Berufe A bis Z
Bestattungsfachkraft
- Welche Arbeitsgebiete sind typisch für den Beruf?
- Welche beruflichen Fähigkeiten werden erlangt?
- Wie lange dauert die Ausbildung?
- Nach welcher Ausbildungsordnung wird ausgebildet?
- Welche ist die zuständige Berufsschule?
- Wie läuft die Prüfung ab?
- Wann findet die Prüfung statt?
- Wie ist der Berufsabschluss dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zuzuordnen?
- Welche Fortbildungsmöglichkeiten habe ich?
Welche Arbeitsgebiete sind typisch für den Beruf?
Bestattungsfachkräfte arbeiten in Bestattungsunternehmen und Friedhofsverwaltungen. Sie beraten Angehörige, organisieren Bestattungen, versorgen Verstorbene und führen friedhofstechnische Arbeiten durch. Außerdem informieren sie über Bestattungsvorsorge und Finanzierungsmöglichkeiten. Dabei beachten sie rechtliche Vorgaben, Hygienevorschriften sowie kulturelle und religiöse Bräuche. Auch Verwaltungsaufgaben, Kostenplanung und der Umgang mit Werkzeugen und technischen Geräten gehören zu ihrem Tätigkeitsbereich.
Link BiBB-Berufeseite: BIBB / Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen
Welche beruflichen Fähigkeiten werden erlangt?
Die Berufsausbildung gliedert sich in:
Integrative Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken
- Planen von Arbeitsabläufen, Ausführen von Geschäfts- und Verwaltungsvorgängen
- Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen
- Qualitätssichernde Maßnahmen und Kundenorientierung.
Berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten:
- Durchführen von Trauerfeiern, Beisetzungen und Bestattungen
- Bearbeiten von Bestattungsaufträgen
- Riten und Gebräuche
- Berufsbezogene Rechtsvorschriften, Normen und technische Unterlagen
- Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen, Durchführen warenkundlicher Arbeiten
- Psychologische Maßnahmen
- Bestattungsvorsorge
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Regelausbildungszeit ist 3 Jahre (36 Monate).
Nach welcher Ausbildungsordnung wird ausgebildet?
Die Rechtsgrundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zur Bestattungsfachkraft vom 07.05.2007 mit Berichtigung vom 29.05.2007
Inkrafttreten: 01.08.2007
Link BiBB-Berufeseite: BIBB / Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen
Welche ist die zuständige Berufsschule?
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Für Ausbildungsunternehmen in Landkreisen
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Zuständige Berufsschule
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Beschulungsform
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Berufsbildende Schulen Springe
Paul-Schneider-Weg
31832 Springe
Telefon: 05041/951-0
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Wochenblock
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Staatliche Berufsschule Bad Kissingen
Seestraße 11
97688 Bad Kissingen
Telefo: 0971 7206 0
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Wochenblock
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Wie läuft die Prüfung ab?
Zwischenprüfung
Die Zwischenprüfung dient der Ermittlung des Ausbildungsstandes und geht nicht ins Endergebnis ein. Sie soll vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres stattfinden.
| Prüfungsfach | Dauer und Art | Gewichtung |
|---|---|---|
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Warenkundliche Aufgaben und grabtechnische Arbeiten
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Insgesamt 9 Stunden, inklusive 120 Minuten schriftlich und 10 Minuten Fachgespräch
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Ermittlung des Ausbildungsstandes |
Abschlussprüfung
| Prüfungsfach | Dauer und Art | Gewichtung |
|---|---|---|
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Bestattungsorganisation
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120 Minuten schriftlich
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20% des Gesamtergebnisses
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Geschäfts- und Verwaltungsvorgänge
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120 Minuten schriftlich
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20% des Gesamtergebnisses
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Wirtschafts- und Sozialkunde
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60 Minuten schriftlich
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10% des Gesamtergebnisses
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Bestattungsdurchführung
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14 Stunden praktisch inkl. 20 Minuten Fachgespräch
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50% des Gesamtergebnisses
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Ablauf der praktischen Prüfung
Zugrundeliegender Tätigkeitsbereich: Vorbereiten und Durchführen einer Bestattung
Der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen und mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren sowie hierüber ein situatives Fachgespräch führen. Dabei soll der Prüfling folgende Fähigkeiten nachweisen:
- Personen beraten
- Riten und Gebräuche umsetzen
- Bestattungsaufträge bearbeiten
- verwaltungs- und friedhofstechnische Arbeiten durchführen
- Verstorbene versorgen
- den Ablauf von Bestattungen planen
- die Durchführung von Bestattungen organisieren
- Arbeitsabläufe unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer, rechtlicher und zeitlicher Vorgaben selbstständig planen und durchführen
- kundenorientiert handeln
- Arbeitszusammenhänge erkennen
- Arbeitsergebnisse kontrollieren sowie
- Maßnahmen zur Sicherheit, zur Hygiene und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz und zur Qualitätssicherung ergreifen
Die Prüfungszeit beträgt insgesamt 14 Stunden; innerhalb dieser Zeit soll das situative Fachgespräch in 20 Minuten durchgeführt werden.
Zusatzqualifikation
Laut Ausbildungsordnung ist keine Zusatzqualifikation möglich.
Wann findet die Prüfung statt?
Die Prüfungszeitpunkte sind in der Ausbildungsordnung geregelt:
| Prüfungsteil | Prüfungszeitpunkt |
|---|---|
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Zwischenprüfung
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vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres
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Abschlussprüfung
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Am Ende der Berufsausbildung
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Die Prüfungszeitpunkte werden durch die zuständige Stelle festgelegt. Die festgelegten Prüfungszeitpunkte werden mit Eintragungsbestätigung des Ausbildungsvertrages mitgeteilt.
Die Termine der praktischen Prüfung teilt die zuständige Stelle (IHK Potsdam) 4-6 Wochen vor Termin mit.
Wie ist der Berufsabschluss dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) zuzuordnen?
Dieser Abschluss ist im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) dem Niveau 4 zugeordnet.
Welche Fortbildungsmöglichkeiten habe ich?
| Fortbildung | Einordnung im DQR |
|---|---|
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Bestattermeister/-in
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DQR 6
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