Energiewende

Neuer "Wasserstoffatlas"

Angesichts der Energiekrise hat Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger am 21. Juli 2022 erneut für den Hochlauf von Wasserstoff geworben. Gemeinsam mit dem Energiespeicher-Experten Michael Sterner von der Technischen Hochschule Regensburg hat die Ministerin den Wasserstoffatlas vorgestellt.
Inzwischen existieren diverse Pilotvorhaben zum Thema Wasserstofferzeugung bzw. -nutzung und es kommen stetig weitere hinzu. Dieser Atlas zeigt den aktuellen Stand, die regionalen Fortschritte sowie die Chancen und Potenziale von Wasserstoff für die Energiewende und den Klimaschutz.
Der Wasserstoffatlas, als flächendeckendes und frei zugängliches Instrument, bietet die Möglichkeit Potenzial, Verbrauch, Kosten und Emissionsminderungen verschiedener Wasserstoffanwendungen auf regionaler Ebene in ganz Deutschland einzuschätzen. Damit werden konkrete technische Planungen erleichtert. 
Neben dem erfassten Bestand aller deutschen Power-to-X-Anlagen werden alle Wertschöpfungsketten für grünen Wasserstoff regional dargestellt. Somit kann ein Vergleich von Wasserstoff mit fossilen Energieträgern sektoren- und anwendungsübergreifend (Strom, Gebäude, Verkehr, Industrie) erfolgen und Potenziale, Kosten sowie die mögliche CO 2-Vermeidung einer Wasserstoffnutzung in Abhängigkeit des Standorts können aufgezeigt werden.
Neben der Forschungsstelle Energienetze und Energiespeicher (FENES) der OTH Regensburg sind noch viele weitere Projektpartner involviert.