Unterstützung für Projekte
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ermöglicht mit dem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) die Realisierung vielversprechender nichttechnischer Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Bei den vom IGP unterstützten Innovationsprojekten können neue Technologien zwar eine Rolle spielen – sie müssen dies allerdings nicht zwingend; wichtig ist vielmehr die Neuartigkeit der Problemlösung.
Die Abkürzung steht für „Cross-Industry Transformation in Agriculture, Health and Beyond“ und ist das Europäische Digitale Innovationszentrum u.a. für die Weser-Ems-Region. CITAH unterstützt kleine und mittlere Unternehmen kostenlos dabei, digitale Technologien zu verstehen,l anzuwenden und um Prozesse, Produkte und Leistungen zu verbessern.
DIGI Hub Vechta
Wenn Sie mit Ihrem konkreten Anliegen nach internationalen Kooperationspartnern suchen, stehen Ihnen das EEN sowie das Netzwerk der Außenhandelskammern zur Verfügung. Insbesondere bietet das EEN hier seine Kooperationsbörse an. Sie ist eine dauerhafte, internationale und digitale Marktplattform für Technologiegesuche, fachlichen Austausch und Internationalisierung. Das EEN erstellt entgeltfrei für Ihre Anliegen anonyme Steckbriefe und vermittelt Sie aktiv an potenzielle Kooperationspartner. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
Innovationsförderung für Unternehmen
Mit Innovationen durchstarten
Sie sind auf der Suche nach Förderungen und Unterstützungen bei der Entwicklung und Umsetzung Ihrer Innovationsvorhaben? Wir sind Ihnen bei der Suche der passenden Fördermöglichkeit und Vernetzung zu Forschungspartnern behilflich. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Landes-, Bundes- und EU-Förderprogramme sowie andere Anlaufstellen zur Unterstützung.
Wir bieten einen regelmäßigen kostenlosen Innovations-Sprechtag mit unserem Kooperationspartner MCON Dieter Meyer Consulting GmbH an. Termine finden Sie in unserer Veranstaltungsdatenbank oder vereinbaren einen individuellen Termin mit uns.
Wir bieten einen regelmäßigen kostenlosen Innovations-Sprechtag mit unserem Kooperationspartner MCON Dieter Meyer Consulting GmbH an. Termine finden Sie in unserer Veranstaltungsdatenbank oder vereinbaren einen individuellen Termin mit uns.
Förderprogramme des Landes Niedersachsen
Die NBank bietet verschiedene Förderprogramme mit Innovationsbezug an. Hier finden Sie eine Auswahl:
- Niedersachsen Invest (GRW)
Es ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss bis maximal 65 % für Investitionsvorhaben bei kleinen und mittleren Unternehmen sowie großen Unternehmen.
- niedrigschwelliges Innovationsförderprogramm (nIFP)
Sie möchten die Marktchancen Ihres Unternehmens mit Hilfe eines innovativen Vorhabens verbessern? Das niedrigschwellige Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk bietet Anreize durch innovative Vorhaben den unternehmensbezogenen Stand der Technik bei
- neu vermarktbaren Produkten,
- Produktionsverfahren oder Dienstleistungen
- sowie neuen betrieblichen Ablauf- und Organisationsformen
- zu verbessern.
- Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen (IFP)
Das niedersächsische Innovationsförderprogramm der NBank (IFP) bietet Anreize, neue vermarktbare Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen, die eine deutschlandweite Neuheit darstellen, zu entwickeln. Das Programm ist von Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen, Unternehmen mit mittelgroßer Marktkapitalisierung und Forschungseinrichtungen im Rahmen einer Kooperation mit einem Unternehmen nutzbar.
- Förderung von Einzel-, Verbund- und Kooperationsvorhaben
- Nicht rückzahlbarer Zuschuss bis zu 500.000 Euro für Unternehmen
- Die Zuschusshöhe beträgt bis zu 100% bei Forschungseinrichtungen
-
Förderung der Inanspruchnahme von Forschungsinfrastruktur (Innovationsgutschein)
Die niedersächsischen Innovationsgutscheine bieten für kleine und mittelständische Unternehmen einen Zuschuss von bis zu 80% der Ausgaben für die Nutzung von Forschungsinfrastruktur bis zu einem Betrag von 30.000 Euro.
Bundesförderungen
Sie entwickeln oder forschen im eigenen Unternehmen oder gemeinsam mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen? Dann könnten diese Programme interessant sein:
Über den Newsletter der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes bleiben Sie über Neuigkeiten zur Forschungsförderung des Bundes informiert.
Steuerliche Forschungszulage (FZulG)
Zum 1. Januar 2020 ist das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung – das Forschungszulagengesetz (FZulG) – in Kraft getreten. Das Gesetz ermöglicht die steuerliche Begünstigung von Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) von in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmen, unabhängig von Größe, Rechtsform und Branche.Es gibt sogar einen Rechtsanspruch auf die Förderung, wenn die Bedingungen des Forschungszulagengesetzes erfüllt sind.
Mit der steuerlichen Forschungszulage können Unternehmen die Arbeitslöhne, Aufträge und Wertminderungen für Forschung und Entwicklung auch rückwirkend mit 25% (35% für KMUs) als steuerfreie Steuergutschrift fördern lassen. Bei Forschungs- und Entwicklungsaufträgen fließen 70% des gezahlten Entgelts in die Bemessungsgrundlage ein. Die Beantragung erfolgt vollelektronisch bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ).
Auch ein Unternehmerlohn bei Einzelunternehmern sowie Gemein- und Betriebskosten können veranschlagt werden.
Auch ein Unternehmerlohn bei Einzelunternehmern sowie Gemein- und Betriebskosten können veranschlagt werden.
Alles Wissenswerte zusammengefasst: Der Leitfaden zur Prüfpraxis der steuerlichen Forschungszulage ist durch die BSFZ veröffentlicht worden.
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen oder/und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen gefördert.
Seit dem 1. Januar 2025 gilt die neue ZIM-Förderrichtlinie vom 28. November 2024. Die Änderungen (Kerninhalte) betreffen insbesondere verbesserte Fördermöglichkeiten für kleine Unternehmen und Erstinnovatoren sowie für den Markttransfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.
Auf der ZIM-Website werden aktuelle und kostenfreie Informationsangebote, wie unter anderem Webinare zu Verfügung gestellt. Außerdem erhalten Sie dort weitere Informationen zu den Förderangeboten, die sich über Durchführbarkeitsstudien, FuE-Einzelprojekte, FuE-Kooperationsprojekte, Innovationsnetzwerke sowie internationale Innovationsprojekte erstrecken.
Wichtiger Hinweis: seit dem 07. Juli 2026 gilt aufgrund der gestiegenen Nachfrage ein befristeter Antragsstopp.
Förderinitiative KMU-innovativ
Mit KMU-innovativ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt die Spitzenforschung durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Ein zentraler Lotsendienst und verbindliche Bearbeitungsfristen sollen die Beantragungs- und Bewilligungsverfahren vereinfachen. KMU-innovativ ist in folgende Technologiefelder integriert:
- Bioökonomie
- Biomedizin
- Elektronik und autonomes Fahren; High Performance Computing
- Medizintechnik
- Informations- und Kommunikationstechnologien
- Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität
- Materialforschung
- Photonik und Quantentechnologien
- Ressourceneffizienz und Klimaschutz
- Zukunft der Wertschöpfung
Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ermöglicht mit dem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) die Realisierung vielversprechender nichttechnischer Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Bei den vom IGP unterstützten Innovationsprojekten können neue Technologien zwar eine Rolle spielen – sie müssen dies allerdings nicht zwingend; wichtig ist vielmehr die Neuartigkeit der Problemlösung.
Achtung, der letzte Call endet am 20.08.2026!
F.A.S.T. - Förderung für Transferhubs
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert mit der neuen Transferinitiative F.A.S.T. den Aufbau bundesweit tätiger Transferhubs. Ziel ist es, Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Produkte, Dienstleistungen und Ausgründungen zu überführen und Unternehmen mit passenden Forschungspartnern zusammenzubringen.
Antragsberechtigt sind insbesondere Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie weitere Innovationsakteure, die sich zu Konsortien zusammenschließen. Konzeptskizzen können bis zum 31. August 2026 (12:00 Uhr) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Förderkredite für Innovation, Wachstum und Digitalisierung
Die KfW-Bank bietet für Unternehmen verschiedene Förderungen und Kredite an, z.B. für Gründung, Wachstum, nachhaltige Investitionen, Innovationen oder Digitalisierung. Förderung für Unternehmen | KfW
Untersuchungen von KfW-Research zeigen, dass weite Teile der mittelständischen Unternehmen in Deutschland das Potenzial der Digitalisierung nicht ausschöpfen. Hier unterstützt die KfW-Bank die digitale Transformation und die Innovationstätigkeit des Mittelstandes mit speziellen Förderprogrammen.
ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit
Der „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ ist zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben einsetzbar. Unterstützt wird die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren – beispielsweise die Vernetzung der Produktionssysteme unter dem Stichwort Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmensorganisation auf die Digitalisierung können begleitet werden. Darüber hinaus werden Innovationsvorhaben finanziert, bei denen Unternehmen neue oder substantiell verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln. Kernelement der Förderung ist eine optionale Haftungsfreistellung in Höhe von 70 Prozent für Kredite an Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern. Die KfW kann einen umfangreichen Teil des Ausfallrisikos übernehmen und so den durchleitenden Hausbanken die Kreditvergabe erleichtern.
Durch die Unterstützung der Europäischen Union kann die KfW gerade Unternehmen, mit einer schwächeren Bonität besonders günstige Konditionen anbieten. Auch die Konditionen für kleine und mittlere Unternehmen (gemäß EU-Definition) werden zusätzlich vergünstigt.
ERP-Mezzanine für Innovation
Im Programm „ERP-Mezzanine für Innovation“ bietet die KfW Finanzierungspakete aus Fremd- und Nachrangkapital speziell zur langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Prozesse oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung an. Aus dem Programm werden sowohl Vorhaben unterstützt, die für das antragstellende Unternehmen neu sind, als auch solche, die sich vom Stand der Technik in der EU abheben.
Beide Programme richten sich an etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler in Deutschland mit einem jährlichen Gruppenumsatz von bis zu 500 Millionen Euro. Die Konditionen sind aus Mitteln des ERP-Sondervermögens verbilligt.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der KfW.
EU-Förderungen
Horizon Europe
Das Ziel von Horizon Europe ist der Aufbau einer wissens- und innovationsgestützten Gesellschaft, einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft sowie ein Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Das Programm beinhaltet die Förderung von Forschung und Innovation in den Schwerpunkten
- Wissenschaftsexzellenz
- Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas
- Innovatives Europa
- Ausweitung der Beteiligung und Stärkung des Europäischen Forschungsraums (übergreifender Bereich)
Der Fördersatz beträgt je Vorhaben bis zu 100 %. Bei Innovationsvorhaben liegt er bei bis zu 70 %. Die Förderung erfolgt überwiegend in Form von Zuschüssen. Darüber hinaus werden Stipendien, Preisgelder und öffentliche Aufträge vergeben. In der Regel handelt es sich um ein ein- oder zweistufiges Verfahren. Darüber hinaus erfolgen Stichtagsverfahren und Ausschreibungen für Dienstleistungs- und Lieferaufträge.
EIC Förderprogramme
Mit der EIC-Förderung stehen sechs verschiedene Hauptprogramme für strategische Technologien und Skalierung zur Verfügung. Alle Details finden Sie hier.
Weitere EU-Programme
Einen Überblick über weitere EU-Programme finden Sie hier.
Weitere Unterstützungen von A bis Z
CITAH
Die Abkürzung steht für „Cross-Industry Transformation in Agriculture, Health and Beyond“ und ist das Europäische Digitale Innovationszentrum u.a. für die Weser-Ems-Region. CITAH unterstützt kleine und mittlere Unternehmen kostenlos dabei, digitale Technologien zu verstehen,l anzuwenden und um Prozesse, Produkte und Leistungen zu verbessern.
DIGI Hub Vechta
Der DIGIHUB Vechta unterstützt Unternehmen und Bildungseinrichtungen bei der Anwendungsvon VR, AR & MR und liefert die nötige Technologie für die erfolgreiche Implementierung. Der DIGIHUB Vechta bietet Lösungen in den Bereichen Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und Mixed Reality (MR). Ein Höhepunkt der technischen Ausstattung ist die Holo-Projektionstechnik. Mit ihr können Personen und Objekte in Echtzeit in 3D dargestellt werden, auch wenn sie nicht vor Ort sind.
Deutsche Innovationspartnerschaft Agrar (DIP)
Die DIP eignet sich für anwendungsnahe Projekte der Agrarwirtschaft und unterstützt gezielt das Erreichen der Marktreife und damit die Anwendung in der Praxis. Die Förderbereiche reichen vom Nutztier über Ackerbau bis Ernährung.
Deutsche Vernetzungsstelle für ländliche Räume (DVS)
Gefördert werden innovative Entwicklungen in ländlichen Räumen, die sich durch funktionale Überlegenheit gegenüber bisher gängigen Verfahren oder Produkten auszeichnen. Die Förderung ist themen- und technologieoffen, auch nicht-technologische Innovationen werden unterstützt. Übergeordnetes Ziel der DIP ist dabei, die Innovationskraft im Sinne einer nachhaltigeren Bewirtschaftung zu verbessern und somit einen Beitrag zu umweltpolitischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungszielen zu leisten.
Broschüre der Deutschen Vernetzungsstelle ländliche Räume “Gelder für gute Ideen – Tipps zur Projektfinanzierung auf dem Land” (Aktualisiert am 11. Juni 2024)
European Digital Innovation Hubs (EDIH)
Die EDIHs unterstützen den Mittelstand in der EU dabei, seine Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung zu erhöhen. Die Hubs bieten Schulungs-, Austausch- und Vernetzungsformate an. Es können verschiedenste Technologien aus der Nähe selbst ausprobiert und getestet werden.
Enterprise Europe Network (EEN)
Wenn Sie mit Ihrem konkreten Anliegen nach internationalen Kooperationspartnern suchen, stehen Ihnen das EEN sowie das Netzwerk der Außenhandelskammern zur Verfügung. Insbesondere bietet das EEN hier seine Kooperationsbörse an. Sie ist eine dauerhafte, internationale und digitale Marktplattform für Technologiegesuche, fachlichen Austausch und Internationalisierung. Das EEN erstellt entgeltfrei für Ihre Anliegen anonyme Steckbriefe und vermittelt Sie aktiv an potenzielle Kooperationspartner. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
HAW-ForschungsPraxis
Die Förderrichtlinie HAW-ForschungsPraxis fördert die Zusammenarbeit von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit außerhochschulischen Praxispartnern, wie Unternehmen, Kommunen, Vereinen, Verbänden oder Verwaltung zum Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen in die praktische Anwendung.
HTI - Hightech Inkubator Oldenburg
Der HTI Oldenburg ist eins von sieben Hightech-Inkubatoren, das mit einer niedersächsischen Landesförderung finanziert wird. Als Accelerator mit einem Fokus auf Künstliche Intelligenz angelegt , unterstützt er Startups in einem leistungsstarken Ökosystem, Technologien von morgen zu entwickeln.
Innovations-Audit durch EEN und NBank
Auf Basis unserer Kooperation mit dem Enterprise Europe Network (EEN) und der NBank haben Sie die Möglichkeit ein Innovationsaudit durchzuführen. In einem halbtägigen Audit werden hier zunächst die Fähigkeiten Ihres Unternehmens, innovationsrelevante Prozesse zu handhaben und weiterzuentwickeln analysiert und bewertet. Sie erhalten einen Auditbericht, welcher Stärken, Schwächen und insbesondere die Entwicklungspotenziale Ihres Unternehmens für jeden der abgefragten Prozesse aufzeigt. Dieser beinhaltet außerdem Impulse zu Aspekten wie Prozessen, Markteinführung, Technologiebeobachtung oder Internationalisierung. Bei Interesse kontaktieren Sie uns!
INQA-Coaching
Fachkräfte sichern und den digitalen Wandel bestreiten
Die Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt, niedersachsenweit die regionalen INQA Beratungsstellen zu besetzen. Das INQA-Coaching unterstützt Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten dabei, passgenaue Maßnahmen für das eigene Unternehmen zu finden, um ihre Prozesse an die Herausforderungen des digitalen Wandels anzupassen und Fachkräfte zu sichern. Die INQA-Berater der Demografieagentur haben die Aufgabe, Unternehmen zum Förderprogramm zu informieren und gemeinsam Ansatzpunkte für die geförderte Beratung zu identifizieren. Unternehmen können die flexible Beratung ab sofort nutzen. Bis zu 80% der Beratungskosten werden dabei erstattet.
Jadebay
Die Jadebay ist eine interkommunale Entwicklungsgesellschaft für die Landkreise Friesland, Wesermarsch, Wittmund und die Stadt Wilhelmshaven. Mit verschiedenen geförderten Angeboten unterstützen sie Unternehmen aus den genannten Regionen u.a. bei der Digitalisierung, Innovations- und Zukunftsprojekten und deren Umsetzung. Alle Details finden Sie hier.
Für kleine und mittlere Unternehmen in den Regionen Wilhelmshaven, Friesland und Wesermarsch bietet die Jadebay GmbH bis zu zehn geförderte Beratungstage für die Umsetzung Ihrer Zukunftsprojekte mit dem Titel Wissens- und Technologietransfer (WTT) – ob Digitalisierung, Prozessoptimierung, neue Produkte oder innovative Geschäftsmodelle. Die Jadebay bietet einen einfachen Einstieg in Innovationen – mit wenig Aufwand, aber großem Potenzial und greift auf ein starkes Netzwerk aus Expertinnen und Experten zurück, das speziell auf die Bedürfnisse von KMU ausgerichtet ist.
Mit Impulsen, Beratung, Kontakten oder Analysen: In einem persönlichen orientierenden Gespräch – individuell, vertraulich und kostenfrei – wird auf die Herausforderungen, Chancen und wirksamen Hebel geschaut. So wird aus „wir müssten mal” ein „wir machen jetzt“
KOINNOvationsplatz
Auf der Plattform"KOINNOvationsplatz" können innovative Unternehmen und auch Start-Ups potenziellen öffentlichen Auftraggebern ihre Innovationen digital darstellen. Die Plattform soll als Bindeglied zwischen der öffentlichen Hand und innovativen Anbietern fungieren. Dabei soll die öffentliche Verwaltung innovativer gestaltet werden und auch mehr innovative KMU und Start-Ups als Auftragnehmer gewonnen werden, um innovativere und effizientere Lösungen für die Bedarfe der öffentlichen Hand zu erhalten.
Manufacturing-X
Mit der gemeinsamen Initiative “Manufacturing-X” durch Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sollen Unternehmen Daten über die gesamte Fertigungs- und Lieferkette souverän und gemeinsam nutzen können. Dies ermöglicht mehr Resilienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsstärke.
Den Transfer unterstützt die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Transferinitiative Scale-MX. Auf Kongressen, Foren, Workshops und in Online-Formaten erklären sie anschaulich das Datenökosystem Manufacturing-X und dessen Nutzen und motivieren zum Mitmachen. Hier finden Sie eine informative Broschüre zum Download. Scale-X veranstaltet regelmäßige Info-Veranstaltungen rund um Manufacturing-X.
Am 15. September 2026 bieten wir mit Scale-MX ein Webinar in der Reihe “Innovation-Snack” zum sicheren und souveränen Datentransfer in der verarbeitenden Industrie. Hier geht es zur Anmeldung: Webinar: Innovation-Snack
Mittelstand-Digitalzentren
Mit der Förderinitiative “Mittelstand-Digital” unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) kostenfrei die digitale Transformation von kleinen und mittleren Unternehmen.
Ziel der Unterstützung durch Mittelstand-Digital ist es, KMU – einschließlich Start-ups und Handwerksbetriebe – umfassend zu den Themen Digitalisierung, KI und Cybersicherheit zu sensibilisieren, zu informieren und zu qualifizieren. Auf diese Weise soll die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und die IT- und Cybersicherheit der KMU erhöht werden.
Bis zum Auslaufen der derzeitigen Förderperiode Ende 2026 stehen u.a. folgende Mittelstand-Digitalzentren zur Verfügung:
- MIttelstand-Digital Zentrum Bremen-Oldenburg
- Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück
- Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus
- Mittelstand-Digital Zentrum Handel
- Mittelstand-Digital Zentrum Bau
- Mittelstand-Digital Zentrum Wert Netzwerke
MUT:Zu 2030
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Oldenburg (WLO) bietet mit “MUT:Zu” eine Reihe mit kommunalen Förderprogrammen.
MUT:Zu-Invest kann für Investitionen in Verbindung mit der Schaffung von Arbeitsplätzen genutzt werden..
MUT:Zu-Transformation kann für die Sicherung von Innovationen, für die Umsetzung von Digitalisierung, für die Erstellung von Nachhaltigkeitskonzepten und von Treibhausgasbilanzen und deren Verifizierung eingesetzt werden. Das Programm fördert Unternehmen mit Sitz oder einer selbstständigen Betriebsstätte im Landkreis Oldenburg. Es können bis zu 50% der Kosten bis maximal 5.000 Euro gefördert werden. Die Förderung kann jährlich für neue Projekte beantragt werden.
Die materielle Wirtschaftsförderung des Landkreises Oldenburg dient im Wesentlichen dazu, mögliche Lücken in den Fördertatbeständen der EU, des Bundes und Landes zu schließen.
Hier die Förderprogramme des Landkreises Oldenburg im Überblick:
Für Vorhaben der Wirtschaft stehen auch diverse Fördermöglichkeiten von EU, Bund und Land zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass bei fast allen Programmen die Förderanträge vor Beginn Ihres Vorhabens gestellt werden müssen. Einen ersten Überblick können Sie sich unter www.foerderdatenbank.de verschaffen. Dieser kann und soll aber nicht das persönliche Gespräch ersetzen, das wir gerne mit Ihnen führen!
Regionales Zukunftszentrum Nord (RZ Nord)
Das Regionale Zukunftszentrum Nord ist vom BMAS gefördert und unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung und Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI). Die vielfältigen Angebote von Beratung, Qualifizierung und Vernetzung sind kostenlos.
SPRIND - Bundesagentur für Sprunginnovationen
Die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND bezeichnet sich als "Heimat für Querderdenk:innen und teilt auf ihrer Webseite mit, dass sie “bahnbrechende Technologien und Themen finanzieren, die das Potential haben, unser Leben von Grund auf zu verbessern”.
Hier werden laufend Aufrufe zu Zukunftstechnologien gestartet, auf die es sich bei entsprechender Passung lohnt, sich zu bewerben., z.B. zu Quantensensorik, Aufbau der nächsten Generation künstlicher Intelligenz, Mikro UAVs, Erschließung von Gesundheitsdaten etc.
Steinbeis Transferzentrum
Die Wirtschaftsförderungen des Verbunds “Oldenburger Münsterland” (Wirtschaftsförderungen Cloppenburg und Vechta) kooperieren beim Technologietransfer. Über das Steinbeis-Transferzentrum Oldenburger Münsterland können Unternehmen und Einrichtungen im Oldenburger Münsterland auf das gesamte Dienstleistungsangebot der Steinbeis-Stiftung zugreifen: z.B. Antragstellung von Förderungen, Vernetzung mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Technologieberatung.
Auskünfte dazu geben auch die jeweiligen Wirtschaftsförderungen:
Wirtschaftsförderungen der Städte und Landkreise
Auch die Wirtschaftsförderungen unseres Kammergebietes bieten Unterstützungen, Hinweise, Veranstaltungen und z.T. eigene Förderprogramme für Innovationen, neue Technologien und Digitalisierung. Es lohnt sich, mit den entsprechenden Ansprechpersonen in Kontakt zu treten.
- Landkreis Ammerland
- Landkreis Cloppenburg
- Stadt Delmenhorst
- Landkreis Friesland
- Landkreis Oldenburg
- Stadt Oldenburg
- Landkreis Wesermarsch
- Stadt Wilhelmshaven
- Landkreis Vechta
Zukunftswerkstatt KI der Ulderup Akademie
In der Zukunftswerkstatt KI in Vechta, einem Standort der Ulderup Akademie in der Buchholzstraße 57 erhalten Betriebe der Region Einblicke in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI).
Förderung von Marken- und Patentanmeldungen
KMU-Fonds 2026
Der KMU-Fonds 2026 ist ein Finanzhilfeprogramm der Europäischen Kommission, das speziell kleine und mittelständische Unternehmen sowie Angehörige der freien Berufe unterstützt, ihr geistiges Eigentum besser zu nutzen und zu schützen.
Die förderfähigen Maßnahmen sind in Gutscheine untergliedert:
- Gutschein 1 - IP Scan: Kosten IP Scan zu 90 %, maximal 1.350 Euro → Achtung Mittel erschöpft
- Gutschein 2 - Marken und Designs: Nationale und EU-weite Marken- und Designanmeldungen zu 75%, internationale Marken- und Designanmeldungen zu 50%. Maximal bis zu 1.000 Euro → Achtung Mittel erschöpft
- Gutschein 3 - Patente: Rechercheantrag beim DPMA, nationale und europäische Patentanmeldegebühren zu 75%, maximal bis zu 1.500 Euro. Patentanwaltskosten für die Vorbereitung einer europäischen Patentanmeldung zu 50% bis zu 2.000 Euro
- Gutschein 4 - Sortenschutzrechte: Online-Sortenschutzanmeldungen und Prüfungsgebühr beim Gemeinschaftlichen Sortenamt (CPVO) zu 75%. Maximal bis zu 1.500 Euro
Die EUIPO teilt mit, dass Gutschein 1 (IP Scan-Dienste) und Gutschein 2 (Marken und Designs) für neue Anträge nicht verfügbar sind, da die Mittel aufgrund der hohen Zahl eingegangener Anträge erschöpft sind. Gutscheine 3 (Patente) und 4 (gemeinschaftlicher Sortenschutz) können weiterhin beantragt werden.
Die Förderung ist branchenoffen und nur an formale Anforderungen geknüpft. Weitere Informationen und Fördervoraussetzungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) und beim Europäischen Amt für geistiges Eigentum. Das Europäische Amt für geistiges Eigentum ist zuständig für die Bewilligung der Fördergutscheine und Auszahlung der Förderzuschüsse.
WIPANO
Das WIPANO Programm zur Förderung der Patentanmeldung gewährt für als förderungswürdig angesehene Erfindungen finanzielle Unterstützung durch die Übernahme von 50% der Kosten für eine Patentanmeldung oder 50% der Kosten für ein Gebrauchsmuster. Darüber fördert WIPANO auch die anschließenden Bemühungen um die wirtschaftliche Verwertung der Erfindung.
IP-Scan der EU
KMUs soll mit dem neuen kostenlosen IP-Scan geholfen werden, geistiges Eigentum in kooperativen Forschungs- und Innovationsbemühungen effizient zu nutzen. Schwerpunkt liegt auf EU-finanzierten Projekten bei den Forschungsprogrammen Horizont 2020 oder Horizont Europa. Experten für geistiges Eigentum bieten eine individuelle Bewertung der immateriellen Vermögenswerte von KMUs.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der EU-Kommission.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der EU-Kommission.
Innovations-Preise und Wettbewerbe
Wissenschaftspreis Wilhelmshaven 2026
Die Stadt Wilhelmshaven ruft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende sowie Schülerinnen und Schüler der Jadestadt auf, sich beim Wissenschaftspreis zu bewerben. Die Auszeichnung würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die Wilhelmshaven als Bildungs- und Forschungsstandort weiter stärken.
- Bewerbungsstart: 1. März 2026
- Bewerbungsende: 31. Mai 2026
- Preisverleihung: 24. September 2026
Nähere Informationen und Bewerbungseinreichung unter: Wissenschaftspreis 2026
NordWest Awards in der Metropolregion 2026
Im Jahr 2026 gibt es von der Metropolregion wieder die Verleihung der NordWest Awards. Die Bewerbungsphase ist am 1. Dezember 2025 gestartet. Die Nominierten stehen inzwischen fest und die Preisverleihung findet am 20. August 2026 im Museumsdorf Cloppenburg statt.
Deutscher Zukunftspreis 2027
Es ist wieder soweit – die Bewerbungsphase für den Deutschen Zukunftspreis 2027 läuft noch bis Ende Oktober 2026. Der Preis ist mit 250.000,- € dotiert und wird vom Bundespräsidenten persönlich für eine technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Leistung oder Software- und Algorithmen-basierte Innovation vergeben.
Direkte Bewerbungen auf den Zukunftspreis sind nicht möglich, sondern die Forschenden und Ihre Projekte werden über 17 ausgewählte Institutionen, darunter auch die DIHK, vorgeschlagen. Die offizielle Ausschreibung des Deutschen Zukunftspreises erfolgt jeweils im Juni eines Jahres für die Preisvergabe des Folgejahres.
Sie arbeiten als Forscher- und Entwicklerteam an hochinnovativen Ideen und Projekten oder kennen solche Projekte in Ihrem Umfeld, die den Zukunftspreis verdient hätten? Dann machen Sie auf diese Innovation aufmerksam und treten mit uns in Kontakt (monika.kretschmer@oldenburg.ihk.de), damit wir auf preisträchtige Innovationen gegenüber der DIHK als vorschlagsberechtigte Institution hinweisen können.
Weitere Informationen über den Zukunftspreis erhalten Sie hier.
Die Statuten finden Sie unter dieser Verlinkung und Hinweise für die Antragstellenden gibt es hier: Anhang Zukunftspreis (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 198 KB)