Neue Kampagne gestartet

Bürokratie Wildwuchs stoppen

Potsdam, 15.07.2026 – Mit einer neuen Kampagne zum Bürokratieabbau „Bürokratie: Wildwuchs stoppen. Wachstum fördern.“ macht die IHK Potsdam sichtbar, wo Brandenburgs Unternehmen im Alltag ausgebremst werden. In den kommenden Wochen berichten zehn Betriebe aus unterschiedlichen Branchen über lange Genehmigungsverfahren, aufwendige Berichtspflichten, komplexe Förderanträge und fehlende digitale Prozesse. Die Kampagne verbindet diese Praxisbeispiele mit konkreten Lösungsvorschlägen, einige haben wir bereits in politische Reformprozesse eingebracht.
„Beim Bürokratieabbau ist es nicht mehr fünf vor zwölf, sondern bereits zwölf. Brandenburgs Unternehmen brauchen jetzt schnellere Verfahren, weniger Bürokratie und eine Verwaltung, die digitale Möglichkeiten konsequent nutzt“, sagt Dr. Christian Herzog, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam im Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ).
Die aktuelle wirtschaftliche Lage erhöht den Handlungsdruck. Gleichzeitig sieht die IHK erste Fortschritte beim Bürokratieabbau in Brandenburg.
„Papier ist geduldig. Entscheidend ist, dass Erleichterungen nicht nur beschlossen werden, sondern bei den Unternehmen tatsächlich ankommen. Wir sind erst erfolgreich, wenn die Entlastung in der betrieblichen Praxis spürbar wird“, so der Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam.
  Ab 20. Juli wird jeden Montag im Newsletter „Politik in Brandenburg“ der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) eine neue Unternehmensgeschichte veröffentlicht. Die Porträts zeigen, wo bürokratische Belastungen Zeit, Ressourcen und Investitionen kosten – und welche Lösungen aus Sicht der Wirtschaft notwendig sind. Auf dieser Landing-Page werden die Unternehmens-Beispiele gesammelt.
Im Herbst soll die Kampagne in einen Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung münden.