Irland übernimmt den rotierenden Vorsitz im Rat der EU: Binnenmarkt im Fokus
Ab dem 01.07.2026 wird Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union innehaben. Das Programm der irischen Ratspräsidentschaft steht im Zeichen der Wettbewerbsfähigkeit. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Union beabsichtigt die irische Ratspräsidentschaft, den EU-Binnenmarkt zu stärken. Dafür soll die Umsetzung der Binnenmarktstrategie der EU-Kommission aus 2025 weiter vorangetrieben werden. Insbesondere durch den Abbau der sogenannten „Terrible Ten“, der aus Sicht der EU-Kommission zehn schädlichsten Barrieren im Binnenmarkt. Mit dem Ziel, ein für Unternehmen besseres Umfeld zu schaffen und ihnen das grenzüberschreitende Agieren zu erleichtern, strebt die irische Ratspräsidentschaft Fortschritte in den Verhandlungen zum sogenannten 28. Regime für Unternehmen (EU Inc.) an.
