Interesse an KI-Zusatzqualifikation ist groß
Bald 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
„Die IHK Region Stuttgart ist Vorreiterin in Sachen künstliche Intelligenz in die Ausbildung bringen“, sagt Claudius Audick, Referatsleiter Abteilung Berufliche Bildung und Fachkräfte, der am 27. Januar 2026 im Panel ‚KI als Thema der Weiterentwicklung von Ausbildungsberufen‘ bei der BIBB-Bildungskonferenz spricht. Seit dem Start der IHK-Zusatzqualifikation „Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen“ im Jahr 2023 hat sich die Anzahl der Berufsschulen, die die Zusatzqualifikation in der Region Stuttgart anbieten, von zwei auf sieben erhöht. Die Gesamtzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beläuft sich inzwischen auf 600. „Prozesse in Unternehmen verändern sich durch Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen, daher ist es wichtig, dass Unternehmen bereits bei den Auszubildenden Expertinnen und Experten in diesem Bereich hervorbringen“, so Audick. Die Vermittlung der Inhalte der KI-Zusatzqualifikation läuft immer besser und bereitet sehr gut den Weg für die geänderten Anforderungen der Berufswelt. „Unser Ziel ist es, das Angebot noch weiter in die Fläche zu bringen.“
In Baden-Württemberg gelingt das bislang gut. Fast alle zwölf Industrie- und Handelskammern im Land, sind eingestiegen oder wollen einsteigen. „Mittlerweile haben wir auch bundesweite Anfragen. Schleswig-Holstein sowie Sachsen-Anhalt, die Handelskammer Bremen und einige Kammern in NRW und Hessen wollen die Zusatzqualifikation auch anbieten“, sagt Audick.
Sehr erfolgreich laufen auch die beiden weiteren Qualifizierungsstufen: der Berufsspezialist für KI und Maschinelles Lernen und der Bachelor Professional in KI und Maschinellem Lernen. Der Berufsspezialist läuft im IHK Bildungshaus in Grunbach bereits im dritten Kurs und der zweite Bachelor-Lehrgang startet am 2. Februar 2026.
Hintergrundinformationen:
Die Entwicklung der Zusatzqualifikation „Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen“ wurde vom Bundesbildungsministerium im Rahmen eines Verbundprojekts gefördert und von der IHK Region Stuttgart gemeinsam mit den IHKs Reutlingen und Karlsruhe sowie der Universität Stuttgart, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München in Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen, Sozialpartnern und Berufsschulen erarbeitet.