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Nr. 7192054
Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit

Heizkostenrechner

Mit der Umwandlung des GEG zum GModG sind neue Erfüllungsmöglichkeiten zur Beheizung von Gebäuden hinzugekommen. Damit geht einher, dass bei einem Heizungstausch auch wieder ohne Auflagen Gasheizungen eingebaut werden dürfen. Mit dem Einbau neuer Gasheizungen erfolgt jedoch der Zwang zum Bezug von biobasierten Brennstoffen (z.B. Biomethan, Bioheizöl, biogenes Flüssiggas bzw. grüner, blauer, orangener oder türkiser Wasserstoff).
Folgende Beimischungsquoten sind vorgesehen:
  • Ab 01.01.2029: ≥ 10 Prozent
  • Ab 01.01.2030: ≥ 15 Prozent
  • Ab 01.01.2035: ≥ 30 Prozent
  • Ab 01.01.2040: ≥ 60 Prozent
Alternativ müssten technische Anpassungen am Gebäude bzw. der Gebäudetechnik vorgenommen werden.
Prognosen zeigen jedoch auf, dass dies sowie der CO2-Preis die Gesamtkosten für den Betrieb einer Gasheizung verteuern könnte.
Um eine qualifizierte Entscheidung treffen zu können, welche Kosten beim Einbau einer neuen Gasheizung in Nichtwohngebäuden auf einen zukommen, hat die IHK Region Stuttgart einen Heizkostenrechner entwickelt. Hierbei wird anhand von wissenschaftlichen Prognosen vom Institut für Wirtschaft und Prognos (im Auftrag des Umweltbundesamts) aufgezeigt, wie die Preisentwicklung bis zum Jahr 2045 sein könnte. Als Vergleich kann die Beheizung eines Gebäudes mittels einer Wärmepumpe herangezogen werden (ohne Feststellung der technischen Machbarkeit)
Die IHK Region Stuttgart hat die Gesetzesgrundlagen Stand 29.09.2026 berücksichtigt und ist davon ausgegangen, dass der biogene Anteil von der CO2-Steuer ausgenommen sein wird. Gleichzeitig wurde das CO2-Kostenaufteilungsgesetz berücksichtigt.
Hinweis
Die Berechnung dient ausschließlich der Orientierung. Die tatsächlichen Kosten hängen von den individuellen Gebäudeeigenschaften, dem Nutzerverhalten, der Anlagenauslegung sowie den zukünftigen Energiepreisen ab. Für Investitionsentscheidungen empfiehlt sich eine objektspezifische technische und wirtschaftliche Bewertung.

Ihr Gebäude

Ihre Rolle
Nutzungsart
Gebäudezustand
Beheizte Fläche
50 m²10.000 m²
Preisszenario
Gegenüber 2027
Gesamtkosten des Gebäudes
Wärmepumpe zum Vergleich

Vergleich mit einer Wärmepumpe

Verglichen werden ausschließlich die Energiekosten des Gebäudes. Investition, Förderung, Wartung und ein möglicher Umbau der Wärmeverteilung sind nicht enthalten. Die Strompreisannahmen stammen nicht aus den zitierten Studien und sind hier frei einstellbar.
Jahresarbeitszahl
2,05,0
Bestandsgebäude mit Heizkörpern eher 2,5 bis 3,0, sanierte Gebäude mit Flächenheizung 3,5 bis 4,5.
Die Jahresarbeitszahl beschreibt die Effizienz der Wärmepumpe. Eine hohe JAZ steht für eine effiziente Wärmepumpe. Sie hängt stark von der Gebäudehülle ab: Gute Dämmung führt zu einer hohen JAZ, schlechte Dämmung zu einer niedrigen.
Strompreis 2027
0 ct40 ct
Netto, frei einstellbar. 0 ct entspricht einer abbezahlten PV-Anlage ohne Strombezugskosten.
Strompreis-Trend
−3 %+3 %
Real, ohne Inflation. Projektionen erwarten für Gewerbekunden eher leicht sinkende Preise.

Summe 2027 bis 2045

Bestandteil ct/kWh € im Jahr Aufteilung

Gerechnet wird mit SLP-Netzentgelten, also nur mit dem Arbeitspreis. Ein Leistungspreis ist nicht enthalten. Der fällt heute in der Regel ab 1,5 Mio. kWh Gas bzw. ab 100.000 kWh Strom im Jahr an und hängt von der höchsten Jahresleistung ab.

Emissionsfaktor Erdgas