Zweite IHK-ibi-Handelsstudie

Die Digitalisierung ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Sie hat in alle Bereiche Einzug gehalten – auch in den Einzelhandel. Das führt dazu, dass der Handel sich weiterentwickelt. Mobile Bezahllösungen, Virtual Reality oder Digital Signage, also digitale Displays und interaktive Kiosk-Systeme, sind nur ein Bruchteil dessen, was Händler in ihrem Geschäft mittlerweile digital umsetzen können. Ebenso haben sich die Kommunikation und Vertriebswege durch stets neu hinzukommende technologische Innovationen grundlegend gewandelt.
In den nächsten Jahren wird die Digitalisierung den Einzelhandel weiter verändern. Allerdings stellt dies viele Akteure vor zahlreiche Fragen. Neue Geschäftsmodelle können entstehen und aktuell existierende Ansätze überflüssig werden.
Bereits in der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2017  konnten wir feststellen, dass das klassische Geschäftsmodell des Einzelhandels unter Druck steht. Seitdem ist viel passiert. Immer mehr Händler setzen auf Multikanal-Strategien. Sie sind also nicht mehr nur stationär oder nur online vertreten. Die Corona-Pandemie sowie die damit verbundenen Einschränkungen und Maßnahmen haben diesen Trend weiter verstärkt und die Entwicklung hin zum Online-Vertrieb und -Marketing beschleunigt.
Deshalb hat die IHK Ostbrandenburg gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie 46 Industrie- und Handelskammern das ibi Regensburg beauftragt in einer umfangreichen deutschlandweiten Befragung zu untersuchten, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf den Einzelhandel in Deutschland haben kann und wie die Erwartungen der Unternehmen in Bezug auf dieses Thema sind. Dabei lag der Fokus auf allen Vertriebskanälen. Es wurden sowohl stationäre und Multikanal-Händler als auch reine Online-Akteure befragt.
Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen Händlern, die an der Befragung teilgenommen haben.