Niederrheinische IHK

Daten und Fakten

IHK-Unternehmen

Im IHK-Bezirk sind aktuell gut 71.000 Unternehmen aktiv. Ihre Zusammensetzung nach Branchen und Kreisen können Sie der untenstehenden Grafik entnehmen.
Unternehmen am Niederrhein

Konjunktur

Bei uns finden Sie eine aktuelle Übersicht der Konjunkturdaten im IHK-Bezirk. Für die Stadt Duisburg gibt es mit dem Wirtschaftsbarometer Duisburg eine gesonderte Auswertung.

Standortanalyse

Die IHK-Standortanalyse zeigt, wie Unternehmen den Wirtschaftsstandort Niederrhein bewerten. Sie macht sichtbar, wo die Region stark ist – und wo die Politik handeln muss. Die Analyse basiert auf einer Befragung von rund 450 Betrieben am Niederrhein. Die Unternehmen vergeben Schulnoten zu wichtigen Standortfaktoren wie Infrastruktur, Verwaltung, Kosten, Arbeitskräfte und Lebensqualität.
Die Ergebnisse zeigen beim Vergleich mit der letzten Befragung von 2020 auch Trends auf: Was sich verbessert, wo es Probleme gibt und welche Themen für die Wirtschaft besonders wichtig sind. Die Analyse liefert damit eine fundierte Grundlage für politische Entscheidungen und praktische Verbesserungen in der Region nach der NRW-Kommunalwahl 2025.
Wie wirtschaftsfreundlich ist der Niederrhein?
Unternehmen loben am Niederrhein vor allem das Freizeitangebot, die Verkehrsanbindung an den Luftverkehr, die Umweltqualität und die Hochschulen. 2020 gehörten neben den Hochschulen auch die Grenznähe zu den Niederlanden und das Straßennetz zu den bestbewerteten Standortfaktoren des Niederrheins.
Gleichzeitig zeigen die Bewertungen, was die Wirtschaft bremst. Schlechte Noten erhalten die Plan und Genehmigungsverfahren, der Zustand der Schienenwege sowie hohe Energie und Steuerkosten. Viele Betriebe spüren den Fachkräftemangel weiterhin deutlich. Die Folge: Die Unternehmen sehen eine wachsende Belastung und ein sinkendes Tempo in den Verwaltungen.

Gewerbesteuern

Realsteuern – also Gewerbesteuer und Grundsteuer – gehören zu den wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen. Für Unternehmen sind sie gleichzeitig ein zentraler Kostenfaktor und ein entscheidendes Standortkriterium. Hohe Steuern können Investitionen bremsen und Firmen bei der Standortwahl abschrecken.
Was zählt zu den Realsteuern?
  • Gewerbesteuer: Sie belastet die wirtschaftliche Ertragskraft eines Unternehmens.
  • Grundsteuer A: Für Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft.
  • Grundsteuer B: Für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude.
Damit erfassen Realsteuern sowohl Vermögen (Grundbesitz) als auch Erträge.
Wer bestimmt die Höhe?
Die Höhe richtet sich nach dem jeweiligen Hebesatz. Jede Gemeinde legt ihren Hebesatz jährlich selbst fest. Deshalb unterscheiden sich die Steuerbelastungen von Ort zu Ort teils erheblich.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Für ansässige Unternehmen sind Realsteuern direkt spürbare Kosten. Sie beeinflussen:
  • die laufende Belastung,
  • die Wettbewerbsfähigkeit,
  • und oft die Standortwahl.
Gemeinden mit sehr hohen Hebesätzen sind weniger attraktiv für neue Betriebe – und auch bestehende Unternehmen geraten dort stärker unter Druck.
Was tut die IHK?
Die IHK beobachtet die Entwicklung der Hebesätze kontinuierlich. Sie setzt sich im Interesse ihrer Mitgliedsunternehmen für maßvolle Steuersätze und Entlastungen ein. Ziel ist ein wirtschaftsfreundliches Umfeld mit fairen Rahmenbedingungen.
Gewerbesteuern

Gewerbemieten

Unser Mietpreisspiegel gibt Unternehmen und Immobilieneigentümern einen Überblick über Mieten von Läden, Büros, Praxen und Gewerbehallen.