Wenn der Chef plötzlich ausfällt

Oftmals erfolgt in Unternehmen die (vorübergehende) Übergabe unerwartet, wenn der Inhaber plötzlich erkrankt oder einen Unfall erleidet. Besonders gefährdet sind Unternehmen, deren Leistungsfähigkeit stark vom Chef abhängt und in denen es keine zweite Führungsebene gibt. Vor allem die Existenz von Einzelunternehmen oder Familienunternehmen, in denen der Inhaber alle Entscheidungen persönlich trifft, hängt am seidenen Faden.
Laut einer deutschlandweiten Umfrage des DIHK haben nur 28 Prozent der Unternehmer die zur Fortführung des Betriebs wichtigsten Unterlagen für Vertrauenspersonen griffbereit. Das " Notfall-Handbuch für Unternehmen (PDF-Datei · 1811 KB)" schafft hier Abhilfe. Es lotst Inhaber Schritt für Schritt durch den Planungsprozess und stellt sicher, dass nichts Wichtiges vergessen wird.
Jeder Unternehmer sollte für diesen Fall Vorsorge treffen, um sein Lebenswerk nicht zu riskieren. Wenn der Chef ausfällt, ist der Betrieb oft führungslos, wichtige Informationen sind nicht auffindbar, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse sind nicht mehr klar – im schlimmsten Fall ist das Unternehmen handlungsunfähig, da einfachste organisatorische Dinge nicht geregelt sind.
Da sich das Unternehmen ständig weiter entwickelt, sollte das Notfall-Handbuch in regelmäßigen Abständen – mindestens einmal im Jahr oder bei konkreten Anlässen – überprüft und aktualisiert werden. Zur Abstimmung sollte ein Steuerberater, Anwalt, Notar, Versicherungsmakler oder Wirtschaftsprüfer involviert werden.
Das Notfall-Handbuch finden Sie rechts unter “Weitere Informationen” verlinkt. Hintergrundinformationen, Merkblätter und Muster sind ganz einfach über die Links im Notfall-Handbuch aufzurufen.