Fachkräftesituation in Schwaben

In der aktuellen Herbst Konjunkturumfrage der IHK-Schwaben wurden neben der konjunkturellen Situation auch Fragestellungen zur Fachkräftesituation untersucht. Zur Auswertung kamen über 870 Antworten von Unternehmen aus den Branchen Industrie, Handel, Bau, Verkehr und Lagerei, unternehmensnahe Dienstleistungen und Tourismus.
Die Kernfragen der Umfrage beziehen sich vor allem auf:
  • Wie ernst ist der Fachkräftemangel in der schwäbischen Wirtschaft?
  • Welche wesentlichen Gründe werden für Stellenauf- und -abbau sowie eine konstante Personalplanung angeführt?

Wichtigste Ergebnisse

  • Fachkräftemangel bleibt für die Unternehmen das größte Risiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
  • Die Hälfte der Unternehmen hat offene Stellen, die sie längerfristig nicht besetzen kann.
  • Dank flexibler Arbeitszeitmodelle können Unternehmen auf eine schwächere Nachfrage reagieren.
  • Nicht nur der Personalbedarf, sondern auch das Angebot steuert die erwartete Beschäftigtenzahl der Unternehmen.
  • Unternehmen erwarten von der Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland keinen großen Effekt für das Fachkräfteangebot.