International

Kanada

Kanada zählt zu den stabilsten Volkswirtschaften der Welt. Das zweitgrößte Land der Erde ist besonders reich an Bodenschätzen und setzt mit zahlreichen Abkommen auf freien Handel.
Bekannt ist Kanada dafür, offen und multikulturell aufgestellt zu sein. Diese Vielfalt findet sich in den Industriesektoren wieder: Zu den wichtigen Industrien zählen neben dem Bergbau das Verarbeitende Gewerbe, die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt, die Bau- und Immobilienbranche, der Bankensektor sowie die IT-Branche.

2. April 2026: Webinar “Rohstoffpartner Kanada - Chancen für deutsche Unternehmen”

Die Rohstoffbasis ist riesig - Kanada ist global führend bei Batteriemetallen wie Nickel, Lithium, Kobalt oder Graphit und bietet Energieoptionen wie Uran und Wasserstoff. British Columbia spielt eine Schlüsselrolle, denn hier befindet sich die wichtigste Bergbauregion Kanadas. Hier gibt es Nickel, Kobalt, Titan und Seltene Erden. Der Star unter den Rohstoffen ist Kupfer – essenziell für Elektromobilität, Stromnetze und erneuerbare Energien.
Deutschland hat die Zusammenarbeit im Bereich kritischer Mineralien schon seit einigen Jahren über politische Initiativen vertieft und beide Länder fördern gemeinsam Projekte.
Welche Trends und Entwicklungen gibt es im kanadischen Rohstoffsektor? Welche Potenziale stecken in Netzwerken wie dem German Mining & Resources Network? Und wie profitieren deutsche Unternehmen?
Erfahren Sie mehr darüber in unserem Webinar mit Heiko Steinacher von der Germany Trady & Invest GmbH in Toronto, Lilly Schrank vom Kompetenzzentrum Bergbau & Rohstoffe bei der AHK Kanada und Lukas Josten, Representative Europe der Trade and Invest British Columbia.
Zur Anmeldung zum kostenfreien Webinar geht es über die IHK-Veranstaltungsseite.

Neues zum Bundesregister für Kunststoffe (Federal Plastics Registry) in Kanada

Kanada hat sich zum Ziel gesetzt, den Plastikmüll einzudämmen. Unternehmen in Kanada sind schrittweise – je nach Produktkategorie und Berichtsphase – zur Meldung von Kunststoffprodukten und -verpackungen an die zentrale Plattform Federal Plastics Registry verpflichtet. Für ausländische Exporteure, zum Beispiel aus Deutschland, besteht keine direkte Meldepflicht. Dazu sind seit September 2025 in Kanada ansässige Entitäten (Importeure, Unternehmen etc.) verpflichtet.

Was ist mit dem Eintrag im kanadischen Bundesregister verbunden?

  • Kanadische Importeure benötigen detaillierte Informationen zu den verwendeten Kunststoffen (Materialtyp, Herkunft und Mengen) von den ausländischen Geschäftspartnern, da sie eigene Dokumentationen darüber erstellen müssen.
  • Die kanadische Regierung stellt einen standardisierten „Foreign Supplier Letter“ bereit, über den Importeure die erforderlichen Daten bei ihren deutschen Lieferanten anfordern können

Was müssen deutsche Unternehmen tun?

  • Prüfen Sie, welche Kunststoffarten und Produktgruppen Sie nach Kanada liefern.
  • Unter Schedule 1 finden Sie die Übersicht, für welche Produkte eine Meldepflicht besteht. In Schedule 5 ist angegeben, in welchem Umfang und in welcher Berichtsphase diese Produkte relevant werden.
  • Auch Produktverpackungen sind meldepflichtig, sobald sie in Kanada in Verkehr gebracht werden
Den Request for information from foreign suppliers - Canada.ca finden Sie auf der Internetseite der kanadischen Regierung.

Ebenso die im kanadischen Amtsblatt erschienene Gazette über den Link Canada Gazette, Part 1, Volume 158, Number 16: GOVERNMENT NOTICES.

Informationen zum kanadischen Bundesregister sind auf der Website Federal Plastics Registry - Canada.ca einsehbar.

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