Nr. 6689390
IHK Ulm

Moldau

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Die Steigerung und Diversifizierung von Exporten ist eine zentrale Priorität der moldauischen Regierung. Unternehmen in Moldau, die ihre Aktivitäten im Ausland ausweiten wollen, fehlt jedoch ein grundlegendes Instrument: eine Absicherung gegen das Risiko von Zahlungsausfällen ausländischer Kunden. Dies ist insbesondere für Unternehmen relevant, die neue Märkte erschließen oder mit neuen Kunden Geschäftsbeziehungen aufnehmen. Kurzfristige Exportkreditrisiken werden normalerweise von privaten Versicherern abgedeckt; eine solche Versicherung ist in Moldau jedoch nicht verfügbar. Eine staatlich abgesicherte Exportkreditgarantie könnte Unternehmen dabei unterstützen, neue Märkte zu erschließen, wettbewerbsfähige Zahlungsbedingungen anzubieten und Zugang zu Betriebsmittelfinanzierung zu erhalten.

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Fördermittel treiben die Märkte für energetische Sanierungen in Rumänien, Bulgarien und Moldau. Deutschen KMU eröffnet dies Chancen, sich als Spezialausrüster zu positionieren.

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Mit der Annäherung Moldaus an die EU steht der Sektor für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung an einem Scheideweg seiner Entwicklung. Die Aussicht auf den Beitritt zum EU-Binnenmarkt mit seinen 500 Mio. Verbrauchern bietet enorme Wachstumschancen durch verbesserten Handel und finanzielle Unterstützung. Der Harmonisierungsprozess ist jedoch ein mühsamer Vorgang, der erhebliche Zeit- und Finanzressourcen erfordert.

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Bukarest, Sofia und Chisinau entwickeln sich zu Gründerzentren für Start-ups. Vor allem die IT-Branche ist für Investoren in Rumänien, Bulgarien und Moldau interessant.

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Die EU-Integration schreitet voran mit Roaming und einem besseren Marktzugang zur EU. Aber die externen Risiken bleiben und werden das Wirtschaftswachstum lähmen.

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Die Republik Moldau hat im ersten Quartal 2026 einen wichtigen Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit gemacht: Die inländische Stromproduktion deckte rund 52 % des nationalen Verbrauchs. Dies ist eine der bedeutendsten Entwicklungen im Energiesektor der vergangenen Jahre, wie aus den von der Nationalen Agentur für Energieregulierung (ANRE) veröffentlichten und von bani.md zitierten Daten hervorgeht.

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Moldaus SEPA-Mitgliedschaft wurde am 6. Oktober 2025 wirksam und markiert einen wichtigen Meilenstein für die EU-Integration. SEPA senkt die Gebühren für grenzüberschreitende Zahlungen in ganz Europa.

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Am 4. Oktober 2025 traten die angepassten Handelsbestimmungen des vertieften und umfassenden Freihandelsabkommens (DCFTA) zwischen der EU und Moldau in Kraft und ersetzen damit faktisch die kürzlich ausgelaufenen autonomen Handelsmaßnahmen (ATMs) der EU.

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Am 1. November 2025 sind Moldau und Montenegro dem Übereinkommen über das gemeinsame Versandverfahren und dem Übereinkommen über die Vereinfachung der Förmlichkeiten im Warenverkehr beigetreten.