Unternehmensnachfolge
Zahlen Daten Fakten rund um die Nachfolge: DIHK Nachfolgereport und Studien
- Aktueller DIHK Report zur Unternehmensnachfolge 2025: Deutschland drohen die Unternehmerinnen und Unternehmer auszugehen
- Unternehmensnachfolge in Bayern 2027 - 2031
- Nachfolgestudie des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn
- Nachfolge-Monitoring Mittelstand
- Notfallkoffer, damit die Nachfolge gut vorbereitet ist
Aktueller DIHK Report zur Unternehmensnachfolge 2025: Deutschland drohen die Unternehmerinnen und Unternehmer auszugehen
Noch nie wollten in Deutschland so viele Unternehmensinhaberinnen und -inhaber ihr Lebenswerk in andere Hände übergeben oder – falls das nicht gelingt – den Betrieb im Zweifel schließen. Das zeigt der Report Unternehmensnachfolge 2025 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).
In den Beratungen der IHKs stehen deutschlandweit gut 9.600 fortzuführenden Unternehmen lediglich 4.000 Interessenten gegenüber. Mehr als ein Viertel der betroffenen Unternehmer und Unternehmerinnen denkt bereits an eine komplette Schließung. Hochgerechnet stehen demnach in den nächsten zehn Jahren bis zu 250.000 Betriebe auf der Kippe.
Im Gastgewerbe und im Handel ist die Lage besonders angespannt. Hier übersteigt das Angebot an Unternehmen die Nachfrage sogar um mehr als das Dreifache, in der Verkehrsbranche sogar um das Vierfache. Aber auch bei den Dienstleistern und in der IT-Branche sind gut doppelt so viele Unternehmen im Angebot, wie sich Interessenten in der IHK-Beratung.
IHK-Engagement wirkt: Perspektivisch gibt es einen Hoffnungsschimmer. Das intensive Engagement der IHKs vor Ort lohnt sich. Es kommen zuletzt wieder etwas mehr Interessenten für eine Unternehmensübernahme in die Beratung. Die IHKs berichteten zudem vermehrt von Nachfolgekandidatinnen und -kandidaten aus der Industrie, die aktuell eine Alternative zum Angestelltenverhältnis in krisengeplagten Branchen suchen. Quelle: DIHK Nachfolgereport
IHK-Engagement wirkt: Perspektivisch gibt es einen Hoffnungsschimmer. Das intensive Engagement der IHKs vor Ort lohnt sich. Es kommen zuletzt wieder etwas mehr Interessenten für eine Unternehmensübernahme in die Beratung. Die IHKs berichteten zudem vermehrt von Nachfolgekandidatinnen und -kandidaten aus der Industrie, die aktuell eine Alternative zum Angestelltenverhältnis in krisengeplagten Branchen suchen. Quelle: DIHK Nachfolgereport
Unternehmensnachfolge in Bayern 2027 - 2031
Laut der aktuellen Studie des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie stehen in vielen bayerischen Familienunternehmen in den kommenden Jahren ein Generationenwechsel an. Im Rahmen der Studie zur Erhebung und Analyse zur Unternehmensnachfolge in Bayern wurde die Nachfolgesituation in Ganz Bayern bewertet. Die vollständige Studie ist hier nachzulesen.
Nachfolgestudie des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn
Gemäß der aktuellen Studie des IfM Bonn stehen im Zeitraum 2026 bis 2030 deutschlandweit etwa 186.000 Unternehmen zur Übergabe an. Damit stagniert die Zahl der Übergaben, trotz des steigenden Alters der Unternehmensinhabenrinnen und - inhaber. Dafür ist vor allem eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation der Unternehmen, die eine Übernahme aus Sicht der Nachfolgeinteressierten weniger attraktiv macht, ursächlich. Hier geht es zur Studie des IfM Bonn.
Nachfolge-Monitoring Mittelstand
Das Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025 der KfW hebt hervor, dass Geschäftsaufgaben mangels Familieninteresse immer deutlicher ins Auge gefasst werden. Im vollständigen Monitoring der KfW werden die Gründe dafür dargestellt.
Notfallkoffer, damit die Nachfolge gut vorbereitet ist
Die Anzahl der Unternehmen, die für den Notfall gesorgt haben, steigt. Allerdings haben noch nicht alle Unternehmen einen Notfallkoffer, um eine reibungslose Übergabe beim Unternehmerausfall bzw. die Weiterführung des Unternehmens zu gewährleisten. Hier finden Sie alle weiteren Informationen zum Thema Notfallplan und den Notfallkoffer als Download finden Sie hier.
Im Rahmen der Mission Nachfolge biete die IHK Schwaben neben der Erstberatung zur Übergabe und Übernahme kostenfreie Informationsveranstaltungen zum Thema an.
