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Meldungen, Veranstaltungen und Tipps

Aktuelles zum Thema "Sicherheit in der Wirtschaft"

An dieser Stelle erhalten Sie aktuelle und branchenübergreifende Informationen zu dem Themenbereich “Sicherheit in der Wirtschaft”. Neben Presse- und Warnmeldungen finden Sie hier Veranstaltungshinweise und Tipps zur Prävention.

Veranstaltungen

5. Oktober 2026 - Online

Die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand eröffnet ihren Aktionsmonat mit einem Überblick über aktuelle Bedrohungen und Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen. Weitere Webimpulse behandeln unter anderem NIS2, den Cyber Resilience Act, KI-gestützte Angriffe, Lieferketten und Incident Response. Die Auftaktveranstaltung findet von 10 bis 11 Uhr online statt.

28. Oktober 2026 - Nürnberg

Bei den Internet Security Days auf der it-sa stehen EU-Cybersicherheitsregulierung, digitale Souveränität, resiliente Infrastrukturen, sichere KI sowie E-Mail- und DNS-Sicherheit im Mittelpunkt. Die Veranstaltung findet von 9 bis 17.30 Uhr in Nürnberg statt.

Aktuelle Meldungen

OT-Sicherheit

Direkt erreichbare Steuerungs- und OT-Systeme können ein erhebliches Risiko darstellen. Unternehmen sollten prüfen, welche Anlagen und Komponenten aus dem Internet erreichbar sind, und unnötige Zugänge konsequent reduzieren.

Drohnen und Kritis

Mecklenburg-Vorpommern baut mit der Hochschule Stralsund ein großflächiges Drohnen-Lagebild auf. Vernetzte Sensoren sollen Bewegungen in Echtzeit erfassen und Häfen, Energieanlagen und weitere kritische Infrastruktur besser schützen.

Unternehmensschutz

Der Sicherheitsmonitor 2026 und die AFCEA-Studie zeigen: Physische Risiken, Cyberabwehr und Krisenorganisation müssen zusammen gedacht werden. Entscheidend sind vernetzte Lagebilder, klare Zuständigkeiten und vorbereitete Wiederanläufe.

KI und Cybersicherheit

Laut gemeinsamer Studie von BSI und TÜV-Verband registrierte jedes sechste befragte Unternehmen einen Angriff oder Betrugsversuch mit möglichem KI-Bezug. Nur wenige Betriebe haben dafür besondere Schutzprozesse etabliert.

Fernzugriff

Schwachstellen in Ivanti Connect Secure werden aktiv ausgenutzt. Angreifer können die Authentifizierung umgehen und Befehle ausführen. Betreiber sollten betroffene Versionen aktualisieren und eine mögliche Kompromittierung prüfen.

Aktuelle Schwachstellen

Eine kritische Schwachstelle im Cisco Secure E-Mail Gateway wird aktiv ausgenutzt. Betroffene Unternehmen sollten Konfiguration und Versionsstand prüfen, Updates einspielen und Systeme auf Hinweise einer Kompromittierung untersuchen.

Fernzugriff

Eine kritische Zero-Day-Schwachstelle in BeyondTrust Remote Support wird seit mindestens August aktiv ausgenutzt. Betroffene Unternehmen sollten verfügbare Updates unverzüglich einspielen und selbst betriebene Systeme auf Hinweise einer Kompromittierung untersuchen.

Wirtschaftsschutz

Laut einer Bitkom-Studie konnten 37 Prozent der von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffenen Unternehmen mindestens einen Angriff einem ausländischen Nachrichtendienst zuordnen. Privatpersonen werden zudem über soziale Netzwerke und Messenger für Ausspähung oder Sabotage angeworben.

IT-Sicherheit im Mittelstand

Eine bundesweite Studie untersucht die IT-Sicherheit in Klein- und Kleinstunternehmen, insbesondere in Betrieben ohne eigene IT-Fachkräfte. Die anonyme Befragung läuft vom 28. September bis zum 31. Oktober 2026 und dauert etwa 10 bis 15 Minuten.

Europäische Bedrohungslage

Die europäische Cybersicherheitsagentur ENISA hat ihr "Threat Landscape 2026“ veröffentlicht. Das Lagebild analysiert Vorfälle und Entwicklungen des Jahres 2025 und beschreibt eine Bedrohungslage, die von geopolitischen Entwicklungen und der zunehmenden Vernetzung digitaler Systeme geprägt bleibt.

Phishing-Warnung

Das LKA Schleswig-Holstein warnt vor Phishing-Mails, die über ähnlich aufgebaute Google-Sites-Links auf eine gefälschte Microsoft-Anmeldeseite führen. Ziel ist das Abgreifen von Zugangsdaten. Beschäftigte sollten Links und unerwartete Anmeldeaufforderungen besonders sorgfältig prüfen.

Aktuelle Schwachstellen

Das BSI warnt vor aktiv ausgenutzten Schwachstellen in Systemen von F5, Check Point und Cisco. Unternehmen sollten kurzfristig prüfen, ob betroffene Produkte eingesetzt werden, verfügbare Updates installieren und eine mögliche Kompromittierung untersuchen.

Cyber Resilience Act

Seit dem 11. September 2026 müssen Hersteller aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle bei Produkten mit digitalen Elementen melden. Unternehmen sollten jetzt Zuständigkeiten, Erkennungsprozesse und interne Meldewege überprüfen.

Cyber Resilience Act

Ab 11. September 2026 greifen erste Meldepflichten des Cyber Resilience Act. Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen sollten prüfen, wie aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle im Unternehmen erkannt, bewertet und gemeldet werden.

Schwachstellen melden

Eine security.txt schafft einen eindeutig auffindbaren Kontakt für Hinweise auf Sicherheitslücken. Das BSI und die Allianz für Cyber-Sicherheit empfehlen Webseitenbetreibern, den standardisierten Meldeweg nach RFC 9116 einzurichten.

NIS-2 & Unternehmenspflichten

Für betroffene Unternehmen gelten Pflichten zur Registrierung beim BSI, zur Meldung erheblicher Sicherheitsvorfälle sowie zu geeigneten, verhältnismäßigen und wirksamen Risiko­management­maßnahmen. Das aktualisierte Management-Blitzlicht des BSI bietet Führungskräften einen kompakten Einstieg.

KI & Cyberresilienz

Künstliche Intelligenz beschleunigt die Suche nach Schwachstellen und kann Angriffswege schneller nutzbar machen. Das BSI rät Organisationen, ihre Angriffsfläche zu kennen und zu minimieren sowie Inventar, Monitoring, Protokollierung und Vorfallsreaktion zu stärken.

Energie & Cybersicherheit

BfV und BSI weisen auf die Auskundschaftung ungeschützt erreichbarer Photovoltaikanlagen durch russische Cyberbedrohungsakteure hin. Betreiber sollten prüfen, ob Systeme direkt aus dem Internet erreichbar sind, und Fernzugriffe mindestens über ein VPN absichern.

Spionageabwehr

Der Verfassungsschutz informiert über Spear-Phishing gegen Gmail- und Google-Konten durch die Gruppierung Ghostwriter. Nach den vorliegenden Hinweisen versuchen die Angreifer auch SMS- und OTP-basierte Mehrfaktor-Authentifizierung zu umgehen.

Schutz sensibler Unternehmen

Das Bundesamt für Verfassungsschutz ordnet die erhöhte Gefährdung der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft durch Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und weitere Einflussaktivitäten ein. Die Empfehlungen richten sich an Personal-, Standort- und IT-Sicherheitsverantwortliche.

Wirtschaftsschutz

Ein neues Arbeitspapier des CISS der Universität der Bundeswehr München beschreibt Wirtschaftsschutz als Ökosystem: Unternehmen, Lieferanten und Kunden wirken dabei mit Behörden, Kammern, Verbänden und Sicherheits­dienst­leistern zusammen. Im Mittelpunkt stehen Fähigkeiten und Rollen für kollektive Resilienz.

Häfen und KRITIS

Die deutschen Seehäfen fordern ein integriertes Schutzkonzept gegen unbemannte Systeme in der Luft, auf dem Wasser und unter Wasser. Im Fokus stehen Lücken zwischen Erkennung, Zuständigkeit und wirksamer Abwehr.

Krisenvorsorge

Am 10. September 2026 werden bundesweit Warnsysteme erprobt. Unternehmen können den Warntag zum Anlass nehmen, interne Alarmierungswege, Erreichbarkeiten und Zuständigkeiten zu prüfen.

Cybersicherheitsförderung

Im September 2026 werden neue Ausschreibungen des Programms Digital Europe im Bereich Cybersicherheit erwartet. Das Nationale Koordinierungs­zentrum für Cyber­sicherheit bietet Informationen sowie Möglichkeiten zur Vernetzung mit potenziellen Projektpartnern.

BSI-Sicherheitshinweis

Dem BfV und dem BSI liegen aktuelle Erkenntnisse vor, denen zufolge russische Cyberbedrohungsakteure aktiv Photovoltaikanlagen aufklären, die ungeschützt mit dem Internet verbunden sind.

Neues Informationsblatt
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Unternehmen stehen steigenden Drohnenrisiken gegenüber. Ein neues Informationsblatt erläutert Gefährdungen, gibt konkrete Handlungstipps bei Sichtungen und zeigt, wie Verantwortliche das eigene Schutzniveau wirksam verbessern.

Neues DIHK-Impulspapier
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Mit einem neuen Impulspapier zur Wirtschaftssicherheit skizziert die DIHK Vorschläge für den Umgang mit geopolitischen Risiken und wachsenden Abhängigkeiten. Im Fokus stehen der Ausbau internationaler Partnerschaften und bessere Standortbedingungen.

Landesregierung
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Ein breites Bündnis wirbt mit der Kampagne „kommklar_sh“ für mehr Vorsorge im Krisen- und Katastrophenfall. Seit dem 23. März informiert die Initiative landesweit über Bevölkerungsschutz.

Auswirkungen des Irankonfliktes
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Störungen in der Handelsschifffahrt aufgrund des “Irankonfliktes” führen gegebenenfalls zu Lieferengpässen von Waren, die für die hiesige Produktion benötigt werden. Ebenso ist derzeit eine Steigerung der Kosten für Rohöl zu beobachten. Eine Gewährung von Kurzarbeitergeld (Kug) ist nur möglich, wenn die gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.

Wissenswertes

Beschaffungen für die Bundeswehr sollen künftig deutlich schneller werden: Das neue Bundeswehr‑Planungs- und ‑Beschaffungsbeschleunigungsgesetz bringt weitreichende Änderungen im Vergaberecht. Der Beitrag aus dem cosinex Blog beleuchtet Hintergründe, Inhalte und Auswirkungen.

Wirtschaft hier im Norden – unplugged: Folge 6
Wirtschaft hier im Norden – unplugged: Folge 6 - Sicherheit

Wirtschaft und Sicherheit – sind wir für die Zukunft gut aufgestellt? Diese Frage diskutieren unser Moderator Thore Ziebell, Oberst Skamel, Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein, und IHK-Hauptgeschäftsführer Björn Ipsen.

Positionen der IHK Nord
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Drohnen, Cyberangriffe, beschädigte Leitungen: Der Norden wird zunehmend Ziel hybrider Bedrohungen. Welche Verantwortung trägt der Bund – und welche Rolle spielt die Wirtschaft? Die IHK Nord fordert klare Prioritäten und schnelle Entscheidungen.

Position der DIHK
Illustration eines Mannes mit Regenschirm, der sich vor gelben Pfeilen schützt

Die wichtige Rolle der IHK-Organisation und ihrer Mitgliedsunternehmen im Kontext der internationalen und nationalen Sicherheitspolitik besteht auch darin, sich auf ernste Sicherheitslagen und eine Reihe von Aufgaben vorzubereiten, die Unternehmen im Ernstfall erfüllen müssen.