Deutsche Firmen erschließen das Potenzial des Landes.

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Kosovo steht kurz davor, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) beizutreten, nachdem in den letzten Monaten erhebliche Fortschritte bei der Anpassung der Rechtsvorschriften an EU-Standards erzielt wurden. Als wichtiger Bestandteil des neuen EU-Wachstumsplans, würde eine SEPA-Mitgliedschaft zudem EU-Mittel verfügbar machen und Kosovos EU-Beitrittsperspektive langfristig stärken.

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Der Westbalkan ist ein Beschaffungsmarkt vor der Haustür. Metall-, Holz- und Kunststoffverarbeitung sowie Textilindustrie und IT bieten Chancen zum Nearshoring oder Sourcing.

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Der 2014 ins Leben gerufene Berlin-Prozess ist eine zwischenstaatliche Kooperationsinitiative zur Stärkung der Beziehungen zwischen einer Gruppe von EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, Frankreich und Polen, und den EU-Beitrittskandidaten und potenziellen Beitrittskandidaten in Südosteuropa.

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Im Frühjahr 2024 greifen in der Region des Kompetenz-Zentrums Südost-Europa wichtige Änderungen: Seit dem 1. Januar 2024 dürfen auch Personen mit einem kosovarischen Reisepass ohne Visum in die EU einreisen. Kosovo war das letzte Land in Südosteuropa, für das noch EU-Visa-Auflagen galten.

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Gründer im Westbalkan tüfteln an Innovationen, doch Risikokapital bleibt Mangelware. IKT- und Techlösungen überzeugen Anwender – auch aus Deutschland. Preis und Leistung stimmen.

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Der Westbalkan entwickelt sich dynamisch als Produktionsstandort. Die Diversifizierung von Lieferketten sowie Nearshoring rücken die Region in den Fokus von Investoren aus Europa.