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Wirtschaft fördert Professur zur Kreislaufwirtschaft
Die IHK Nord Westfalen richtet an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen eine Stiftungsprofessur für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft ein. Die Finanzierung ist auf fünf Jahre angelegt und umfasst 800.000 Euro.
Unterzeichneten die Stiftungsvereinbarung (v.l.): IHK-Präsident Lars Baumgürtel, Prof. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule, und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel.
Mit der Professur soll ein Thema gestärkt werden, das für Unternehmen zunehmend strategisch wird. Steigende Rohstoffpreise, unsichere Lieferketten und knapper werdende Ressourcen machen Kreislaufwirtschaft zu einem Wettbewerbsfaktor. Wer Materialien länger nutzt, Produkte reparierbar macht, Rohstoffe zurückgewinnt oder Wertschöpfungsketten neu denkt, kann Kosten senken und unabhängiger werden.
Die neue Professur soll Forschung, Lehre und Unternehmenspraxis enger verbinden. Geplant sind angewandte Forschungs- und Transferprojekte mit Betrieben aus der Region. Gleichzeitig soll die Ausbildung künftiger Fach- und Führungskräfte gestärkt werden. Perspektivisch kann daraus ein eigener Studienschwerpunkt entstehen, auch mit dualen Angeboten.
IHK-Präsident Lars Baumgürtel, Hochschulpräsident Prof. Bernd Kriegesmann und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel unterzeichneten die Stiftungsvereinbarung in Gelsenkirchen. Aus Sicht der IHK können sowohl die Emscher-Lippe-Region als auch das Münsterland von mehr wissenschaftlicher Kompetenz in der Kreislaufwirtschaft profitieren, besonders die produzierende Wirtschaft.
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
