Stadt und Umland

Bundespreis Stadtgrün 2022

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen lobt den Bundespreis Stadtgrün aus, der 2022 zum zweiten Mal durchgeführt wird. Städte und Gemeinden in Deutschland können sich mit ihren Projekten bis zum 4. April 2022 bewerben. Vorbehaltlich der im Bundeshaushalt 2022 zur Verfügung stehenden Mittel ist der Bundespreis mit einem Preisgeld von insgesamt bis zu 100.000 Euro dotiert.
Weitere Infos auf der Webseite.

Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen

Werden Gewerbegebiete in Bebauungsplänen dargestellt, dann haben sie immer dieselbe Farbe: grau. Diese Farbgebung passt zu dem Bild, das von Gewerbegebieten verbreitet ist.
Eine naturnahe Gestaltung eines Firmengeländes bedeutet nicht zwangsläufig eine Einschränkung der Funktionsflächen. Sicher gibt es auch an einem Unternehmensstandort asphaltierte Bereiche wie zum Beispiel Abstandsflächen oder Randbereiche, die selten bis nie genutzt werden. Andere Bereiche könnten womöglich einfach wieder mal neu gestaltet werden. Ideen zur möglichen Nutzung solcher Flächen zum Wohle der Natur und des Unternehmens bietet die Broschüre „Wirtschafts- Grün - Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen“ der IHK zu Dortmund.

Klimaschutz in der Brandenburger Wirtschaft

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir alle – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – sind gefordert, unseren Beitrag zu leisten. Viele Unternehmen in Brandenburg sind bereits auf einem guten Weg und haben eindrucksvolle Ergebnisse vorzuweisen. Auch wenn schon viel erreicht wurde, wird weiter intensiv an der Reduzierung von Treibhausgasemissionen gearbeitet.  
Hier zeigen wir an einigen konkreten Beispielen, welche Leistungen die Wirtschaft bereits erbracht hat.
Zum Einen, um anderen Unternehmen Anregung und Ansporn zu geben, ihre eigenen Bemühungen zu intensivieren. Andererseits wollen wir damit zeigen, dass die Wirtschaft nicht nur negativ auf das Klima einwirkt, wie leider oft dargestellt, sondern erheblich zur Problemlösung beiträgt. 

Studie zum Weiterbetrieb von Windanlagen

In den vergangenen Jahren wurde das Thema Weiterbetrieb von Windenergieanlagen zunehmend in den Fokus der Windenergiebranche genommen. Da der Windenergieausbau in den 1990er Jahren begann, erreicht eine zunehmende Anzahl an Altanlagen aktuell ein Alter von 20 Jahren und damit das Ende der Auslegungs-Lebensdauer. Viele Altanlagenbetreiber stehen dadurch vor der Frage, ob sie die Anlage noch weiterbetreiben wollen und wie dies rechtlich umzusetzen ist. In Bezug auf die Bewertung der Wirtschaftlichkeitssituation wird ein Weiterbetrieb zurzeit in der Regel positiv bewertet, da für alle Anlagen noch ein Vergütungsanspruch nach EGG besteht.
Die Baugenehmigung verweist meistens auf die Typenprüfung. Nach Ablauf von 20 Betriebsjahren läuft die Typenprüfung ab und ein Windenergieanlagenbetreiber muss sich um ein Gutachten zur Weiterbetriebseignung kümmern.
Eine Studie (PDF-Datei · 1337 KB) der Deutschen Windguard beleuchtet Hintergründe, wie beispielsweise Kosten für Weiterbetriebsgutachten, für Wartung und Pachtzahlungen sowie Erlöse für den Betreiber der Anlage.