Neuer Ausbildungsberuf für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Der Berufsbildungsausschuss der IHK Nord Westfalen hat den Ausbildungsberuf Fachpraktiker/-in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, anerkannt nach § 66 des Berufsbildungsgesetzes, offiziell verabschiedet. Unternehmen können diese Ausbildung ab sofort anbieten.
Der Beruf richtet sich an Menschen mit Behinderungen und vermittelt praxisnahe Qualifikationen für Betriebe der Abfall- und Recyclingwirtschaft sowie für Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation.

Ziele und Inhalte der Ausbildung

Die dreijährige Ausbildung zum Fachpraktiker/-in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft orientiert sich am Beruf Umwelttechnologe/-technologin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Auszubildende lernen, typische Aufgaben in Recyclinghöfen, Entsorgungsunternehmen und ähnlichen Betrieben zu übernehmen, darunter:
  • Abfälle einsammeln und sortieren
  • Maschinen und Anlagen bedienen und überwachen
  • Qualität der aufbereiteten Materialien sichern
  • Einfache Wartungs- und Reparaturarbeiten durchführen
  • Sonderabfälle fachgerecht handhaben

Berufsschule

Der schulische Teil beginnt am Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen; weitere Standorte werden folgen.