Wirtschaftsspiegel
Nr. 6986900
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Außenhandel

Export nur um ein Prozent gestiegen

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft hat im Jahr 2025 Waren im Wert von 218,1 Milliarden Euro exportiert. Wie IT.NRW als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das ca. 1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (damals: 220,3 Milliarden Euro). Der Importwert war mit 281,6 Milliarden Euro um 0,75 Prozent höher als im Vorjahr (damals: 279,5 Milliarden Euro).
Bei den exportierten Gütern sind es besonders Fische und Fischereierzeugnisse, die im Vergleich zum Vorjahr mit einer Steigerung von über 60,3 Prozent und einer Summe von 9,3 Millionen Euro vermehrt exportiert wurden (2024: 5,8 Millionen Euro).
Kokereierzeugnisse und Mineralölerzeugnisse wurden mit einer Exportsumme von 3,6 Milliarden Euro wiederum zum Vorjahr um ca. 24 Prozent weniger exportiert (2024: 4,7 Milliarden Euro).
Große Veränderungen gab es bei den importierten Gütern besonders beim Import von Kohle. Dort kam es 2025 mit einer Importsumme von ca. 1,5 Milliarden Euro zu einem Rückgang von 26 Prozent zum Vorjahr (2024: ca. 2,0 Milliarden Euro).
Im Dezember 2025 erreichte der Exportwert ca. 16 Milliarden Euro und der Wert der Importe rund 21,6 Milliarden Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 3,6 Prozent beim Warenexport (damals: 15,4 Milliarden Euro). Auf der Importseite stieg der Wert ebenfalls um 1,7 Prozent (damals: 21,6 Milliarden Euro).
Die Ergebnisse basieren auf der Außenhandelsstatistik. Für diese Statistik melden Unternehmen in Nordrhein-Westfalen monatlich ihren grenzüberschreitenden Warenverkehr. Die Erhebung liefert umfassende Daten zum Handel mit dem Ausland. Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. Die Daten sind auf die jeweiligen Endwerte gerundet.
Weitere Ergebnisse zum Außenhandel finden Sie in der Landesdatenbank NRW.