Unternehmen & Märkte

Neues aus den Unternehmen

Großaufträge, Erweiterungen, Beschäftigungsaufbau oder Jahresumsätze – aktuelle Unternehmensmeldungen aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region finden Sie hier. Gibt es auch in Ihrem Unternehmen aktuelle Meldungen? Dann senden Sie diese gerne mit Bild an wirtschaftsspiegel@ihk-nordwestfalen.de.

Volksbank im Münsterland geht mit Plus ins Fusionsjahr

20. Februar 2024 – Die Volksbank Münsterland eG hat für das Geschäftsjahr 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen Zuwächse erzielt.  Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
  • Die Bilanzsumme stieg um 2,7 Prozent auf 7,5 Mrd. Euro.
  • Das Kundenvermögen erhöhte sich auf 5.442 Mio. Euro.
  • Beim Kreditvolumen gab es ein Plus von 1,2 % auf 7,5 Mrd. Euro. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem vom „robusten Firmenkundengeschäft“.
  • Das betreute Kundengeschäft war mit 17 Mrd. Euro positiv, blieb aber leicht unter den Erwartungen zurück.
Dietmar Dertwinkel (Mitte) und Friedhelm Beuse (rechts)
Dietmar Dertwinkel (Mitte) und Friedhelm Beuse (rechts) aus dem Vorstand der Volksbank im Münsterland präsentierten gute Geschäftsergebnisse für das Jahr 2023. © Volksbank
Die Volksbank Münsterland gehe gestärkt ins Jahr 2024. Für den Sommer 2024 ist die Fusion der Volksbank Münsterland eG mit der Volksbank eG geplant: Durch die Fusion verschmelzen die beiden Banken zu einer der größten Volksbank in NRW und achtgrößten regionalen Volks-/Raiffeisenbank in Deutschland nach Bilanzsumme. Diese beträgt dann rund 10,2 Mrd. Euro mit einem betreuten Kundenvolumen von circa 23,3 Mrd. Euro. Das Geschäftsgebiet wächst auf eine Ausdehnung von jeweils rund 100 km in Nord-Südrichtung und in Ost-Westrichtung. Es reicht von Hopsten im Norden bis nach Ahlen im Süden und von Steinfurt im Westen bis nach Harsewinkel im Osten. Etwa 1.465 Mitarbeitende betreuen dann rund 340.000 Kunden in 44 personenbesetzen Standorten ebenso wie über die digitalen Kommunikationswege der Bank.

Unternehmen und Kommunen gründen INW Coesfeld 

20. Februar 2024 – Nachhaltigkeit in Unternehmen effizient, strukturiert und erfolgreich umzusetzen, ist eine große Herausforderung. Gemeinsam mit der FH Münster starten die Stadt und der Kreis Coesfeld sowie die wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld deshalb mit dem Institut für nachhaltige Wertschöpfung (INW) Coesfeld ein neues Angebot. Das INW Coesfeld wird getragen von Unternehmen und Kommunen aus der Region. Es führt die vor rund zehn Jahren begonnene Zusammenarbeit im Kompetenzzentrum Coesfeld fort, setzt aber den neuen Schwerpunkt in der Unterstützung der Unternehmen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsvorhaben.

SuperBioMarkt arbeitet mit FoodTracks gegen Lebensmittelverschwendung

Viktoria Winter
Viktoria Winter, verantwortlich für die SuperBioBäcker-Theke im SuperBioMarkt an der Hammer Straße in Münster. © SuperBioMarkt
16. Februar 2024 – Die SuperBioMarkt AG arbeitet mit dem Tool FoodTracks, um Lebensmittelverschwendung an der Bäckertheke zu minimieren und den Umsatz zu steigern. Zunächst gibt es eine Testphase in drei Filialen. Nach und nach wird das Tool auf alle Filialen ausgerollt. „Die Software von FoodTracks optimiert mit detaillierten Empfehlungen unseren Bestellprozess“, erklärt Luca Radau, Mitvorstand der SuperBioMarkt AG und verantwortlich für den Handel. „Die Zeit, die beim Bestellprozess gespart wird, können wir sinnvoll in Verkaufsgespräche mit unseren Kundinnen investieren“, ergänzt Viktoria Winter, verantwortlich für die Bäckertheke im SuperBioMarkt an der Hammer Straße in Münster.

Flender bezieht grünen Strom mit eigenen Getrieben

Flender- und ECO2GROW-Spitze im Windpark bei Fulda
Grüne Energie direkt vom Erzeuger: Flender-CEO Andreas Evertz (Mitte) und ECO2GROW CEO Paul Appel (2.v.l.) gemeinsam mit Niklas Radermacher (COO ECO2GROW), Michael Meier und Jörg Nießing (Flender) im Windpark bei Fulda. © Flender/ECO2GROW
15. Februar 2024 – Der Antriebshersteller Flender aus Bocholt ist eine Partnerschaft mit dem Anbieter erneuerbarer Energien ECO2GROW aus Bonn eingegangen, um Ökostrom direkt von Wind- und Solarkraftwerken zu beziehen. Der ausgewählte Windpark in der Nähe von Fulda wird mit Flender-Getrieben betrieben. Die Unternehmen haben mehrere Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPA) unterzeichnet, um Ökostrom aus erneuerbaren Energieanlagen zu beziehen. Die Partnerschaft sei ein wichtiger Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie von Flender und unterstützt das Ziel des Unternehmens, bis 2030 klimaneutral zu werden. Da wir mit unserer Marke Winergy Marktführer für Windturbinenantriebe sind, freut es mich ganz besonders, dass wir einen Windpark gefunden haben, in denen unsere eigenen Getriebe verbaut sind. So schließt sich der Kreis.“, sagt Flender-CEO Andreas Evertz. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien aus deutschen Wind- und Photovoltaikanlagen spart Flender über die PPAs mehr als 7.500 Tonnen CO2. Circa zwölf Prozent des jährlichen Strombedarfs der Flender-Standorte in Deutschland werden über diesen Direktbezug gedeckt.

debug / Messe und Congress Centrum Halle Münsterland: Veranstaltungstechnik für angehende Kaufleute

Zwei Auszubildende probieren sich am Lichtpult und hüllen die Bühne in atmosphärisches Licht.
Veranstaltungstechnik praxisnah vermittelt: Zwei Auszubildende probieren sich am Lichtpult und hüllen die Bühne in atmosphärisches Licht. © debug
6. Februar 2024 – Mit Technik haben angehende Veranstaltungskaufleute meist wenig zu tun. Das will debug aus Münster ändern: Der Dienstleister für Veranstaltungstechnik hat mit dem Messe und Congress Centrum Halle Münsterland einen Partner für den TEC|DAY gefunden. Am 21. März bringen Auszubildende anderen Azubis näher, wie TV-Kameras gesteuert, eine Beschallungsanlage bedient oder die passende Beleuchtung eingestellt wird. Vor gut einem Jahr fand am Firmenstandort von debug die Premiere des TEC|DAYs mit etwa 60 jungen Teilnehmenden statt. „Wir wollen angehenden Veranstaltungskaufleuten die Scheu vor der komplexen Technik nehmen und Freude für die Thematik wecken“, erklärt Burkhard Barenbrügge, Geschäftsführer von debug. Der TEC|DAY wird von den insgesamt sieben Auszubildenden aus drei Lehrjahren organisiert. Erwartet werden rund 80 Kolleginnen und Kollegen des Hansa-Berufskollegs Münster. 

Cyrano: Kampagne fürs E-Rezept gewinnt erneut Gold

Gerrit Lemkau (r.), Creative Director bei Cyrano, und Matthias Arnold, Vizepräsident der ABDA,
Gerrit Lemkau (r.), Creative Director bei Cyrano, und Matthias Arnold, Vizepräsident der ABDA, nahmen den Preis für die E-Rezept-Kampagne entgegen. © German Design Award
5. Februar 2024 - Die Kommunikationsagentur Cyrano ist erneut für die Kampagne „E-Rezept? Apotheke!“ ausgezeichnet worden. Die drei Werbespots wurden mit dem German Design Award in Gold prämiert. Im September hatte die Agentur aus Münster bereits in Cannes einen goldenen Delfin gewonnen. Für die Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat Cyrano eine kunst- und humorvoll inszenierte Spot-Trilogie zur Einführung des E-Rezepts konzipiert. Darin wird unterhaltsam über die Vorteile und Nutzung des E-Rezepts informiert. In der Kategorie „Excellent Communications Design Audiovisual“ gab es dafür Gold. Umgesetzt wurde die Kampagne gemeinsam mit zwei Partnern, dem Videoproduktionsdienst Mynd und der Anger GmbH.

BASF-Coatings: Analyse-Tool ermittelt CO2-Ausstoß beim Lackieren

Das GLASS-Tool im Einsatz.
Mit dem GLASS-Tool lassen sich die Umwelteinflüsse aller wesentlichen Bestandteile im Applikationsprozess analysieren. © BASF Coatings
5. Februar 2024 | Mit einem neuen Analyse-Tool simuliert der BASF-Unternehmensbereich Coatings den CO2-Ausstoß und die Kosten bei der Automobil-Serienlackierung. Das Unternehmen aus Münster will Kunden dabei unterstützen, „informierte Entscheidungen für nachhaltige Oberflächenlösungen zu treffen“. GLASS heißt das Angebot für mehr Transparenz. Die Abkürzung steht für Global Life Cycle Assessment of Automotive Surface Solutions. Analysiert wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohstoffförderung über die Vorbehandlung bis hin zum Klarlack, dem letzten Schritt des Beschichtungsprozesses. Denn während ein Lack rund 30 Kilogramm CO2 pro hergestelltem Pkw verursacht, hat der eigentliche Lackierprozess einen deutlich größeren Einfluss: Hier entstehen mindestens 150 Kilogramm CO2 je Fahrzeug. Mit den gewonnenen Daten können Kunden Kosten, Leistung und den ökologischen Fußabdruck optimieren.

Westfleisch: Übernahme vergrößert Angebot bei Heimtiernahrung

2. Februar 2024 - Westfleisch aus Münster hat den gesamten Geschäftsbetrieb der The Petfood Company aus Bocholt übernommen. Damit baut der nach eigenen Angaben zweitgrößte Fleischvermarkter Deutschlands sein Angebot im Bereich der Heimtiernahrung weiter aus. Das Bocholter Start-up meldete Ende 2023 Insolvenz an, der Geschäftsbetrieb läuft seitdem jedoch weiter. „The Petfood Company ist ein sehr gut aufgestellter Produzent für Nassfutter und verfügt über eine hochmoderne Produktionsstätte“, erklärt Johannes Steinhoff, COO von Westfleisch. Dr. Wilhelm Uffelmann, CEO von Westfleisch, stellt eine starke Nachfrage der Handelspartner nach den Premium-Produkten der Bocholter fest. Er erwartet deshalb „ein hohes Wachstumspotenzial“. 60 Arbeitsplätze werden gesichert. Die Rohstoffe erhält The Petfood Company von den Westfleisch Fleischcentern, unter anderem aus Coesfeld und Oer-Erkenschwick. Mit der Tochtergesellschaft Dog’s Nature ist Westfleisch bereits im Bereich von Trockenkauprodukten aktiv.

AGRAVIS: Umsatz sinkt, Ergebnis bleibt stabil

AGRAVIS-Zentrale in Münster
AGRAVIS-Zentrale in Münster © AGRAVIS Raiffeisen
2. Februar 2024 – Gefallene Erzeugerpreise und eine rückläufige Inflation wirken sich auf den Umsatz bei AGRAVIS Raiffeisen aus. Nach vorläufigen Zahlen wird dieser für 2023 oberhalb von 8,5 Milliarden Euro liegen, aber die Marke von neun Milliarden Euro nicht überschreiten. 2022 setzte AGRAVIS 9,4 Milliarden Euro um. Vorstandschef Dr. Dirk Köckler erwartet, dass beim Ergebnis vor Steuern des Vorjahresniveau „solide bestätigt“ wird. Dieses lag 2022 bei 61,5 Millionen Euro. Er sieht sein Unternehmen auf einem „soliden und zukunftssichernden Kurs“. 2024 stehen Investitionen in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro an, unter anderem in das genossenschaftliche Logistikzentrum in Nottuln. Dies sei „ein klares Zeichen in den Markt, ein Bekenntnis zu unseren Kernfunktionen im genossenschaftlichen Verbund“. Die endgültigen Geschäftszahlen werden am 20. März bekanntgegeben. Ein Thema sind für den Vorstandschef die Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige regionale Landwirtschaft. Die Sorgen der Landwirte seien berechtigt. „Viele stellen sich die Frage: Ist Landwirtschaft, die heimische Produktion von Lebensmitteln in Deutschland überhaupt noch erwünscht?“ In Kontakt zu seinen landwirtschaftlichen Kunden kommt AGRAVIS auch in Kürze in Münster: Vom 6. bis 9. Februar ist das Unternehmen auf den Agrarunternehmertagen vertreten.

Reflex Winkelmann setzt auf grüne Energie

31. Januar 2024 – Die Reflex Winkelmann GmbH hat am Hauptstandort in Ahlen eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Die Anlage ist drei Megawatt groß und soll 30 Prozent des Energiebedarfs an der Ahlener Gersteinstraße decken. Pro Jahr sollen 340 Tonnen CO2 eingespart werden. Den übrigen Strombedarf wird der Anbieter von Systemen für Heizungs- und Warmwasser-Versorgungstechnik durch zertifizierten Grünstrom decken. Für die Photovoltaik-Anlage wurden insgesamt 6.000 einzelne Solarmodule, 20 Wechselrichter und 3.000 Freilandtische verbaut. Geplant wurde sie von der Winkelmann Erneuerbare Energien GmbH. Über die neue Anlage hinaus stehen die Pläne für 2024 fest – mit einer weiteren Anlage und der Einspeisung von 8,5 Megawatt. Zudem soll in der Gersteinstraße im kommenden Jahr eine Windkraftanlage mit 4,5 Megawatt an den Start gehen.

Stadtwerke Münster: Grüner Strom für die ganze Stadt

31. Januar 2024 – Die Stadtwerke Münster wollen bis 2030 ausreichend grünen Strom erzeugen, um damit alle Privathaushalte der Stadt versorgen zu können. Um dies zu erreichen, sollen Photovoltaik und Windenergie massiv ausgebaut werden. So planen die Stadtwerke, allein die Zahl der Windenergie-Anlagen von derzeit 20 auf 42 mehr als zu verdoppeln. Ein erstes geplantes Windenergie-Projekt ist genehmigt: Im Herbst werden drei Anlagen in Südlohn errichtet, die rein rechnerisch ab Frühjahr 2025 grünen Strom für rund 10000 Haushalte jährlich liefern. Finanziert werden diese Projekte auch durch Ressourcen, die durch den Verkauf der Windenergieanlage Loevingloh im Süden Münsters frei werden. Das Gießener Unternehmen iTerra übernimmt die Anlage, die die Stadtwerke 2017 in Betrieb genommen hatten. Aufgrund technischer Probleme lief sie allerdings nur kurze Zeit.

Evonik: Mehr Kieselsäure für amerikanische Reifen

31. Januar 2024 – Evonik, einer der weltweit führenden Silica-Hersteller, erweitert die Anlagen für Kieselsäure in den USA. Mit der neuen Produktionslinie in Charleston wird der Spezialchemiekonzern die hohe Nachfrage vor allem aus der nordamerikanischen Reifenindustrie bedienen und so die Lieferketten seiner Partner in der Region stärken. Silica – oder Kieselsäure – dient als aktiver Füllstoff für kraftstoffsparende Reifen und andere Produkte wie Zahnpasta oder Beschichtungen. Evonik investiert in die Kapazitätserweiterung einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Der Bau beginnt Mitte 2024, die neue Produktionslinie soll Anfang 2026 in Betrieb genommen werden.

Westfalen AG: Biogas als Alternative für neue Wärmekunden

Hafen-Tanklager der Westfalen Gruppe in Krefeld
Das Bio-Propan wird am Hafen-Tanklager der Westfalen Gruppe in Krefeld unter anderem per Schiff über den Rhein angeliefert. © Westfalen AG
31. Januar 2024 – Die Westfalen Gruppe aus Münster setzt auf Bio-LPG als Alternative zu konventionellem Flüssiggas: Unter der Marke Westfalengas Bio können Wärme-Vertragskunden und Neukunden das Produkt in verschiedenen Mischungsverhältnissen mit 15 bis 100 Prozent Bio-Anteil erwerben. Corvin Hermann, Leiter Produktmanagement Energy Solutions, sieht in der Erweiterung des Produktportfolios einen „wichtigen Beitrag zur Energiewende“. Als eines der wenigen Unternehmen in Deutschland sei die Westfalen Gruppe „wirklich technologieoffen“ und könne neben fossilen Produkten auch Flüssiggasvarianten und Wärmepumpen anbieten. Je nach der gewählten Mischung ließen sich mit dem Bio-LPG sämtliche Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes oder der Ländergesetze erfüllen.

Prologis / Yusen Logistics: Logistik-Projekt startet mit japanischer Zeremonie

Drei Männer und eine Frau klopfen mit Holzhämmern auf ein Sake-Fass.
Tradition trifft Moderne in Bottrop: Die japanische Sake-Fass-Zeremonie ehrte die kulturellen Wurzeln der Yusen Logistics. © Prologis
30. Januar 2024 – Spatenstich und Sake-Fass-Zeremonie in Bottrop: Nach deutscher und japanischer Tradition starteten das Immobilienunternehmen Prologis und Yusen Logistics (Deutschland) den Bau einer Logistikanlage. Die 57200 Quadratmeter große Immobilie will Yusen Logistics künftig als neues europäisches Zentrallager für Mitsubishi Electric nutzen. Die beiden Gebäude werden als so genannte All-Electric Buildings errichtet und mit Wärmepumpen beheizt. Auf den Dächern werden jeweils Solaranlagen installiert. Damit kann Yusen Logistics voraussichtlich den eigenen Strombedarf komplett decken. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass das Unternehmen jährlich mehr als 7000 Tonnen CO2 einspart. Darüber hinaus schafft Prologis auf dem Gelände unter anderem durch Elektro-Ladestationen für Pkw und Fahrräder, begrünte Fassaden und ein Outdoor-Gym für ein komfortables und angenehmes Arbeitsumfeld. Die Fertigstellung ist für Ende 2024 geplant. Den Spatenstich nutzte das Team von Prologis, um sich bei der Bevölkerung von Bottrop für die gute Nachbarschaft zu bedanken. Die Tafel Bottrop, das Hospiz Bottrop und das Tierheim Bottrop erhielten je einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro.

Stadtnetze Münster: Beteiligung sichert Fachkräfte für den Netzausbau

Stadtnetze-Geschäftsführer Franz Süberkrüb (r.), Matthias Seck, Inhaber von Seck Tief- und Rohrbau, und Prokurist Frank Zurborn
Die Partnerschaft soll Münsters Netzentwicklung voranbringen: Stadtnetze-Geschäftsführer Franz Süberkrüb (r.), Matthias Seck, Inhaber von Seck Tief- und Rohrbau, und Prokurist Frank Zurborn besiegeln die Zusammenarbeit (l.). © Stadtnetze Münster
30. Januar 2024 – Die Stadtnetze Münster werden Mehrheitseigner beim Tiefbauunternehmen Seck in Münster und Herne. Damit will sich die Stadtwerke Münster-Gruppe strategisch für die steigenden Bedarfe im Bereich des Netzbaus wappnen. Auch will sie möglichen Personalengpässen frühzeitig entgegenwirken. Der Rat der Stadt Münster und die Bezirksregierung haben grünes Licht gegeben. Die Stadtnetze Münster, der lokale Netzbetreiber und eine hundertprozentige Tochter der Stadtwerke Münster, übernehmen 51 Prozent der Anteile an Seck Tief- und Rohrbau. Das Unternehmen ist seit 2022 für die Stadtnetze Münster tätig. Die wollen in den kommenden Jahren massiv die Versorgungsnetze ausbauen. „Mit der Beteiligung gewinnen wir wertvolle Fachkräfte, die die Netze bauen, die uns im Alltag mit Strom, Wärme, Wasser und schnellem Internet versorgen“, betont Franz Süberkrüb, Geschäftsführer der Stadtnetze Münster.

Tiemeyer Gruppe: Umsatz klettert über die Milliarden-Marke

Der Vorstand um Michael Evers, Heinz-Dieter Tiemeyer und Dirk Reitzer (v.l.)
Der Vorstand um Michael Evers, Heinz-Dieter Tiemeyer und Dirk Reitzer (v.l.) verzeichnete ein Umsatz-Plus. © Tiemeyer Gruppe
30. Januar 2024 – Die Tiemeyer Gruppe hat ihren Umsatz um fast 24 Prozent gesteigert und die Marke von einer Milliarde Euro überschritten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bochum und acht Standorten in Gelsenkirchen, Dorsten, Recklinghausen, Marl, Castrop-Rauxel und Dülmen verkaufte mehr als 39000 Fahrzeuge der Konzernmarken Volkswagen, Audi, Seat, Cupra, Skoda und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Zum Umsatz in Höhe von rund 1,11 Milliarden Euro trugen mehr als 183500 Werkstattdurchgänge und über 419000 verkaufte Stunden im After Sales bei.
Der Absatz von Neuwagen stieg um 45 Prozent. Der Gebrauchtwagenabsatz verzeichnet mit über 24000 Fahrzeugen ein Plus von zehn Prozent. Der Verkauf von Elektro- und Hybridfahrzeugen wurde mit über 4100 Fahrzeugen um 23 Prozent gesteigert. Allerdings seien dafür maßgeblich die verkauften Gebrauchtwagen verantwortlich gewesen, berichtet das Unternehmen. Der Absatz von elektrifizierten Neuwagen halbierte sich dagegen. Insgesamt beschäftigt die Tiemeyer Gruppe zum Ende des abgeschlossenen Geschäftsjahres über 1900 Mitarbeitende, davon 346 Auszubildende in acht Ausbildungsberufen. Zum Ausbildungsstart 2023 stellte das Unternehmen somit noch einmal zehn Prozent mehr Ausbildungsplätze bereit.

LVM: Versicherer setzt sich ab vom Markt

LVM-Vorstandschef Dr. Mathias Kleuker
Vorstandschef Dr. Mathias Kleuker spricht von einem „hervorragenden Neugeschäft“. © LVM
30. Januar 2024 – Die LVM Versicherung ist 2023 weiter gewachsen. Die Beitragseinnahmen des Unternehmens aus Münster stiegen um 6,1 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Der Markt legte laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hingegen lediglich um 0,6 Prozent zu. Der Versicherer setzte sich teils deutlich vom Markt ab und wuchs überdurchschnittlich. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Kleuker spricht angesichts der vorläufigen Geschäftszahlen von „einem hervorragenden Neugeschäft in allen Sparten“. Inflationsbedingt verzeichnete die LVM 2023 stark gestiegene Schadenaufwendungen und sie verarbeitete Belastungen im Immobiliensektor. Um weiter wachsen zu können, will der Versicherer 400 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen.

COMPO: Garten-Spot weckt Emotionen

30. Januar 2024 – Zum Start in die Gartensaison stellt COMPO seine neue internationale Markenkampagne vor. Im Mittelpunkt steht ein Spot, der zeigt, was die Natur über Generationen hinweg bereit hält. Dabei werden die individuelle und gemeinsame Verantwortung gegenüber der Natur aufgegriffen. Die Kernbotschaft lautet: „Lieber das Beste. Für die Natur. Für dich. Für alle.“ Seit 2018 habe sich die Markenkommunikation entwickelt von der Darstellung der Produkt-Vorzüge hin zu einer emotionalen Ebene, erläutert CEO Stephan Engster. Die hausintern entwickelte und produzierte Kampagne wird digital, in ausgewählten Printmedien, in der Außenwerbung, im Fernsehen und an Verkaufsstellen zu sehen sein.

Feinbrennerei Sasse: Krimi-Gin mit Tatort-Forensiker

29. Januar 2024 – Mit einem Krimi-Gin unterstützt die Feinbrennerei Sasse die NCL-Stiftung, die die Erforschung von Kinderdemenz fördert. Von jeder der 1000 verkauften Flaschen spendete das Unternehmen 15 Euro. Die Schirmherrschaft hat der Schauspieler Jan Josef Liefers übernommen. Zusammen mit dem Tatort-Forensiker und dem Moderator Werner Schulze-Erdel hatte Sasse den Krimi-Gin herausgebracht. Beide waren bereits vor vier Jahren mit der Bitte an die Feinbrennerei herangetreten, auf die Forschungsarbeit der Stiftung aufmerksam zu machen. „Gemeinsam haben wir dann einen fruchtigen Gin entwickelt, wobei wir im Münsterland ja eigentlich noch immer Wacholder dazu sagen“, berichtet Geschäftsführer Egbert Stein. Die Kinderdemenz NCL ist eine wenig erforschte, unheilbare und unaufhaltsam voranschreitende Krankheit, die zu einem frühen Tod führt. Betroffene Kinder erblinden, leiden unter Epilepsie und verlieren zunehmend ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten.

Provinzial: Haftpflicht-Kampagne gewinnt Design-Preis

Social-Media-Kampagne der Provinzial für junge Leute
Für eine Social Media-Kampagne speziell für eine junge Zielgruppe gewann die Provinzial Versicherung den German Design Award. © Provinzial
29. Januar 2024 – Mit einer Social Media-Kampagne bringt die Provinzial Versicherung aus Münster jungen Leuten die Bedeutung einer Privat-Haftpflichtversicherung näher. Dafür hat sie den „German Design Award 2024“ gewonnen. Wie lässt sich eine junge Zielgruppe mit Produkten erreichen, die auf den ersten Blick nicht „sexy“ wirken? Diese Frage stand im Fokus der Kampagne, die in der Kategorie „Excellent Communications Design – Integrated Campaigns and Design“ ausgezeichnet wurde. Provinzial und die Agentur Digitalscouting zeigen in Kurzvideos Alltagssituationen mit Versicherungsbezug: ein zertrümmerter Fernseher des besten Kumpels beim Gaming, ein herunterfallendes Handy der Freundin oder eine zerstörte Musikbox des Gastgebers einer Party. Diese Videos wurden auf den Plattformen TikTok, YouTube und Instagram ausgespielt, um direkt in den Lebenswelten der Zielgruppe präsent zu sein. „Das erzielte eine äußerst positive Resonanz in der jungen Zielgruppe“, erklärt Sarah Denter, Stabsabteilungsleiterin „Marketingstrategie & -management“ im Provinzial Konzern.

STREIT steigt bei ISFORT ein

Isfort-Geschäftsführerin Daniela Isfort und Streit-Geschäftsführer Rudolf Bischler
Isfort-Geschäftsführerin Daniela Isfort und Streit-Geschäftsführer Rudolf Bischler sind zuversichtlich, dass diese gemeinsame Entwicklung neue Perspektiven eröffnet und freuen sich auf die gemeinsame Zukunft. © Streit Service & Solution/Isfort
26. Januar 2024 – Die STREIT Gruppe aus Gengenbach beteiligt sich rückwirkend zum 1. Januar 2024 mehrheitlich an der ISFORT GmbH & Co. KG aus Münster. Diese am 25. Januar gemeinsam getroffene Vereinbarung ist ein weiterer Meilenstein in der strategischen Ausrichtung und ermöglicht einen deutlichen Ausbau der Wachstumsziele in der jeweiligen Region. Die Konzentration der Logistikabwicklung über das im Jahr 2022 neu gebaute Logistikzentrum der STREIT Gruppe im Kinzigpark Gengenbach stellt einen Schritt in Richtung Effizienzsteigerung und transparentere Prozesse dar. Diese Maßnahme kommt nicht nur den beteiligten Unternehmen zugute, sondern verspricht auch Kunden und Lieferanten nachhaltige Prozessoptimierungen. Als Familienunternehmen sehen ISFORT und STREIT in diesem Schritt eine zukunftsweisende Maßnahme zur Stärkung und zum Ausbau der Marktpräsenz. 

GWS: 134 Tonnen weniger CO2 dank Ökoprofit

Die GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme aus Münster hat das Ökoprofit-Siegel erhalten.
Staatssekretär Viktor Haase (r.), Staatssekretär beim NRW-Umweltministerium, und Münsters Nachhaltigkeitsdezernent Arno Minas gratulieren Michael Brinkmann, Luisa Gödecke und Linda Schwaning (v.l.) zum Ökoprofit-Siegel. © GWS
25. Januar 2024  – Die GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme aus Münster hat das Ökoprofit-Siegel erhalten. Dies ist das Ergebnis eines einjährigen Prozesses, in dem der Anbieter von Unternehmenslösungen seine ökologischen Anstrengungen geprüft und ausgebaut hat. Zu den Maßnahmen gehörte, die Durchlauferhitzer in den Sanitärbereichen abzuschalten, die Abholrhythmen für den Abfall zu verlängern oder die Flurbeleuchtung auf effizientere LED-Technologie umzustellen. Zudem hat das Unternehmen die Weichen gestellt, seine Firmenflotte in Richtung Elektromobilität zu entwickeln. Viele kleine Maßnahmen entfalten eine große Wirkung: Die GWS erwartet eine jährliche Einsparung von mehr als 60000 Euro sowie eine Reduktion ihres CO2-Ausstoßes um 134 Tonnen. Zudem werden voraussichtlich mehr als 500000 Kilowattstunden Energie eingespart werden. In diesem Jahr sollen auf 800 Quadratmetern auf dem Betriebsgelände Blühstreifen geschaffen werden. Geprüft wird, ob sich das Dach des GWS-Gebäudes für eine Photovoltaik-Anlage eignet.

Sparkasse Münsterland Ost: Stiftung fördert elf Projekte in der Region

Kuratorium und Vorstand der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost fördern elf Projekte in der Region.
Kuratorium und Vorstand der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost fördern elf Projekte in der Region. © Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost
25. Januar 2024 – Die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost fördert elf Projekte in der Region mit insgesamt 540000 Euro. Mit einer Förderung der Projektreihe „1250 Jahre Westfalen“ der LWL-Kulturstiftung bringt sich die Sparkassen-Stiftung gleich in mehrere kulturelle Großprojekte ein. Der Botanische Garten der Universität Münster darf sich ebenfalls über finanzielle Unterstützung freuen, um einen größeren Wunsch zu realisieren: Mit der Förderung richtet er ein Areal im Stil der Rocky Mountains ein. Außerdem profitieren der Mühlenhof, das Ratsgymnasium, der Westfälische Kunstverein, die Kulturkooperative Münster und verschiedene kulturelle Veranstaltungen. „Durch die Förderung können viele bedeutende Projekte, die einen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Münster und dem Kreis Warendorf leisten, überhaupt erst umgesetzt werden“, freuen sich der Kuratoriumsvorsitzende, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, und sein Stellvertreter, Landrat Dr. Olaf Gericke aus dem Kreis Warendorf.

Provinzial: Sprachkurse und Hilfstransporte für Ukrainer

25. Januar 2024 – Mit insgesamt 10000 Euro unterstützt die Provinzial Menschen in der Ukraine und Geflüchtete, die sich vor Russlands Angriffskrieg in Sicherheit gebracht haben. Jeweils 5000 Euro erhalten die Vereine „Ukraine in Not“ in Münster und „Greven hilft Ukraine“. Der Versicherungskonzern aus Münster hatte gemeinsam mit den „Provinzialer-helfen-Vereinen“ sowie ProEhrenamt die Spendenaktion ins Leben gerufen. 
Anne Wimmersberg (2.v.l.) übergab den symbolischen Spendencheck in Höhe von 5000 Euro
Anne Wimmersberg (2.v.l.) übergab den symbolischen Spendencheck in Höhe von 5000 Euro an Irina Bojarinzewa, Liubovi Fismann und Valentyn Vilskyi (v.l.) vom Verein „Ukraine in Not“ in Münster. © Provinzial
Mit der bereits zweiten Spende der Provinzial führt „Ukraine in Not“ Projekte fort, die Geflüchteten das Einleben in Münster erleichtern. Das Angebot besteht unter anderem aus Sprachkursen, der Unterstützung bei Behördengängen und der Jobsuche vor Ort sowie Ausflügen für Frauen und Kinder. Der Verein „Greven hilft Ukraine“ sammelt vor Ort Sachspenden und organisiert humanitäre Hilfstransporte in die Ukraine. Mit der Spende kann er einen neuen Transporter kaufen und weitere Transporte durchführen.

Modelyzr mit frischem Kapital für weiteres Wachstum

24. Januar 2024 – Modelyzr aus Münster, ein KI-Start-up mit einer Lösung für Market-Analytics, hat ein siebenstelliges Investment erhalten, mit dem es Innovationen vorantreiben, Geschäftsmodelle skalieren und sich weiter bei SAP etablieren möchte. Das Unternehmen strebt in den kommenden drei Geschäftsjahren ein Umsatzwachstum von jeweils über 70 Prozent an. Die SAP SE sowie SAP-Partner gehören selbst zu den Anwendern des KI-Marktmodells aus Münster. Mittlerweile ist der Modelyzr weltweit in rund 150 Ländern im Einsatz.   

markilux: Markise mit smarter Lichttechnik überzeugt Jury

23. Januar 2024 – Eine Neuheit von markilux ist zum bereits vierten Mal ausgezeichnet worden: Die Kassettenmarkise „MX-4“ trägt nun auch den Titel „Winner“, vergeben bei den German Design Awards 2024. Bei den Juroren in der Wettbewerbsklasse „Excellent Product Design“ kamen besonders „avantgardistischer Stil“ und eine smarte, „stimmungsvolle Lichttechnik“ an, berichtet das Unternehmen aus Emsdetten. Zuvor wurde die Markise bereits mit dem Red Dot Design Award, dem iF Award und dem German Innovation Award prämiert. Die Gelenkmarkise setzt auf klare Linien und eine Vielfalt an dimmbaren LED-Leuchten. Per App lassen sich stimmungsvolle warmweiße bis farbige Lichtszenen definieren. Den Preis nahm markilux Ende Januar in Frankfurt entgegen. Die prämierten Produkte und Konzepte werden zudem in der Ausstellung des „German Design Awards“ präsentiert.

Shopware: Dreidimensionale Produkte im Onlineshop

22. Januar 2024 – Produkte im Onlineshop dreidimensional erleben: Das ermöglicht jetzt Shopware aus Schöppingen. Der Anbieter für Open Source E-Commerce-Plattformen hat seine Software mit entsprechenden Funktionen ausgestattet und unter dem Produktnamen „Spatial Commerce“ zusammengefasst. 3D sowie die virtuelle und erweiterte Realität werden damit in den Einkaufsprozess integriert. Unternehmen und deren Produkte würden so viel umfassender wahrgenommen, erklärt Co-CEO Stefan Hamann. „Gleichzeitig erwarten wir signifikant sinkende Retourenquoten und damit positive Effekte für die Nachhaltigkeit.“  Darüber hinaus sieht Hamann einen Trend für die folgenden Jahre: „Der Gesamtmarkt für Spatial Computing, der Technologien wie Augmented Reality und Virtual Reality umfasst, wächst rasant. Experten prognostizieren eine jährliche Wachstumsrate von über 19 Prozent bis zum Jahr 2032.“

HUESKER: Stärkere Präsenz in Südafrika

22. Januar 2024 – Die HUESKER Gruppe stärkt ihr Geschäft im südafrikanischen Wirtschaftsraum und erweitert ihre globale Präsenz um eine eigene Vertriebsgesellschaft in der Republik Südafrika. Dort will das Unternehmen mit Stammsitz in Gescher neue Kunden gezielt ansprechen und bestehende Geschäftsbeziehungen ausbauen. HUESKER South Africa ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft. Bereits seit mehr als zehn Jahren ist der nach eigenen Angaben weltweit führende Hersteller von Geokunststoffen und Technischen Textilien in Südafrika aktiv. Das Unternehmen positioniert sich als „Partner für nachhaltiges und wirtschaftliches Bauen in den Bereichen Erd- und Grundbau, Straßen- und Verkehrswegebau sowie Umwelttechnik und Bergbau“.

Fiege weiht 150. Ladepunkt für E-Autos ein

18. Januar 2024 – Der Logistikdienstleister Fiege treibt den Infrastrukturausbau für Elektromobilität voran. Das Familienunternehmen hat am Mega Center in Ibbenbüren insgesamt 18 Ladepunkte für Elektroautos errichtet. Deutschlandweit sind es somit insgesamt 150 Ladepunkte. Durch den kontinuierlichen Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität geht Fiege einen weiteren Schritt, um die CO2-Emissionen des Unternehmens langfristig auf Netto-Null zu reduzieren.

Köster und Münnich: Energiemix für mehr Rentabilität

17. Januar 2024 – Mit Photovoltaik, Stromspeicher und Blockheizkraftwerken stellt sich das Hotel und Restaurant Münnich in Münster zukunftssicher auf. Unterstützt wird es von Köster Energie aus Saerbeck.
Antonia und Thomas Münnich betreiben das Drei-Sterne-Haus in dritter Generation, die vierte steckt noch in den Kinderschuhen. Gerade im Interesse der Tochter im Grundschulalter setzt das Familienunternehmen auf eine ökonomisch und ökologisch tragfähige Energieversorgung. „Die immer weiter steigenden Betriebskosten für unser Hotel mit seinen 77 Gästezimmern und sechs Tagungsräumen wollen wir möglichst weit senken, um die Rentabilität nachhaltig zu sichern“, erklärt Thomas Münnich.
Dabei arbeitet Münnich mit Köster Energie zusammen. Das Unternehmen unterstützt Gewerbetreibende und Privathaushalte, sich in der Stromversorgung mit Photovoltaik und Stromspeichersystemen möglichst unabhängig zu machen. Geschäftsführer Ulf Köster ermittelte ein Potenzial von rund 475 Quadratmetern Dachfläche, die mit Photovoltaikmodulen bestückt werden konnten. Seine Planung umfasste 243 Module aus deutscher Fertigung mit jeweils 410 Watt Peak. „Diese Anlage liefert pro Jahr rund 75000 Kilowattstunden klimafreundlichen Solarstrom“, erläutert er. Da dies den Eigenbedarf von 170 000 kWh nicht deckt, wurden zwei Blockheizkraftwerke ins Energieversorgungskonzept aufgenommen.
Ein weiteres wesentliches Element des Konzepts ist der stationäre Stromspeicher mit einer täglichen Akkukapazität von 35 kWh sowie einer Lade- und Entladeleistung von zehn kW. Dieses System hilft dabei, die zeitlichen Schwankungen hinsichtlich Stromproduktion und -nutzung im Tagesverlauf auszugleichen. So kann das Hotel nachts einen Teil des Stroms verbrauchen, der tagsüber mit der eigenen PV-Anlage hergestellt wurde.

NRW.BANK: Klimaneutral bis 2024

18. Januar 2024 – Die NRW.BANK will bis spätestens 2045 in den drei Säulen Fördergeschäft, Kapitalmarktgeschäft und Bankbetrieb klimaneutral agieren. Das geht aus der neuen Nachhaltigkeits-Strategie hervor.
Das Institut aus Münster und Düsseldorf unterstützt damit die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Außerdem stärkt die Bank die soziale Nachhaltigkeit in NRW. „Unser Ziel ist, die richtigen Förderanreize zu setzen, um nachhaltige und wirtschaftlich erfolgreiche Vorhaben zu ermöglichen und so die Transformation voranzutreiben“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Eckhard Forst.
Im Fördergeschäft will die NRW.BANK darauf hinwirken, Treibhausgas-Emissionen und Umweltbelastungen zu verringern sowie Klimaresilienz und den Schutz der Biodiversität zu stärken. In der sozialen Dimension schafft die NRW.BANK gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen nachfragegerechten, bezahlbaren und generationengerechten Wohnraum. Außerdem unterstützt sie Kommunen beim Erhalt und dem Schaffen von Arbeitsplätzen sowie beim Thema schulische Bildung. In diesem Jahr will die Bank Leitlinien für ihr Fördergeschäft formulieren.
In ihrem Investmentportfolio berücksichtigt die NRW.BANK schon länger die Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung in den Analyse- und Entscheidungsprozessen. Hierzu wird ein eigenes Ampelsystem für nachhaltige Investments verwendet. Neuinvestments in Unternehmen ohne Transformations-Ambitionen sind zukünftig ausgeschlossen. Darüber hinaus wird die NRW.BANK auch 2024 mindestens einen Green Bond und einen Social Bond emittieren.
Im Bankbetrieb sollen weniger Ressourcen und Energie zum Beispiel in den Büros oder im Betriebsrestaurant verbraucht werden. Für die Beschäftigten soll eine langfristig attraktive Arbeitsumgebung geschaffen werden.

Kopfkunst: Im Katastrophenschutz erprobt

16. Januar 2024 – Wie kann sich die Bevölkerung auf einen Katastrophenfall vorbereiten und sich im Fall der Fälle selbst helfen? Die sogenannte Selbstbefähigung steht im Mittelpunkt einer Imagekampagne des Landes NRW. Den Zuschlag dafür bekamen die Agenturen Kopfkunst aus Münster und ereignishaus aus Köln.
Beide Agenturen verteidigten im europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahren ihren Etat: Nachdem in den vergangenen Jahren in einer Imagekampagne der Fokus auf der Stärkung der ehrenamtlich Engagierten gelegen hat, rückt nun mit einer bis 2026 geplanten Kampagne die Bevölkerung im Fokus.
Kampagnenmotiv
Bisher standen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Vordergrund, in der neuen Kampagne geht es um die Selbstbefähigung der Bevölkerung. © Kopfkunst
Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Informationen rund um das richtige Verhalten in verschiedenen Katastrophenszenarien. Tipps zu privaten Vorsorgemaßnahmen werden kreativ und aktivierend vermittelt. Das langfristige Ziel ist dabei, Selbsthilfemaßnahmen als alltägliche Selbstverständlichkeit zu etablieren. Zudem geht es weiterhin darum, neue Katastrophenschützer für ein Ehrenamt zu begeistern und dabei auch bisher eher weniger repräsentierte Bevölkerungsgruppen zu erreichen.
Beide Agenturen bringen Erfahrung aus früheren Kooperationen mit dem Katastrophenschutz NRW in die Zusammenarbeit ein. Kopfkunst entwickelte eine reichweitenstarke Imagekampagne für den landesweiten Katastrophenschutz, die den ehrenamtlich Engagierten in den Organisationen und ihrer Arbeit eine große Bühne bot.

Weicon: Sechs Mal in Folge Top-Arbeitgeber

16. Januar 2024 – Zum sechsten Mal in Folge gehört Weicon zu Deutschlands Top-Arbeitgebern im Mittelstand. Die Auszeichnung wird jährlich vom Wirtschaftsmagazin Focus Business verliehen und in einem Ranking veröffentlicht.
Mit der Auszeichnung: Weicon-Mitgesellschafterin Ann-Katrin Weidling.
Mit der Auszeichnung: Weicon-Mitgesellschafterin Ann-Katrin Weidling. © Weicon
Der Hersteller von Kleb- und Dichtstoffen aus Münster landete insgesamt auf Rang 395 von 4000 untersuchten Unternehmen. In der Kategorie Industrie erreichte Weicon den zweiten Platz. Aus Sicht von Mitgesellschafterin Ann-Katrin Weidling sei die Auszeichnung „ein wichtiges Siegel, um für neue Bewerber interessant zu sein“. Themen wie Work-Life-Balance, eine gute Unternehmenskultur, verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung aber auch Benefits spielten eine große Rolle bei der Weicon-Gruppe.
Insgesamt wurden mehr als 36000 Unternehmen mit mindestens elf und höchstens 500 Beschäftigten analysiert und rund 650000 Bewertungen von Mitarbeitenden berücksichtigt. Die 4000 Arbeitgeber mit den besten Beurteilungen landeten im Ranking

Alexianer übernehmen Teile der Kplus Gruppe und Tochtergesellschaften

St. Remigius Krankenhaus in Leverkusen-Opladen
Das St. Remigius Krankenhaus in Leverkusen-Opladen gehört ab dem 1. Februar zur Alexianer Gruppe. Weitere Einrichtungen wie mehrere Seniorenheime stoßen ebenfalls dazu. © Kplus Gruppe
16. Januar 2024 – Große Teile der Kplus Gruppe GmbH aus Solingen und ihrer Tochtergesellschaften gehen zum 1. Februar 2024 in die Trägerschaft der Alexianer GmbH aus Münster über. „Mit den Alexianern konnten wir uns trotz der schwierigen Situation im Gesundheitswesen sehr schnell einigen“, sagt Kplus-Geschäftsführer Kai Siekkötter. Die Gremien der Alexianer haben der Übernahme zahlreicher Kplus-Einrichtungen zugestimmt. Darunter befinden sich unter anderem das St. Remigius Krankenhaus in Leverkusen-Opladen, das dortige Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) sowie Senioreneinrichtungen in Düsseldorf, Solingen, Leverkusen und Monheim. An der Pflegeschule, dem Katholischen Bildungszentrum Haan, erwerben die Alexianer 30 Prozent der Anteile. Das Bundeskartellamt und das Bistum Münster haben der Übernahme bereits zugestimmt. 

items feiert 25-Jähriges auf E-world energy & water

16. Januar 2024 – Ein Vierteljahrhundert voller Einsatz für die digitale Transformation in der Energiewirtschaft: Darauf blickt die items GmbH & Co. KG 2024 zurück. Bereits seit 25 Jahren unterstützt das Unternehmen aus Münster Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft und bietet dafür Softwarelösungen, den Betrieb und die Betreuung von Abrechnungs- und Anwendungssystemen und Prozess-Services an. Die E-world energy & water, die vom 20. bis zum 22. Februar in Essen stattfindet, bietet eine erste Gelegenheit, mit Kunden und Partnern zu feiern. Auf dem Stand sind dafür auch zwei Partner vertreten, die enytime.green GmbH aus Hamburg und Civitas Connect aus Münster.

Dezember-Hochwasser kosten der Provinzial 15 Millionen Euro

16. Januar 2024 – Die Dezember-Hochwasserschäden des Jahres 2023 werden beim Provinzial-Konzern mit rund 15 Millionen (Mio.) Euro zu Buche schlagen. Auf diese Summe schätzt der Versicherer die bei seinen regionalen Konzerngesellschaften aufgelaufenen Schäden für diese Extremwetterereignisse. Das Gros der Schäden fiel in Nordrhein-Westfalen an. Der Aufwand für Elementarschäden erhöhte sich damit für den Provinzial Konzern für das Gesamtjahr 2023 auf 66 Mio. Euro bei 11.300 gemeldeten Schäden, davon entfielen 61 Mio. Euro bei 10.300 Schäden auf das Geschäftsgebiet der Provinzial Versicherung in Nordrhein-Westfalen und Teilen von Rheinland-Pfalz. Für die Anfang des Jahres 2024 aufgelaufenen Hochwasserschäden kann hingegen noch keine konkrete Schätzung zur Schadenhöhe vorgenommen werden, da an vielen Orten das Wasser noch steht. Es wurden bisher rund 500 Schäden gemeldet. Hier geht das Unternehmen aber von keinen größeren Belastungen aus.

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