Wirtschaftsministerium und Kammern starten neue Kampagne im In- und Ausland

Internationale Fachkräfte für RLP gewinnen!

Das Wirtschaftsministerium, die Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern haben gemeinsam eine Kampagne zur Fachkräftegewinnung aus dem außereuropäischen Ausland gestartet. Über Social Media-Kanäle sollen gezielt Fachkräfte aus Kenia den Philippinen und später auch aus Kolumbien und Usbekistan angesprochen werden. Das Welcome Center Rheinland-Pfalz als wichtigste Anlaufstelle rund um Fachkräftegewinnung aus dem außereuropäischen Ausland rückt so weiter in den Fokus.
„Unser Welcome Center Rheinland-Pfalz ist eine ganz wichtige Einrichtung in einer ganz wichtigen Zeit. Rheinland-Pfalz zeigt sich weltoffen und mit einer gelebten Willkommenskultur. Ich freue mich über jede internationale Fachkraft, die den Weg zu uns findet. Mit unserer neuen Kampagne wollen wir das Welcome Center Rheinland-Pfalz bei unseren Unternehmen im Land und bei den internationalen Fachkräften im Ausland bekannter machen und unser Bundeesland als guten Standort zum Leben und Arbeiten werben“, sagte Wirtschaftsminister Michael Ebling.

Die Kampagne konzentriert sich im Ausland auf die Länder Kenia und Philippinen, in einem zweiten Schritt werden auch Kolumbien und Usbekistan bespielt. Zum einen haben diese Länder ein Migrationsabkommen mit Deutschland abgeschlossen oder stehen kurz davor und sie verfügen über eine große und relativ junge Bevölkerung mit guten Englisch- sowie im Falle Usbekistans auch guten Deutschkenntnissen. Zudem sind in diesen Ländern kaum andere Bundesländer aktiv, um für sich zu werben.
Die Ansprache der Kampagne erfolgt ausschließlich digital, also dort, wo sich die Zielgruppen aufhalten – auf Social Media-Kanälen wie LinkedIn oder Instagram, aber auch auf einschlägigen Websites für die Zielgruppen „Unternehmen“ und „junge Fachkräfte“.

Warum machen wir das?

Das sehr umfangreiche und wichtige Beratungsangebot des Welcome Center Rheinland-Pfalz ist bei den Unternehmen im Land noch zu wenig bekannt. Gleichzeitig wächst der Fachkräftebedarf bei den Unternehmen, der demografische Wandel erhöht den Druck. Experten sind sich einig, dass Deutschland auf Fachkräfte auch aus dem nicht-europäischen Ausland angewiesen ist. Deshalb will die neue Kampagne das Welcome Center Rheinland-Pfalz im In- wie im Ausland als wichtiges Beratungsangebot für Betriebe und Fachkräfte bekannter machen und so mehr Fachkräfte für Rheinland-Pfalz gewinnen.

IHK und HWK als wichtige Partner und Berater im Welcome Center

Mit der Beratung im Welcome Center Rheinland-Pfalz übernehmen die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern als Partner des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz eine wichtige Funktion.
Karina Szwede für die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern Rheinland-Pfalz betonte: „Wer internationale Fachkräfte gewinnen will, muss den Weg nach Rheinland-Pfalz einfach und attraktiv machen. Das Welcome Center unterstützt Unternehmen ebenso wie Fachkräfte ganz praktisch bei Fragen zu Einreise, Anerkennung und Integration. Die neue Kampagne ist ein weiterer Schritt, um Rheinland-Pfalz im Wettbewerb um Talente sichtbar und erfolgreich zu positionieren.“

Über das Welcome Center Rheinland-Pfalz

Das Welcome Center Rheinland-Pfalz (www.make-it-in.rlp.de) berät rheinland-pfälzische Unternehmen, die internationale Fachkräfte suchen und gewinnen möchten sowie internationale Fachkräfte, die Interesse an einer Anstellung in einem Unternehmen in Rheinland-Pfalz haben. Es berät zu Fragen rund um Einreise, Visa, Anerkennung von Berufsabschlüssen sowie zu Kultur, Wohnen, Arbeiten und Leben in Rheinland-Pfalz.
Das Welcome Center ist an acht Standorten der IHKn und HWKn in den großen Städten von Rheinland-Pfalz sowie über die Stabsstelle Fachkräfteeinwanderung für Unternehmen (FfU) im Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig betreibt das Welcome Center Rheinland-Pfalz mit www.make-it-in.rlp.de eine Homepage mit wichtigen Infos für Unternehmen und internationale Fachkräfte. Gerade für die Fachkräfte aus dem Ausland ist diese als Erstinfo hilfreich und in mehreren Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Usbekisch) verfügbar.