Die A 43 verbindet als zentrale Nord-Süd-Magistrale das Münsterland mit dem nördlichen und mittleren Ruhrgebiet. Insbesondere der Abschnitt zwischen Recklinghausen/Herten und dem Autobahnkreuz Bochum/Witten ist regelmäßig überlastet. Für diesen Bereich ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 ein sechsstreifiger Ausbau enthalten.
Abschnitt 1: Anschlussstelle Recklinghausen/Herten bis Autobahnkreuz Herne
Der Planfeststellungsbeschluss liegt vor. Der Baubeginn erfolgte in 2014. Der erste sechsstreifig ausgebaute Teilabschnitt zwischen der Anschlussstelle Recklinghausen/Herten und dem Kreuz Recklinghausen wurde Mitte 2020 für den Verkehr freigegeben.
Die Emschertalbrücke über den Rhein-Herne-Kanal in diesem Abschnitt ist aufgrund von Brückenschäden seit April 2021 für Kfz > 3,5 t gesperrt. Es wird mit Hochdruck am Ersatzneubau inkl. Erweiterung auf sechs Fahrspuren gearbeitet. Voraussichtlich im April 2027 sollen alle Verkehre wieder in beide Fahrtrichtungen über den dann neu gebauten ersten Brückenteil fahren können. In diesem Zuge werden die Schrankenanlagen in beiden Fahrtrichtungen zurückgebaut. Der Bau des zweiten Brückenteils schließt sich danach an.
Abschnitt 2: Autobahnkreuz Herne bis Anschlussstelle Bochum-Riemke
Der Planfeststellungsbeschluss liegt seit August 2016 vor. Die Vorarbeiten für den Ausbau laufen seit Dezember 2016. Im März 2017 erfolgte der Baubeginn mit einem offiziellen ersten Spatenstich.
Abschnitt 3: Anschlussstelle Bochum-Riemke bis Autobahnkreuz Bochum
Der Planfeststellungsbeschluss erging im November 2022.
Abschnitt 4: Autobahnkreuz Bochum bis Autobahnkreuz Bochum/Witten
Im ersten Teilabschnitt werden die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren erarbeitet. Im zweiten Teilabschnitt steht die Planung noch aus.
Forderungen der Wirtschaft
Zügige Einleitung und Durchführung der ausstehenden Planfeststellungsverfahren
Nach Vorliegen der rechtskräftigen Planfeststellungsbeschlüsse zeitnaher Baubeginn