Weniger ist mehr: Erfolgreich durch Effizienz

Wie Unternehmen von Ressourceneffizienz profitieren können

Ressourceneffizienz kann den Material- und Energieverbrauch senken und sich auch finanziell auszahlen. Erfahren Sie, welche wirtschaftlichen Vorteile für Unternehmen entstehen können.

Was ist eigentlich Ressourceneffizienz?

Die Formel ist einfach: Materialeffizienz und Energieeffizienz ergeben Ressourceneffizienz. Dennoch lohnt es sich, genauer hinzusehen, um herauszufinden, wo die Effizienz gesteigert werden kann.
Potenziale findet man:
  • Beim Produkt: Hierbei geht es um die Optimierung des Produkts selbst. Das beinhaltet beispielsweise die Auswahl geeigneter Materialien, den Einsatz leichterer Baustoffe und die Möglichkeit, das Produkt leicht zu reparieren. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Ressourceneffizienz zu steigern.
  • Im Prozess: In den Fertigungsprozessen können Ressourceneffizienzsteigerungen erzielt werden, indem man beispielsweise Abfall reduziert, Energie effizienter nutzt und den gesamten Herstellungsprozess optimiert. Hier gibt es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten, die Effizienz zu erhöhen.
  • In der Organisation: Selbst auf organisatorischer Ebene können Ressourceneffizienzverbesserungen realisiert werden. Dies kann durch die Optimierung von Transportwegen geschehen, aber auch durch die Qualifikation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die so zu einem bewussteren Umgang mit Ressourcen beitragen können.
Die Ressourceneffizienz hängt also nicht nur von einem Aspekt ab, sondern kann auf verschiedenen Ebenen optimiert werden, sei es bei den Produkten, in den Prozessen oder in Organisation.
Zur Ressourceneffizienz zählt außerdem der effiziente Einsatz von Umweltmedien, das heißt, die sorgfältige Nutzung und Wiederverwendung von Wasser, Luft, Boden und anderen natürlichen Ressourcen.

Kostenfreier Ressourceneffizienz-Check

Sie wollen Ihre Effizienz steigern und benötigen dabei Unterstützung? Dann vereinbaren Sie einen kostenfreien, unabhängigen Ressourceneffizienz-Check. Die Experten der Kompetenzstelle für Ressourceneffizienz KEFF+ kommen in Ihr Unternehmen und geben Ihnen Impulse, wie Sie Material und Energie einsparen können.

Wie wird die Ressourceneffizienz erfasst?

Ressourceneffizienz ist messbar. Sie steigt, wenn man mehr Ertrag mit dem gleichen Aufwand erzielt. Eine andere Möglichkeit, die Ressourceneffizienz zu steigern, besteht darin, den Aufwand zu reduzieren, während der Ertrag gleichbleibt. Die Prinzipien der Ressourceneffizienz drehen sich also um die optimale Nutzung von Ressourcen, um den gewünschten Ertrag oder Nutzen zu erzielen.

Warum ist Ressourceneffizienz so wichtig?

Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von möglichen wirtschaftlichen Vorteilen bis zu einem geringeren Material- und Energieverbrauch:
  • Eine höhere Ressourceneffizienz kann den Bedarf an bestimmten Rohstoffen und damit entsprechende Beschaffungsrisiken verringern. Sie reduziert aber nicht zwangsläufig die Abhängigkeit von Rohstoffpreisen und der Verfügbarkeit benötigter Materialien. Die Wirkung wird mit „reduziert“ als sicher dargestellt und sollte deshalb leicht relativiert werden
  • Potenziell niedrigere Herstellkosten: Eine effizientere Nutzung von Materialien und Energie kann die Herstellungskosten senken. Ob sich dadurch auch die Gewinnmarge erhöht, hängt von den Kosten der Maßnahme und weiteren betrieblichen Faktoren ab.
  • Mögliche niedrigere Nutzungskosten: Benötigt ein Produkt im Betrieb weniger Energie oder Verbrauchsmaterialien, können die Nutzungskosten für die Kundschaft sinken. Dies kann die Attraktivität des Produkts erhöhen.
  • Unternehmenswahrnehmung: Ein nachvollziehbarer und transparenter Umgang mit Material und Energie kann die Wahrnehmung des Unternehmens bei Kunden, Geschäftspartnern und Investoren positiv beeinflussen
  • Geringerer Ressourcenverbrauch: Wenn Unternehmen weniger Material, Energie oder Wasser einsetzen und Abfälle vermeiden, können sie die damit verbundenen Umweltauswirkungen reduzieren.
Ressourceneffizienz bietet insbesondere bei der Materialnutzung Ansatzpunkte für Kosteneinsparungen. Da Materialkosten im verarbeitenden Gewerbe einen erheblichen Anteil der betrieblichen Kosten ausmachen, kann sich eine genauere Analyse auch für kleine und mittlere Unternehmen lohnen. Welche Einsparungen tatsächlich möglich sind, hängt von der betrieblichen Ausgangssituation und den umgesetzten Maßnahmen ab.