Aktuelle Betrugsmaschen und Warnungen

Nach wie vor missbrauchen Betrüger die IHK-Organisation als Deckmantel für Phishing-Attacken. Hier erfahren Sie mehr über diese und weitere kriminelle Ansätze.
Wie erkenne ich einen Betrug? Achten Sie auf:
  • Unerwartete E-Mails, SMS oder Anrufe Aufforderungen, Daten preiszugeben oder zu aktualisieren
  • Zeitdruck, Drohungen oder ungewöhnliche Dringlichkeit
  • Verdächtige Links oder unbekannte Absender
Unsere Empfehlung:
  • Keine Links anklicken und keine vertraulichen Daten weitergeben.
  • Anfragen immer über die offiziellen Kontaktwege überprüfen.
  • Im Zweifel die Nachricht löschen und die IT oder den zuständigen Ansprechpartner informieren.

25. August 2026 - #Mitteilung: Aktualisierung der Kontaktmöglichkeiten

Die Nachricht mit dem Betreff „#Mitteilung: Aktualisierung der Kontaktmöglichkeiten“ stammt von einer ungarischen E-Mail-Adresse, die als „#IHK:kundendiensthilfe“ getarnt wird. In Betreff und Text wird zwar auf die IHK verwiesen, gleichzeitig ist jedoch von einer angeblichen Aktualisierung der digitalen Portale durch die DIHK die Rede. Auch das angegebene Impressum enthält veraltete Angaben.
Empfehlung: Folgen Sie keinesfalls der Aufforderung zum „Datenbankabgleich mit Ihren aktuellen Mitgliedsdaten“. Es handelt sich um einen Betrugsversuch. Klicken Sie keine Links an, geben Sie keine Daten preis und löschen Sie die Nachricht umgehend.

19. August 2026 - Angebliche E-Mails vom BMJV oder BfJ

Aktuell werden verstärkt betrügerische E-Mails versendet, die den Anschein erwecken, vom Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) oder vom Bundesamt für Justiz (BfJ) zu stammen. Unterzeichnet sind diese fälschlicherweise häufig mit “Staatssekretärin”. Auf dem Schreiben werden das Logo des BMJV sowie der Flaggenstab missbräuchlich verwendet. Diese E-Mails und Schreiben stammen nicht vom Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz.
Empfehlung: Betroffene sollten nicht auf diese E-Mails oder Schreiben reagieren und auf keine Links klicken.

11. August 2026 - Telefonanruf in Kombination mit einer Mail “Legitimation”

Neu ist eine Betrugsmasche im Zusammenhang mit gewerberechtlichen Erlaubnissen: Betroffene erhalten zunächst einen Anruf eines angeblichen IHK-Mitarbeiters, der zur „erneuten Legitimation“ eines Registereintrags persönliche Daten anfordert. Anschließend folgt eine täuschend echt gestaltete E-Mail mit dem Betreff „Legitimation“, in der unter Bezugnahme auf das Telefonat die Übersendung eines Ausweisdokuments verlangt wird. Die Absenderadresse lautet dabei regelmäßig nach dem Muster legitimation@XXX-ihk.info.
Empfehlung: Bitte kommen Sie dieser Aufforderung nicht nach. Es handelt sich um einen Phishing-Versuch. Wenn Sie Zweifel an der Echtheit einer solchen Anfrage haben, wenden Sie sich direkt an Ihre zuständige IHK oder gegebenenfalls an die zuständige Ordnungsbehörde – nicht an die in der E-Mail genannten Kontaktdaten.

30. Juli 2026 - “Ausstehende Erstattung Ihrer Transparenzregistergebühren”

Derzeit sind Phishing-Mails im Umlauf, die angeblich vom Transparenzregister stammen und eine Erstattung von Transparenzregistergebühren versprechen. Ein aktueller Fall ließ sich unter anderem an der fremden Absenderadresse sowie daran erkennen, dass die E-Mail erst nach 22:00 Uhr und damit außerhalb der üblichen Behördenarbeitszeiten versandt wurde.
Empfehlung: Bitte klicken Sie keine enthaltenen Links an und prüfen Sie die Absenderadresse sorgfältig.

11. Juni 2026 – „Frist bis 15. Juni: Überprüfung Ihrer Daten im IHK-Unternehmensregister“

Derzeit sind E-Mails im Umlauf, in denen eine angebliche Überprüfung der Unternehmensdaten im IHK-Unternehmensregister verlangt wird. Zur Erhöhung des Handlungsdrucks wird ein Verwaltungsbußgeld in Höhe von 985 Euro angedroht.
Die Nachrichten wirken professionell gestaltet und enthalten kaum offensichtliche Fehler. Auffällig ist jedoch unter anderem die verwendete Absenderadresse mit einer niederländischen „.nl"-Domain. Über eine Schaltfläche „Daten jetzt ersetzen" sollen Empfänger auf eine Phishing-Seite geleitet werden.
Empfehlung: Klicken Sie den Link nicht an, geben Sie keine Daten ein und löschen Sie die Nachricht.

11. Mai 2026 – „Letzte Aufforderung zur Aktualisierung Ihrer Unternehmensdaten“

In dieser Variante wird behauptet, Unternehmen hätten auf frühere Aufforderungen nicht reagiert. Unter Verweis auf angebliche gesetzliche Verpflichtungen (§ 14 GewO und HGB) wird eine Aktualisierung der Unternehmensdaten innerhalb von 24 Stunden verlangt.
Der angezeigte Link verweist nicht auf eine offizielle IHK-Seite, sondern auf eine betrügerische Website zur Datenerfassung.
Empfehlung: Folgen Sie dem Link nicht und löschen Sie die E-Mail.

14. April 2026 – „LETZTE WARNUNG: Verstoß gegen gesetzliche Pflichten – 24 Stunden Frist“

Diese Phishing-Mails sind besonders professionell gestaltet und enthalten unter anderem eine Signatur sowie das Foto einer angeblichen Ansprechpartnerin. Zusätzlich wird mit rechtlichen Konsequenzen und kostenpflichtigen Verwaltungsverfahren gedroht.
Ein weiteres Merkmal ist die Internetadresse „lhk.de", bei der der Buchstabe „l" anstelle eines „I" verwendet wird.
Empfehlung: Öffnen Sie den Link nicht und übermitteln Sie keine Unternehmensdaten.

11. Februar 2026

Im Februar wurden erneut Phishing-Mails bekannt, die unter dem Vorwand einer erforderlichen Aktualisierung von Unternehmensdaten versendet wurden. Wie bei den vorherigen Varianten sollen Empfänger über einen Link auf eine gefälschte Internetseite geleitet werden.
Empfehlung: Prüfen Sie Absender und Internetadressen sorgfältig und ignorieren Sie entsprechende Nachrichten.

29. Januar 2026 – „Aufforderung zur Datenaktualisierung“

Diese E-Mails wurden unter anderem von der Adresse „Deutsche.Handelskammer@gmx.de" versendet. Behauptet wird, die DIHK sei verpflichtet, Unternehmensdaten im Handelsregister zu überprüfen. Zur Aktualisierung soll ein vermeintliches Serviceportal genutzt werden.
Empfehlung: Nutzen Sie den enthaltenen Link nicht und geben Sie keine Daten ein. Die Nachricht stammt nicht von der DIHK.

26. Januar 2026

Auch Ende Januar wurde eine weitere Phishing-Kampagne bekannt, die Unternehmen zur Aktualisierung ihrer Daten aufforderte. Die Vorgehensweise entspricht den bereits bekannten Betrugsversuchen: Es wird Handlungsdruck aufgebaut, um Empfänger zur Eingabe vertraulicher Informationen zu bewegen.
Empfehlung: Ignorieren Sie die Nachricht, löschen Sie diese und nutzen Sie ausschließlich die offiziellen Kontaktwege der DIHK oder Ihrer IHK.