Die IHK-Mobilitätsberatung unterstützt Auszubildende und Unternehmen dabei, mit einem Auslandspraktikum bereits während der Ausbildung internationale Berufserfahrung zu sammeln.
Kurz erklärt: Was die IHK-Mobilitätsberatung macht Worum geht es bei der Mobilitätsberatung? Die IHK-Mobilitätsberatung unterstützt Auszubildende, junge Fachkräfte und Unternehmen bei Auslandspraktika während und kurz nach der Ausbildung. Wer kann die Mobilitätsberatung nutzen? Das Angebot richtet sich an Auszubildende, junge Berufstätige, dual Studierende, Ausbilderinnen und Ausbilder, Personalverantwortliche in Unternehmen sowie Lehrkräfte an Berufsschulen. Was ist zu tun, wenn jemand während der Ausbildung ein Auslandspraktikum machen möchte? Wer einen Auslandsaufenthalt plant, sollte frühzeitig Kontakt aufnehmen. Bei beliebten Reisezeiten sollte die Bewerbung spätestens sechs Monate vor der gewünschten Ausreise per E-Mail eingereicht werden. Gut zu wissen: Die Beratung ist kostenlos und persönlich vor Ort, telefonisch oder digital möglich. Die IHK-Mobilitätsberatung gehört zum bundesweiten Netzwerk Berufsbildung ohne Grenzen.
Internationale Erfahrung in der Ausbildung sammeln
Ein Auslandspraktikum bringt Auszubildende schon während der Ausbildung in internationale Arbeitswelten. Sie können zum Beispiel in einem Betrieb im europäischen Ausland mitarbeiten, ihre Fremdsprachenkenntnisse auffrischen und neue fachliche Impulse mitnehmen.
Auch Unternehmen profitieren. Sie fördern ihre Auszubildenden und jungen Fachkräfte, stärken ihr Ausbildungsmarketing und zeigen Bewerberinnen und Bewerbern, dass sie internationale Erfahrungen ermöglichen.
Die IHK-Mobilitätsberatung hilft dabei, den passenden Weg zu finden. Sie unterstützt Betriebe, Auszubildende und junge Fachkräfte bei der Planung und Umsetzung von Auslandsaufenthalten. Das bundesweite Netzwerk Berufsbildung ohne Grenzen berät Unternehmen, Auszubildende und junge Fachkräfte kostenlos bei Auslandsaufenthalten während und nach der Ausbildung.
Warum sich ein Auslandspraktikum lohnt
Ein Auslandsaufenthalt kann Auszubildende und junge Fachkräfte fachlich und persönlich stärken.
Auslandspraktika können
neues Know-how und neue Impulse ins Unternehmen bringen,
Auszubildende und junge Fachkräfte weiterentwickeln,
die Bindung an Beruf und Unternehmen stärken,
internationale Kontakte ermöglichen,
das Ausbildungsmarketing verbessern,
Unternehmen als attraktive Ausbildungsbetriebe sichtbar machen.
Erfahrungsberichte und Takeover aus dem Ausland von Azubis und jungen Fachkräften gibt es auf dem Instagram-Account der IHK Nord Westfalen.
Wie die Mobilitätsberatung unterstützt
Die Mobilitätsberatung der IHK Nord Westfalen begleitet Auslandsaufenthalte von der ersten Idee bis zur Umsetzung.
Sie unterstützt bei
Vorbereitung und Planung eines Auslandsaufenthalts,
Suche nach einem Praktikumsplatz im europäischen Ausland,
Nutzung von Fördermitteln,
Klärung von Formalitäten,
Abstimmung zwischen Unternehmen, Berufsschule und Auszubildenden,
Stärkung des Ausbildungsmarketings.
Innerhalb Europas kann die Mobilitätsberatung bei der Suche nach einem Praktikumsplatz unterstützen. Ein Firmenstandort im Ausland kann helfen, ist aber nicht nötig.
Wer ein Auslandspraktikum machen kann
Ein Auslandspraktikum kommt für mehrere Zielgruppen infrage.
Teilnehmen können
Auszubildende,
dual Studierende,
junge Fachkräfte bis zu einem Jahr nach Abschluss der Ausbildung,
Ausbilderinnen und Ausbilder.
Auch Unternehmen und Berufsschulen können sich beraten lassen, wenn sie Auslandsaufenthalte ermöglichen oder begleiten möchten.
Wohin ein Auslandspraktikum führen kann
Auslandsaufenthalte sind in Europa und weltweit möglich. Für Auszubildende und junge Fachkräfte stehen Praktika in mehreren europäischen Zielländern zur Verfügung.
Genannt werden
Dänemark,
Griechenland mit Kreta,
Irland,
Italien mit Vicenza,
Lettland mit Riga,
Malta,
Portugal,
Schweden mit Lund,
Spanien.
Weitere Zielländer sind auf Anfrage oder in Eigenregie möglich.
Wie lange ein Auslandspraktikum dauert
Ein Auslandspraktikum kann je nach Programm und Ausbildungsweg unterschiedlich lang dauern.
In der Praxis sind vier bis acht Wochen üblich. Möglich sind Aufenthalte von zwei Wochen bis neun Monaten. Nach dem Berufsbildungsgesetz können Teile der Berufsausbildung im Ausland stattfinden, wenn dies dem Ausbildungsziel dient. Die Gesamtdauer soll ein Viertel der in der Ausbildungsordnung festgelegten Ausbildungsdauer nicht überschreiten.
Für die aktuell genannten europäischen Zielländer sind Aufenthalte von drei bis 13 Wochen vorgesehen.
Wann der beste Zeitpunkt ist
Der beste Zeitpunkt für ein Auslandspraktikum liegt meist im zweiten Ausbildungsjahr. Aufenthalte sind grundsätzlich das ganze Jahr über möglich.
Es kann sinnvoll sein, einen Teil des Praktikums in die Ferien zu legen. So müssen Auszubildende nach ihrer Rückkehr weniger Lernstoff nachholen.
Was ein Auslandspraktikum kostet
Für Auslandspraktika in Europa kann eine Förderung über Erasmus+ genutzt werden. Erasmus+ fördert Lernaufenthalte in der Berufsbildung in europäischen Zielländern.
Für Zielländer außerhalb der EU kommt das Förderprogramm AusbildungWeltweit infrage. Das Programm fördert globale Auslandspraktika während der beruflichen Erstausbildung.
Das Auslandspraktikum ist Teil der Ausbildung. Das Ausbildungsgehalt wird während des Aufenthalts weitergezahlt.
Welche Förderprogramme infrage kommen
Erasmus+
Erasmus+ unterstützt Aufenthalte in europäischen Zielländern. Die finanzielle Unterstützung ist bei den genannten europäischen Praktika enthalten. Auch die Vermittlung des Praktikumsplatzes passend zum Ausbildungsberuf und die Organisation der Unterkunft sind vorgesehen.
AusbildungWeltweit
AusbildungWeltweit fördert Aufenthalte außerhalb der EU. Aktuelle Antragsfristen und weitere Informationen stehen beim Programm AusbildungWeltweit.
Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen können die Initiative Europa erleben und lernen nutzen. Die Initiative des Europäischen Jugendparlaments in Deutschland e.V. und des Landes NRW macht Europapolitik für Auszubildende erlebbar und kann einen Auslandsaufenthalt einschließen.
Ausbildungsbotschafter International
Ausbildungsbotschafter International sind Auszubildende, die während ihrer Ausbildung bereits internationale Arbeitserfahrungen gesammelt haben. Sie berichten in Schulen und bei Veranstaltungen von ihren Erfahrungen.
Welche Unterlagen wichtig sind
Ein Auslandsaufenthalt muss mit Unternehmen, Berufsschule und IHK abgestimmt werden.
Wer ein Auslandspraktikum plant, sollte frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen. Bei beliebten Reisezeiten sollte die Bewerbung spätestens sechs Monate vor der gewünschten Ausreise per E-Mail eingereicht werden.
Fragen und Antworten zum Auslandsaufenthalt
Wer kann ein Auslandspraktikum machen?
Auszubildende, dual Studierende, junge Fachkräfte bis zu einem Jahr nach Ausbildungsabschluss sowie Ausbilderinnen und Ausbilder können teilnehmen.
Wie lange dauert ein Auslandspraktikum?
In der Praxis sind vier bis acht Wochen üblich. Je nach Programm sind Aufenthalte von zwei Wochen bis neun Monaten möglich.
Wer hilft bei der Planung?
Die IHK-Mobilitätsberatung unterstützt bei Planung, Praktikumsplatzsuche, Fördermitteln, Formalitäten und Abstimmung mit Unternehmen und Berufsschule.
Welche Förderung gibt es?
Für Europa kommt Erasmus+ infrage. Für Länder außerhalb der EU kann AusbildungWeltweit genutzt werden.
Braucht das Unternehmen einen Standort im Ausland?
Nein. Ein Firmenstandort im Ausland kann hilfreich sein, ist aber nicht erforderlich.
Die IHK-Mobilitätsberatung gehört zum bundesweiten Netzwerk „Berufsbildung ohne Grenzen” und unterstützt Betriebe, Auszubildende und junge Fachkräfte dabei, das richtige Programm zu finden, damit der Auslandsaufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.