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B 481 wird für Brückenneubau voll gesperrt
Mit Beginn der Sommerferien startete der Ersatzneubau von drei Brücken an der B 481 zwischen Greven und Emsdetten. Der Bund investiert dafür rund zehn Millionen Euro. Die Strecke zwischen der Kreuzung mit der B 219 in Greven und dem Stadtgebiet Emsdetten wird für rund 16 Wochen voll gesperrt. Ziel ist es, die Arbeiten bis Ende Oktober abzuschließen.
Manfred Ransmann, Leiter der Niederlassung Münsterland beim Landesbetrieb Straßen.NRW, und Dr. Jana Burchard, Geschäftsbereichsleiterin Branchen und Infrastruktur bei der IHK Nord Westfalen, informierten über den Ersatzneubau von drei Brücken an der B 481 zwischen Greven und Emsdetten.
Aus Sicht der IHK Nord Westfalen ist die Investition notwendig. „Seit einigen Jahren sind marode Brücken zur Achillesferse unserer Infrastruktur geworden. Sie verursachen Staus und Verzögerungen. Für die Wirtschaft bedeuten sie wirtschaftliche Einbußen“, sagt Dr. Jana Burchard, Geschäftsbereichsleiterin Branchen und Infrastruktur bei der IHK Nord Westfalen. Positiv sei, dass die Brücken erneuert würden, bevor Einschränkungen bei der Befahrbarkeit notwendig seien.
Brücken und Fahrbahn werden erneuert
Während der Sperrung werden die drei Brückenbauwerke vollständig ersetzt. Gleichzeitig wird die Fahrbahn saniert und der Straßenquerschnitt an das hohe Verkehrsaufkommen auf der Verbindung zwischen Münster und der Region Rheine/A 30 angepasst. Künftig soll der Abschnitt teilweise in einer 2+1-Verkehrsführung betrieben werden. Das soll Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss verbessern.
Unternehmen brauchen Planungsvorlauf
Für Pendlerinnen und Pendler sowie für Logistik- und Wirtschaftsverkehre bedeutet die Sperrung längere Fahrzeiten. Die Umleitung führt in beiden Richtungen über die B 219 und die B 475 bei Saerbeck. Die konzentrierte Bauweise soll verhindern, dass sich die Arbeiten über mehrere Jahre mit wechselnden Baustellen hinziehen.
Die IHK hatte gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW, den Kommunen und Wirtschaftsförderungen bereits früh über die Maßnahme informiert. Für Unternehmen sei ein langer Vorlauf entscheidend, betont Burchard: Je früher Betriebe und Beschäftigte sich auf Baustellen einstellen könnten, desto besser ließen sich Auswirkungen in Betriebsabläufe einplanen. Wichtig bleibe der Dialog auch während der Bauphase, um bei Problemen nachsteuern zu können.
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Redaktion Wirtschaftsspiegel
