Entgelttransparenzrichtlinie
Darum müssen alle KMU handeln
Faire und nachvollziehbare Gehälter sind für KMU ein wichtiger Wettbewerbsfaktor bei der Gewinnung von Fachkräften. Mit der EU-Entgelttransparenzrichtlinie wird aus dem bisherigen „Nice to have“ nun Pflicht.
Jetzt starten statt abwarten: Unternehmen müssen Ihr bestehendes Vergütungssystem prüfen und mit der Anpassung beginnen – die Richtlinie gilt für alle Unternehmen und wirkt ab dem 8. Juni 2026 direkt. Dies gilt unabhängig von den seitens des Ministeriums angekündigten Verzögerungen bzgl. des nationalen Umsetzungsgesetzes. Warum? Weil ein Großteil der Rechte und Pflichten der Richtlinie auch in der Privatwirtschaft unmittelbar durchgesetzt werden können.
Das müssen KMU nun machen
Führungskräfte schulen: Sie sind meist diejenigen, die zuerst mit Gehaltswünschen der Beschäftigten oder der neuen Talente konfrontiert werden. Befähigen Sie sie, korrekt Auskunft zu geben und Einstellungsgespräche zu führen bzw. das aktuelle Gehalt zu erklären.
Aktiv informieren: Dazu sind Unternehmen gegenüber ihren Beschäftigten verpflichtet. Dies gilt im Übrigen auch für das Recruiting.
Alle weiteren Infos finden Sie auf der Homepage des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA). Hier hat das KOFA Praxisbeispiele zusammengestellt.
