Mit Strom über den Strom

IHK Ostbrandenburg begrüßt Bau neuer Eisenbahnbrücke über die Oder

„Mit rund 1.000 Fahrgästen täglich ist die Ostbahn die meistgenutzte Strecke im grenzüberschreitenden Schienen-Personennahverkehr zwischen Deutschland und Polen. Die Grenzbrücke hat hier eine ganz besondere Rolle”, sagt Gundolf Schülke, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg.
„Der zweigleisige Brückenneubau und die Vorkehrungen für die spätere Elektrifizierung können nur der Anfang sein. Die gesamte Stecke bis nach Berlin braucht das zweite Gleis und die Elektrifizierung.“ Immerhin plane Polen bereits die Zweigleisigkeit und Elektrifizierung bis nach Gorzów. Damit kann auf polnischer Seite mit Tempo bis zu 160 Kilometern pro Stunde gefahren werden. 
Gundolf Schülke hebt die internationale Bedeutung der Ostbahn hervor:
„Die Eisenbahnstrecke Berlin-Frankfurt (Oder) ist bereits jetzt ausgelastet. 70 Güterzüge fahren täglich zwischen Berlin und Frankfurt (Oder). Auf der Autobahn A12 fahren täglich 18.000 Lkw. Hier gibt es keine Spielräume mehr für Zuwächse. Im Sinne der CO2-Reduktion brauchen wir schnellstmöglich eine durchgehend zweigleisige, elektrifizierte Ostbahn.“  
Bislang können auf der Ostbahn wegen ihrer Eingleisigkeit kaum Güterverkehre abgewickelt werden.