Länderinformationen

Großbritannien

Das Vereinigte Königreich ist ein wichtiger Außenhandelspartner für Baden-Württemberg. Die Bedeutung als Absatzregion ist in den letzten Jahren geschrumpft, aber es gibt durchaus Aussicht auf gute Geschäfte. Attraktive Branchen sind beispielsweise die Erneuerbaren Energien, Elektromobilität oder Künstliche Intelligenz.

Zehn Jahre später - was hat sich verändert seit dem Brexit-Referendum?

Schon vor zehn Jahren stimmten die Briten für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Was hat sich seitdem wirtschaftlich tatsächlich verändert – und was bedeutet der Brexit heute für deutsche Unternehmen?
Der Sommer-Podcast DIHK WirtschaftsWissen wirft einen Blick darauf, welche Folgen der Brexit für die deutsch-britischen Wirtschaftsbeziehungen hatte. Wie haben sich Handel, Wirtschaft und Wachstum verändert?
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Frühjahrsumfrage 2026: belebtes Stimmungsbild in UK

Die aktuell veröffentlichte Umfrage der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer in London zeigt ein deutlich verbessertes Stimmungsbild der deutsch-britischen business community:
  • 51  Prozent der befragten Unternehmen beurteilen ihre derzeitige Geschäftslage im Vereinigten Königreich positiv – ein klarer Anstieg gegenüber dem Herbst.
  • Weitere 35  Prozent sprechen von einer stabilen Situation, während nur sechs Prozent eine negative Lage melden. Trotz dieser erfreulichen Momentaufnahme bleiben die Erwartungen für die kommenden Monate gedämpft und haben sich im Vergleich zu vor sechs Monaten kaum verändert.
    Die Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Vereinigten Königreich fällt weiterhin verhalten aus.
  • Lediglich zwei  Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Verbesserung,
  • 35 Prozent erwarten eine anhaltend schwache Konjunktur, und 63 Prozent bewerten die Wachstumsperspektiven pessimistisch.
  • Außerdem ist die Investitionsbereitschaft zurückgegangen: Nur noch 14  Prozent planen eine Expansion im Vereinigten Königreich, nach 23  Prozent im Herbst 2025 – ein Zeichen zunehmender Zurückhaltung.
  • Gleichzeitig beabsichtigen jedoch 31 Prozent der Unternehmen, zusätzliches Personal einzustellen, was auf eine weiterhin starke Nachfrage nach Arbeitskräften trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten hindeutet.
Der britische Markt bleibt attraktiv; demgegenüber stehen Herausforderungen wie politische Unsicherheiten, eine schwache Nachfrage, handelsbezogene Hemmnisse infolge des Brexits sowie steigende Energiekosten.
So sprechen sich die Unternehmen weiterhin für eine spürbare Verbesserung der Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union sowie für den Abbau administrativer Hürden aus. Zugleich reagieren sie aktiv auf geopolitische Risiken - durch Nearshoring, die Diversifizierung in neue Märkte und den Aufbau größerer Lagerbestände.
Mehr zur aktuellen Stimmung in Großbritannien finden Sie in der Frühjahrsbefragung der deutsch-britischen Business Community.

Aktuelle Daten zu Land und Politik

Aktuelle Wirtschaftsdaten zu Großbritannien

Derzeit liegt das Vereinigte Königreich auf dem achten Platz der wichtigsten Absatzregionen für baden-württembergische Produkte.
Informationen, Marktanalysen, Wirtschaftsdaten und Branchenberichten finden Sie unter GTAI-Wirtschaftsinformationen Großbritannien.

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