Berufe A bis Z
Geomatiker/-in
- Welche Arbeitsgebiete sind typisch für den Beruf?
- Welche beruflichen Fähigkeiten werden erlangt?
- Wie lange dauert die Ausbildung?
- Nach welcher Ausbildungsordnung wird ausgebildet?
- Welche ist die zuständige Berufsschule?
- Wie läuft die Prüfung ab?
- Wann findet die Prüfung statt?
- Wie ist der Berufsabschluss dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zuzuordnen?
Welche Arbeitsgebiete sind typisch für den Beruf?
Geomatiker und Geomatikerinnen arbeiten im öffentlichen Dienst oder in privatwirtschaftlichen Firmen der Geoinformationsbranche, insbesondere in Dienststellen des Vermessungs-, Kataster- und Geoinformationswesens; in Betrieben und Verlagen der Kartographie; in Betrieben der Fernerkundung und in Betrieben und Dienststellen mit Anwendung der Geoinformationssysteme.
Welche beruflichen Fähigkeiten werden erlangt?
Die Berufsausbildung gliedert sich in:
Berufsprofilgebende Qualifikationen:
Abschnitt A
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Berufsbezogene Rechts- und Verwaltungsvorschriften, Normen und Standards,
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Grundlagen der Geoinformationstechnologie,
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Einzelprozesse des Geodatenmanagements:
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Erfassen und Beschaffen von Daten,
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Bearbeiten, Qualifizieren und Visualisieren von Daten,
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Interpretieren, Zusammenführen, Verknüpfen und Auswerten von Daten;
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Abschnitt B
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Informations- und Kommunikationssysteme der Geomatik:
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Nutzen von Informations- und Kommunikationssystemen,
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Einsetzen von Datenbanksystemen,
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Anwenden automatisierter Prozesse,
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Aufbau, Konzeption und Anwendungen von Geoinformationssystemen und Geodateninfrastukturen;
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Ganzheitliche Prozesse des Geodatenmanagements,
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Auftragsabwicklung und Marketing:
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Planen und Durchführen von Aufträgen,
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Durchführen von Marketing und Öffentlichkeitsarbeit;
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Integrative Qualifikationen:
Abschnitt C
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Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
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Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
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Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
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Umweltschutz,
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Betriebliche und technische Kommunikation und Organisation, 6. Qualitätsmanagement und Kundenorientierung.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Regelausbildungszeit ist 3 Jahre (36 Monate).
Nach welcher Ausbildungsordnung wird ausgebildet?
Die Rechtsgrundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Geomatiker/ zur Geomatkierin vom 30.05.2010.
Inkrafttreten: 01.08.2010
Welche ist die zuständige Berufsschule?
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Für Ausbildungsunternehmen in Landkreisen
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Zuständige Berufsschule
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Beschulungsform
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Brandenburg a.d.H. (BRB)
Havelland (HVL)
Oberhavel (OHV)
Ostprignitz-Ruppin (OPR)
Potsdam (P)
Potsdam-Mittelmark (PM)
Prignitz (PR)
Teltow-Fläming (TF)
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Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum
Berliner Straße 78 16761 Hennigsdorf |
Wochenblock
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Wie läuft die Prüfung ab?
Zwischenprüfung
Das Ergebnis der Zwischenprüfung dient der Ermittlung des Ausbildungsstandes und geht nicht in das Ergebnis der Abschlussprüfung ein.
| Prüfungsfach | Dauer und Art | Gewichtung |
|---|---|---|
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Schriftlicher Teil
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120 Minuten
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Abschlussprüfung
| Prüfungsfach | Dauer und Art | Gewichtung |
|---|---|---|
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Schriftlicher Teil
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240 Minuten
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Praktischer Teil
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28 Stunden
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Ablauf der mündlichen/praktischen Prüfung
Für den Prüfungsbereich Geodatenprozesse bestehen folgende Vorgaben:
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Der Prüfling soll nachweisen, dass er
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Geodaten nach unterschiedlichen Methoden erfassen,
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Geodaten verarbeiten und qualifizieren,
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Geodaten zusammenführen und auswerten,
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Geodaten visualisieren und präsentieren,
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die mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen der Geoinformationstechnologie anwenden,
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Arbeitsprozesse im Team planen und durchführen,
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Arbeitsergebnisse kontrollieren und bewerten,
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qualitätssichernde Maßnahmen anwenden und
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Arbeitsprozesse erläutern kann;
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der Prüfling soll einen betrieblichen Auftrag durchführen, mit prozess- und produktbezogenen Unterlagen dokumentieren und dazu ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; das Fachgespräch wird auf der Grundlage der prozess- und produktbezogenen Aufzeichnungen sowie des Ergebnisses des bearbeiteten betrieblichen Auftrags geführt; dem Prüfungsausschuss ist vor der Durchführung des betrieblichen Auftrags die Aufgabenstellung einschließlich eines geplanten Bearbeitungszeitraums zur Genehmigung vorzulegen;
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die Prüfungszeit für die Durchführung des betrieblichen Auftrags einschließlich Dokumentation beträgt 20 Stunden und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 30 Minuten.
Für den Prüfungsbereich Geodatenpräsentation bestehen folgende Vorgaben:
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Der Prüfling soll nachweisen, dass er
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Geodaten zu Marktprodukten aufbereiten,
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Produktinformationen kundenorientiert erstellen und präsentieren sowie
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rechtliche Vorschriften, Normen und Standards berücksichtigen kann;
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der Prüfling soll dazu ein Prüfungsstück erstellen, dieses mit einer Präsentation vorstellen und ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen; der Prüfling wählt eine Aufgabe aus drei Alternativen aus; 3. die Prüfungszeit beträgt für die Erstellung des Prüfungsstückes sieben Stunden, für die Präsentation 10 Minuten und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 20 Minuten.
Zusatzqualifikation
Laut Ausbildungsordnung ist keine Zusatzqualifikation möglich.
Wann findet die Prüfung statt?
Die Prüfungszeitpunkte sind in der Ausbildungsordnung geregelt:
| Prüfungsteil | Prüfungszeitpunkt |
|---|---|
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Zwischenprüfung
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vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahr
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Abschlussprüfung
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am Ende der Berufsausbildung
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Die Prüfungszeitpunkte werden durch die zuständige Stelle (IHK Potsdam) festgelegt. Die festgelegten Prüfungszeitpunkte werden mit Eintragungsbestätigung des Ausbildungsvertrages mitgeteilt.
Die schriftliche Prüfung findet an bundeseinheitlichen Terminen statt. Informationen zu Prüfungsterminen: Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (IHK-PAL)
Die Termine der mündlichen/praktischen Prüfung teilt die zuständige Stelle (IHK Potsdam) 4-6 Wochen vor Termin mit.