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Jugend forscht im Münsterland
Ein kleines Fahrzeug rollt über den Flur des Technologie-Campus Steinfurt. Es fährt auf zwei Rädern. Zwei Propeller sorgen dafür, dass es nicht umkippt. Gesteuert wird der „Velopropter“ von Jonte Puschmann vom Berufskolleg Rheine. Sein Projekt ist eines von vielen beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht Münsterland“, den die FH Münster Ende Februar erneut ausrichtete. Zwei Tage lang präsentierten Schülerinnen und Schüler ihre Ideen – von Robotik über Verschlüsselungstechnik bis hin zu biologischen Experimenten.
Dass sich dieser Einsatz auszahlt, zeigt Richard Schlote aus Hattingen. Der Zwölfjährige gewann bereits zum dritten Mal in Folge den ersten Platz in der Kategorie Mathematik und Informatik bei Jugend forscht junior für Kinder bis 14 Jahre. In diesem Jahr brachte er eine selbst gebaute MiniEnigma mit – seine Version der berühmten Verschlüsselungsmaschine. „Ich wollte sie verstehen und am Modell auch anderen erklären können“, sagt Schlote.
Auch andere Projekte überzeugten die Jury: Mike Stellmacher vom Berufskolleg Rheine entwickelte ein System zum Sputtern, sprich zur Beschichtung von Oberflächen im Vakuum, und gewann damit den ersten Platz in der Kategorie Technik. Bencan Damer präsentierte einen humanoiden Roboter und belegte den dritten Platz.
Einen Grund zum Freuen hatten die Erstplatzierten Schüler*innen von Jugend forscht junior beim Regionalwettbewerb Münsterland an der FH Münster – hier mit Regionalwettbewerbsleiter Berthold Sommer (l.), Maria Janssen von der Westenergie AG, Patenbeauftragte für den Landeswettbewerb NRW (2.v.l.), und Orga-Teamleiter Holger Dietrich von der FH Münster (r.).
Der Wettbewerb zeigt, welches Potenzial im wissenschaftlichen Nachwuchs steckt. „Neue und bereits bekannte Gesichter, spannende Projekte und coole Ideen machen Jugend forscht zu einem wunderbaren Termin auf dem Technologie-Campus Steinfurt“, sagt Marketing-Leiter Holger Dietrich.
Die Siegerinnen und Sieger qualifizieren sich für den Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen, der vom 17. bis 19. März an der Ruhr-Universität Bochum stattfindet. Eine Übersicht aller Preisträgerinnen und Preisträger steht online.
Steffen von Glahn (l.), Vorsitzender des IHK-Industrieausschusses, übergibt den Ehrenpreis der Initiative „In|du|strie – Gemeinsam.Zukunft.Leben.“ der IHK Nord Westfalen an Johannes Kettner, Lehrer für Naturwissenschaften am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.
Steffen von Glahn (l.), Vorsitzender des IHK-Industrieausschusses, übergibt den Ehrenpreis der Initiative „In|du|strie – Gemeinsam.Zukunft.Leben.“ der IHK Nord Westfalen an Monika Sieger, Lehrerin für Naturwissenschaften am Gymnasium Augustinianum in Greven.
Steffen von Glahn (l.), Vorsitzender des IHK-Industrieausschusses, übergibt den Ehrenpreis der Initiative „In|du|strie – Gemeinsam.Zukunft.Leben.“ der IHK Nord Westfalen an Christian Hoof, Lehrer am Berufskolleg Rheine.
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
