Corona-Pandemie

Auswirkungen auf die Carnet-Nutzung

Die Ausstellung von Carnets erfolgt für die vorübergehende Verwendung von Waren in einem Drittland. Während der Corona-Pandemie wird diese vorübergehende Verwendung durch unterschiedliche Präventivmaßnahmen der einzelnen Länder, wie z.B. Grenzschließungen, Flugannullierungen oder Quarantäneanforderungen erschwert.
Wird die Waren, die mit einem Carnet A.T.A. in ein Drittland eingeführt wurde, nicht fristgerecht wiederausgeführt, empfiehlt es sich ein Anschluss-Carnet auszustellen.
Sollte dies nicht möglich sein, dokumentieren Sie die Gründe für die Fristüberschreitungen genau (zum Beispiel Flugstornierungen und -umbuchungen, Verlängerung der Hotelreservierung, Regierungsvermerke) und melden Sie sich bei Ihren IHK-Ansprechpartnern. So können Sie möglichen Reklamationen der ausländischen Zollverwaltungen begegnen.
Die abgabenfreie Wiedereinfuhr in die EU als Rückware ist auch nach Ablauf der Gültigkeit des Carnets problemlos möglich.
Informationen zu eventuellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeitsfähigkeit der Zollstellen werden auf den Internetseiten der Zollverwaltung veröffentlicht.