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Erste Batteriezelle in der FFB PreFab in Münster gefertigt
In Münster ist ein wichtiger Schritt für die Batterieproduktion in Deutschland gelungen: In der Forschungsfabrik FFB PreFab hat die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) erstmals eine elektrisch funktionsfähige Lithium-Ionen-Batteriezelle hergestellt. Damit wurde erstmals eine durchgängige Prozesskette mit ausschließlich europäischer Anlagentechnik realisiert – von der Elektrodenfertigung bis zur geladenen Zelle.
Die Fraunhofer FFB und ihre Partner präsentieren die erste funktionsfähige Lithium-Ionen-Zelle, die in der »FFB PreFab« auf durchgängig europäischer Anlagentechnik gefertigt wurde. V.l.n.r.: Simon Lux (FFB), Susanne Foltis (MWIKE), Steffen Krätzig (MKW), Peter Zimmer (BMFTR), Martin Gouverneur (FFB), Jan Henning Behrens (BMFTR), Jens Tübke (FFB), Stefan Löher (FFB), Ingo Höllein (BMFTR).
Brücke zwischen Forschung und Industrie
Die Fraunhofer FFB versteht sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Unternehmen – vom Mittelstand bis zum Großkonzern – können hier neue Batterietechnologien in einer digitalisierten, modularen und flexiblen Fertigungsumgebung erproben, skalieren und optimieren. Damit sollen Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige Batterieproduktion in Europa geschaffen werden.
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär betonte, dass nur Länder, die Batterietechnologie beherrschen und wettbewerbsfähig produzieren können, im internationalen Wettbewerb bestehen. Auch Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur sieht in der Forschungsfabrik einen entscheidenden Standortvorteil für NRW und Europa.
Investitionen in Gigafactory-Maßstab
Neben der technologischen Entwicklung leistet die Fraunhofer FFB auch einen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Die Einrichtung dient als Ausbildungs- und Qualifizierungsplattform für dringend benötigte Fachkräfte in der Batterie- und Energiewirtschaft.
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
