Branchenreport

Umsatzrückgang in der Bauindustrie

Die regionale Bauindustrie ist vornehmlich in den Landkreisen Cloppenburg, Vechta und Ammerland sowie in der Stadt Oldenburg vertreten. Die umsatzstärkste Sparte im Hochbau ist der Wohnungsbau, gefolgt vom Wirtschaftsbau, also der gewerbliche und Industriebau. Der öffentliche Bau spielt eine untergeordnete Rolle.

Wirtschaftsentwicklung im 1. Halbjahr 2026

Der Umsatz der Bauindustrie im Oldenburger Land fiel im 1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahrzeitrau um 0,7 Prozent auf fast 920 Millionen Euro.
Der Hochbau meldete ein Minus von 13,3 Prozent auf 440 Millionen Euro. Wohnungsbau und Wirtschaftsbau verzeichneten einen Umsatzrückgang von 27,3 Prozent beziehungsweise 4,8 Prozent. Allein im öffentliche Bau gab es ein Plus von sechs Prozent.
Dank der guten Lage im Tiefbau, der ein Umsatzplus von fast 15 Prozent auf knapp 480 Millionen Euro verzeichnet, fiel der Rückgang des Bauumsatzes nicht so stark aus.
Spitzenreiter in der Umsatzentwicklung war die Bauindustrie im Landkreis Ammerland, die ein Plus von 22,8 Prozent erzielte. Den höchsten Rückgang von fast 60 Prozent verzeichnete die Bauindustrie im Landkreis Oldenburg. Wegen des Datenschutzes liegen nicht für alle Städte und Landkreise Umsatzzahlen vor.
Die Beschäftigung in den 199 Bauunternehmen ab 20 Mitarbeitern nahm um 2,8 Prozent ab. Die Zahl der Mitarbeiter fiel auf 9.270 Beschäftigte im Halbjahresdurchschnitt.