Außenwirtschaft Aktuell Oktober 2026
Internetadresse des Monats
Förderdatenbank Entwicklungsländer
Wer ein Projekt in einem Entwicklungsland plant, kann auf zahlreiche Förderprogramme und Finanzierungslösungen zugreifen. Die Förderdatenbank bietet Ihnen eine intuitive, strukturierte Übersicht, die es ermöglicht, schnell und zielgerichtet das passende Angebot zu finden. Wenige Angaben genügen, um Fördermöglichkeiten zu identifizieren, die optimal zu Ihrem Vorhaben passen.
Veranstaltungen und Seminare (regional)
Mexiko – Geschäftschancen für deutsche Unternehmen
15. Oktober 2026, 16:00 Uhr, online
Die IHK Lippe bietet am 15. Oktober 2026 eine Veranstaltung zum mexikanischen Markt an. Nutzen Sie die Gelegenheit und erfahren Sie aus erster Hand, welche Chancen der mexikanische Markt bietet und wie Ihr Unternehmen von den aktuellen Entwicklungen profitieren kann. Eine Marktexpertin oder Marktexperte der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Mexiko), gibt einen aktuellen Überblick über den mexikanischen Markt, wirtschaftliche Trends sowie konkrete Geschäftspotenziale für deutsche Unternehmen. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen direkt mit dem Experten zu diskutieren.
Veranstaltungen und Seminar (überregional)
| Wann? Wo? Wie? | Was? / Welche Inhalte/Themen? / Anmeldemöglichkeit |
|---|---|
| 13.10.2026 (online) |
China und die deutsche Wirtschaft: Zwischen Chancen und wachsendem Wettbewerbsdruck China bleibt ein wichtiger Markt für deutsche Unternehmen, doch die Beziehungen verändern sich grundlegend. Chinesische Unternehmen sind technologisch stärker geworden und konkurrieren zunehmend direkt mit europäischen Anbietern. Gleichzeitig sorgen staatliche Eingriffe, Subventionen und Exportkontrollen für wachsende Handelskonflikte. Für Deutschland und die EU stellt sich die Frage, wie faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden können, ohne die wirtschaftlichen Beziehungen zu China zu gefährden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 13. Oktober 2026 stehen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, faire Wettbewerbsbedingungen, die Rolle der EU und die Frage, wie Unternehmen ihre China-Strategien an die neuen Rahmenbedingungen anpassen können. Die Teilnahme ist kostenlos. |
| 14.10.2026 (online) |
Kanada: Marktchancen und Markteintritt Der kanadische Markt gewinnt für deutsche Unternehmen zunehmend an Bedeutung – sowohl als attraktive Ergänzung beziehungsweise Alternative zum US-Markt als auch aufgrund der Vorteile des Freihandelsabkommens CETA, das den Markteintritt und den Ausbau bestehender Geschäftsaktivitäten deutlich erleichtert. Neue Geschäftschancen entstehen vor allem dort, wo Projekte in die konkrete Planung und Umsetzung gehen. Insbesondere im Rohstoffsektor, bei Energievorhaben und im Ausbau der Infrastruktur werden derzeit zahlreiche Investitionen vorbereitet oder bereits realisiert. Im Rahmen der Veranstaltung am 14. Oktober 2026 beleuchten wir die aktuelle wirtschaftliche Situation Kanadas und zeigen auf, welche Chancen und Perspektiven sich für deutsche Unternehmen ergeben. Die Teilnahme ist kostenlos. |
| 16.10.2026 (online) |
Webinar: Venezuela im Wandel Aktuelle wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Geschäftschancen zwischen Krise und Neubeginn Expertinnen und Experten geben bei diesem IHK-Webinar einen aktuellen und kompakten Überblick über die aktuelle Situation in Venezuela und beleuchten Chancen und Geschäftspotentiale. Das Webinar richtet sich an Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, die in Venezuela aktiv waren und einen Wiedereinstieg im Land planen, bereits in der Region aktiv sind und sich über die aktuelle Wirtschaftslage in Venezuela unter strategischen Gesichtspunkten und aktuelle Geschäftspotentiale informieren möchten. |
| 30.10.2026 Düsseldorf |
Zielmarkt USA - Individuelle Einzelberatungsgespräche An diesem Tag steht Ihnen, virtuell oder in der IHK Düsseldorf, Juliane Eichler, Leiterin der Rechtsabteilung bei der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in New York (AHK USA), für Einzelberatungsgespräche rund um Fragen zum USA-Geschäft Rede und Antwort. Juliane Eichler berät Sie zu Ihren individuellen unternehmerischen Herausforderungen im USA-Geschäft in ca. 1-stündigen Terminen. |
| 02.11.2026 Bochum |
Roadshow Ukraine Ungeachtet der gegenwärtigen Herausforderungen verfügt die Ukraine über ein erhebliches Potenzial als Zukunftsmarkt in Europa. Der Wiederaufbau und Modernisierung des Landes, die fortschreitende wirtschaftliche Integration in europäische Strukturen sowie die Vielzahl geplanter Investitionsvorhaben eröffnen nordrhein-westfälischen Unternehmen vielfältige Perspektiven im Export- und Beschaffungsgeschäft. Die IHK Mittleres Ruhrgebiet, die Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg, die IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen sowie die IHK Mittlerer Niederrhein in ihrer Funktion als NRW-Schwerpunktkammer für die Ukraine laden Sie herzlich zur Veranstaltung ein. |
| 10.11.2026 (online) |
Virtueller Fördersprechtag USA Welcher Standort ist zu wählen? Wie kann der Markteintritt gelingen? Welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten unterstützen dabei? Expertinnen und Experten von NRW.BANK, IHK Düsseldorf sowie der ZENIT GmbH beraten an diesem Tag NRW-Unternehmen in individuell terminierten Einzelgesprächen und geben passgenaue Handlungsempfehlungen. |
| 23.11.2026 Bonn/Rhein-Sieg |
NRW ASEAN-Forum 2026: Freihandel und neue Potenziale für Unternehmen in Südostasien Erfahren Sie, welche Potenziale sich durch die vertiefte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der ASEAN-Region ergeben, welche Herausforderungen zu beachten sind und wie Ihr Unternehmen von den Wachstumschancen in Indonesien, Malaysia und Thailand profitieren kann. Das NRW ASEAN-Forum 2026 in der IHK Bonn/Rhein-Sieg gibt Unternehmen praxisnahe Einblicke in Markteintritt, Geschäftsausbau und erfolgreiche Geschäftsmodelle in Südostasien. Expertenteams aus Wirtschaft, Politik und den Auslandshandelskammern informieren über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen, neue Freihandels- und Kooperationsperspektiven sowie konkrete Unterstützungsangebote für deutsche Unternehmen. |
| 11.12.2026 Düsseldorf |
B2B-Marketingworkshop China: Marke, Content und Kanäle wirksam lokalisieren Für Unternehmen, die bereits mit einer eigenen Gesellschaft oder über Vertriebspartner in China aktiv sind, stellt sich meist die Frage: Was lässt sich vom bestehenden Marken- und Marketingkonzept übertragen – und was muss für China angepasst oder neu gedacht werden? In diesem ganztägigen Praxisworkshop in der IHK Düsseldorf verbinden wir Experten-Input mit interaktiven Arbeitssessions. Ausgangspunkt ist dabei die konkrete Situation der teilnehmenden Unternehmen. Gemeinsam betrachten wir die Unterschiede zwischen der heutigen Marketing- und Markenarbeit in Deutschland und China, analysieren aktuelle B2B Customer Journeys und ordnen ein, welche Rolle unterschiedliche chinesische Plattformen und Kanäle dabei spielen. |
| 11.12.2026 Berlin |
12. Deutsch-Französischer Wirtschaftstag in Berlin Der 12. Deutsch-Französische Wirtschaftstag findet am 11. Dezember 2026 in der European School of Management and Technology in Berlin statt. Es erwarten Sie hochrangige Führungskräfte, Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträger aus Deutschland und Frankreich, um gemeinsam über die zentrale Herausforderung für eine gemeinsame Zukunft zu diskutieren: „Europas Zukunft sichern“. Die Teilnahme ist kostenlos. |
Unternehmerreisen
| Wann? Wo? Wie? | Was? / Welche Inhalte/Themen? / Anmeldemöglichkeit |
|---|---|
| 26.10. - 30.10.2026 | Unternehmensreise nach Riga und Vilnius: Sicherheits- und Verteidigungsindustrie Die Reise vom 26. bis 30. Oktober 2026 bietet Unternehmen und Institutionen aus NRW einen praxisnahen Einblick in die Strukturen, Potenziale und aktuellen Entwicklungen der Verteidigungsindustrie im Baltikum. Auf dem Programm stehen unter anderem: Unternehmensbesuche bei ausgewählten Defence-Tech-Akteuren in Riga und Vilnius, Einblicke in UAV- und Drohnentechnologien, autonome Systeme, Sensorik, sichere Kommunikation, Cyber Security und Produktionstechnologien, Austausch mit Unternehmen, Institutionen und Akteuren aus dem baltischen Defence-Ökosystem, Closed-Door B2B-Matchmakings mit ausgewählten lettischen Industriepartnern sowie die Teilnahme an der German-Baltic Defence Industry Conference 2026. |
| 07.12. - 10.12.2026 | Energie-Geschäftsreise nach Aserbaidschan zu den Themen: Infrastrukturentwicklung, Elektromobilität, Speicherlösungen Im Mittelpunkt dieser Reise vom 7. bis 10. Dezember 2026 nach Baku stehen die Themen Infrastrukturentwicklung, Elektromobilität und Speicherlösungen für erneuerbare Energien. Das Programm richtet sich an deutsche kleine und mittlere Unternehmen, die Technologien, Produkte und Dienstleistungen in diesen Bereichen anbieten und neue Geschäftsmöglichkeiten in Aserbaidschan erschließen möchten. |
| 25.01.- 29.01.2027 | Unternehmensreise in die VAE: Biotech und Pharma Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) entwickeln sich rasant zu einem der spannendsten Innovationsstandorte im Pharma- und Biotechnologiesektor weltweit. Das Land investiert gezielt in Forschung, Produktion, regulatorische Modernisierung und internationale Kooperationen. Deutschland zählt zu den wichtigsten Lieferanten pharmazeutischer Produkte in den VAE und die Chancen wachsen weiter. Auf dem Programm dieser NRW-Reise vom 25. bis 29. Januar 2027 nach Abu Dhabi und Dubai stehen praxisnahe Markt- und Länderbriefings, spannende Unternehmensbesuche sowie der Besuch der Messe “World Health Expo”. Anmeldeschluss: 23.11.2026. |
Allgemeine Informationen
Neu: Der Schiedsgerichtshof bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (SGH)
Internationale Geschäfte bieten große Chancen, können im Konfliktfall jedoch auch rechtliche Herausforderungen mit sich bringen. Mit dem neuen Schiedsgerichtshof bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (SGH) steht Unternehmen nun eine moderne, digitale und effiziente Alternative zu staatlichen Gerichtsverfahren zur Verfügung. Das gemeinsame Angebot der IHKs und des weltweiten AHK-Netzwerks ermöglicht eine vertrauliche, schnelle und international vollstreckbare Streitbeilegung – besonders bei grenzüberschreitenden Wirtschaftsbeziehungen.
Messevisa: Bis zu elf Monate Wartezeit
Wartezeiten für Aussteller und Besucher aus dem visumpflichtigen Ausland, die an Messen in Deutschland teilnehmen wollen, bleiben eine Herausforderung. Gerade in der Türkei sind die Wartezeiten lang und schwer planbar. Das zeigt die aktuelle Messevisa-Umfrage des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA unter den Auslandsvertretungen deutscher Messeveranstalter. Zu den größten Problemen zählen fehlende oder schwer planbare Termine zur Visumbeantragung. Dies führt beispielsweise dazu, dass Delegationsreisen nach Deutschland, Länderpavillons oder Messeteilnahmen hierzulande nur eingeschränkt oder sogar gar nicht stattfinden können.
AusbildungWeltweit - Anträge zur Teilnahme an Austauschprogramm bis 08.10.2026 möglich
AusbildungWeltweit unterstützt Ausbildungsunternehmen dabei, ihren Auszubildenden Auslandsaufenthalte im Rahmen der Ausbildung zu ermöglichen. Ziel der Bundesregierung ist es, möglichst vielen Auszubildenden einen Auslandsaufenthalt während der Ausbildung zu ermöglichen. Es gibt Zuschüsse zu Fahrt und Aufenthalt als Grundlage für die Durchführung von Projekten, die Auszubildenden und betrieblichen Ausbildungspersonal internationale Lernerfahrung bieten. Auszubildende können zwischen 3 Wochen und 3 Monaten wertvolle praktische Erfahrungen im Ausland sammeln und sich in internationalen Teams bewähren. Zur nächsten Antragsfrist am 8. Oktober 2026 können Unternehmen wieder Anträge auf eine Förderung ihrer geplanten Lernaufenthalte im Ausland stellen. Die Aufenthalte selbst können dann im Zeitraum vom 1. Februar 2027 bis 31. Januar 2028 durchgeführt werden.
Länderinformationen
Bangladesch: Neue Investitionsförderbehörde in Dhaka gegründet
Im Sommer 2026 wurde durch den Zusammenschluss verschiedener einzelner Behörden die neue einheitliche Anlaufstelle "Invest Bangladesh" in Dhaka errichtet. Die neue Behörde informiert auf ihrer Webseite nun gebündelt unter anderem über Investitionsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen und bietet diverse Dienstleistungen zur Unterstützung beim Geschäftsaufbau an. Dabei werden auch für bestimmte Länder oder Regionen, etwa für Europa, zuständige Ansprechpersonen nebst Kontaktdaten aufgeführt.
Frankreichs Photonik bleibt auf Wachstumskurs und bietet Geschäftsmöglichkeiten
Frankreichs Verteidigungsindustrie und die Halbleiterbranche schieben den Photoniksektor an. Gerade bei Produktionstechnologien und Maschinen für integrierte Photonik- und Halbleiterbauelemente sowie für optische Elemente, effiziente Fertigungstechniken, optische Messtechnik und Prüfverfahren bietet das Land auch für deutsche Unternehmen attraktive Absatzchancen.
Indien: BIS-Zertifizierungen für LED-Leuchten verschoben
Die Einführung der neuen BIS-Anforderungen für LED-Leuchten und LED-Lampen in Indien wurde auf den 2. Februar 2027 verschoben. Exportierende Unternehmen gewinnen damit mehr Zeit, sollten die erforderlichen Anpassungen jedoch frühzeitig prüfen.
Indiens Halbleiterindustrie erhält weiteren Förderschub
Bislang war Indien vor allem im Halbleiterdesign aktiv. Nun engagiert sich das Land auch in der Fertigung. Dem Datenportal Statista zufolge werden indische Unternehmen im Bereich Halbleiter 2026 einen Umsatz von 16 Milliarden US$ erzielen. Bis 2030 könnten es über 34 Milliarden US$ werden. Ausländische Unternehmen, die im Auf- und Ausbau der Halbleiterbranche engagiert sind, können von dem Trend profitieren.
Island: Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen
Kürzlich hat Island neue Beitrittsverhandlungen mit der EU abgelehnt. Eine Vollmitgliedschaft in der EU ist dieses Jahrzehnt also unwahrscheinlich. Dennoch:
Island bietet deutschen Unternehmen interessante Chancen vor allem dort, wo deutsche Technologiekompetenz auf isländische Standortvorteile trifft – etwa bei erneuerbaren Energien und Geothermie, grünen Technologien, Infrastruktur sowie in der Fischerei- und Lebensmittelwirtschaft.
Island bietet deutschen Unternehmen interessante Chancen vor allem dort, wo deutsche Technologiekompetenz auf isländische Standortvorteile trifft – etwa bei erneuerbaren Energien und Geothermie, grünen Technologien, Infrastruktur sowie in der Fischerei- und Lebensmittelwirtschaft.
Israel: Modernisierungsoffensive für Logistiksektor bietet Absatzchancen
In Israel entstehen neue Logistikzentren. Mehrere Großprojekte benötigen modernste Logistiktechnik für Lagerung, Umschlag und Distribution von Waren. Deutsche Logistik ist in Israel gefragt. Geschäftsmöglichkeiten bieten sich vor allem bei automatischen Regal- und Hochregalsystemen, Förderbänder und Rollenbahnen, Regalbediengeräte, Krane und Hebezeuge, Gabelstapler sowie fahrerlosen Transportsystemen und autonomen mobilen Roboter. Darüber hinaus werden Antriebs- und Steuerungstechnik, Sensorik, Identifikations- und Trackingsysteme sowie Software für Lagerverwaltung und Materialflusssteuerung benötigt. Weitere Einsatzfelder für deutsche Produkte sind Kühl- und Klimatechnik, Brandschutz, energieeffiziente Gebäudetechnik sowie Mess- und Prüftechnik für hochautomatisierte Lager.
Kasachstan: Neue Datenschutzpflichten
Seit 12. September 2026 müssen große Datenverarbeiter das Ministerium vor Beginn und nach Abschluss der Verarbeitung personenbezogener Daten informieren. Kleine und mittlere Datenverarbeiter sind von dieser Meldepflicht ausgenommen, sofern sie keine sensiblen Daten verarbeiten. Zudem gelten neue Anforderungen bei Datenpannen. Es wird erstmals genauer definiert, was als Verletzung der Sicherheit personenbezogener Daten gilt. Die jüngsten Änderungen der kasachischen Datenschutzpflichten sind umfangreich und werden fortlaufend konkretisiert. Deutsche Unternehmen sollten sich daher vor einer Geschäftsaufnahme eingehend mit den jeweiligen lokalen Vorschriften vor Ort beschäftigen.
Südafrika: 50 Millionen Euro für Global-Gateway-Projekte
Im September 2026 gab die Europäische Kommission bekannt, dass „Team Europe“ im Rahmen des Africa Green Hydrogen Summit in Kapstadt zwei neue Global-Gateway-Projekte in Südafrika gestartet hat.
Ziel ist es, Investitionen zu mobilisieren und die Zusammenarbeit in den Bereichen grüner Wasserstoff, kritische Rohstoffe sowie nachhaltige industrielle Wertschöpfungsketten zu stärken. Das erste Projekt soll den Aufbau von Wertschöpfungsketten für kritische Rohstoffe und Batterien, erneuerbaren und kohlenstoffarmen Wasserstoff sowie verarbeitete Metalle und Mineralien in Südafrika unterstützen. Das zweite Projekt konzentriert sich auf die Mobilisierung von Investitionen im Bereich grüner Wasserstoff.
Ziel ist es, Investitionen zu mobilisieren und die Zusammenarbeit in den Bereichen grüner Wasserstoff, kritische Rohstoffe sowie nachhaltige industrielle Wertschöpfungsketten zu stärken. Das erste Projekt soll den Aufbau von Wertschöpfungsketten für kritische Rohstoffe und Batterien, erneuerbaren und kohlenstoffarmen Wasserstoff sowie verarbeitete Metalle und Mineralien in Südafrika unterstützen. Das zweite Projekt konzentriert sich auf die Mobilisierung von Investitionen im Bereich grüner Wasserstoff.
In Südkoreas Halbleiterindustrie zählt Geschwindigkeit
Südkorea festigt seine zentrale Stellung in der globalen Halbleiterproduktion. Die Regierung unterstützt die Branche durch gezielte Anreize, zum Beispiel steuerliche Fördermaßnahmen für Erweiterungsinvestitionen, Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Ausrüstung.
Deutschland lieferte 2025 Halbleiter im Wert von 722 Millionen US$ nach Südkorea, die bisher größten Bezüge gab es 2022 für rund 1 Milliarde US$. Die Nachfrage nach deutschen Ausrüstungen stieg im 1. Quartal 2026 rasant.
Deutschland lieferte 2025 Halbleiter im Wert von 722 Millionen US$ nach Südkorea, die bisher größten Bezüge gab es 2022 für rund 1 Milliarde US$. Die Nachfrage nach deutschen Ausrüstungen stieg im 1. Quartal 2026 rasant.
Taiwans Robotiksektor gewinnt durch Physical AI an Dynamik
Taiwan baut ein Physical-AI-Ökosystem mit Schwerpunkt Robotik auf. Der Begriff bezeichnet KI-Systeme (künstliche Intelligenz), die nicht nur Daten verarbeiten, sondern in physischen Umgebungen handeln. Dazu zählen Roboter, autonome Fahrzeuge, Drohnen und Anwendungen der industriellen Automatisierung.
Für deutsche Unternehmen bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte: So punktet die Hightechinsel nicht nur mit technischer Kompetenz in Elektronik, Komponenten und Maschinenbau - auch taiwanische Produktionsunternehmen, insbesondere große Auftragsfertiger, sind interessante Kunden für deutsche Ausrüstung. Zudem besteht bei Industrierobotern eine wachsende Nachfrage. Gefragt sind unter anderem Sensoren, Antriebs- und Vakuumtechnik, industrielle Steuerungen, Spezialmaterialien sowie Anlagen und Verfahren für deren Herstellung.
Für deutsche Unternehmen bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte: So punktet die Hightechinsel nicht nur mit technischer Kompetenz in Elektronik, Komponenten und Maschinenbau - auch taiwanische Produktionsunternehmen, insbesondere große Auftragsfertiger, sind interessante Kunden für deutsche Ausrüstung. Zudem besteht bei Industrierobotern eine wachsende Nachfrage. Gefragt sind unter anderem Sensoren, Antriebs- und Vakuumtechnik, industrielle Steuerungen, Spezialmaterialien sowie Anlagen und Verfahren für deren Herstellung.
USA: Humanoide Robotik bietet Absatz- und Liefermöglichkeiten
Mittlerweile tauchen die ersten Humanoiden in Autofabriken auf. Rund die Hälfte der Produktionskosten entfällt mittlerweile auf die Aktuatoren – also die künstlichen Muskeln, die für die Bewegungen der Roboter sorgen. Hieraus ergeben sich auch für deutsche Unternehmen zahlreiche Geschäftschancen, denn Humanoide könnten zu einem der größten Industriemärkte der kommenden Jahrzehnte werden. Davon würden nicht nur die Roboterhersteller profitieren. Auch für Zulieferer eröffnet sich ein Markt von erheblicher Größenordnung. Daneben gelten auch Handel, Gastronomie und Gesundheitswesen als vielversprechende Einsatzfelder. Mit weiter fallenden Kosten werden Humanoide zukünftig auch für private Haushalte erschwinglich.
USA: Modernisierung und Ausbau von Flughäfen bieten Zulieferchancen
Sowohl der US-Hauptstadtflughafen als auch die Flughäfen in New York (JFK), Dalles, Denver und Las Vegas sollen modernisiert, erweitert oder ausgebaut werden. Hierdurch ergeben sich auch für deutsche Unternehmen Zulieferchancen bei der Ausstattung der Flughafengebäude mit Klima-, Sicherheits-, Aufzugs-, Licht- und Schaltechnik. Auch bei der Beförderung der Gepäckstücke und des Frachtguts wird auf ausländische Technik gesetzt. Beim Transport innerhalb des Flughafens wird moderne Bahntechnik benötigt. Ebenso besteht Importabhängigkeit bei Baustoffen, etwa aus Aluminium, Spezialstahl oder Glas.
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
Neue EU-Zollreform in Kraft
Die EU hat die bislang größte Reform des EU-Zollrechts seit Jahrzehnten beschlossen - diese ist seit 20. September 2026 in Kraft. Im Amtsblatt der EU wurde dazu die Verordnung (EU) 2026/2108 veröffentlicht, die den Unionszollkodex (UZK) neu regelt. Die alte VO (EU) Nr. 952/2013 wurde aufgehoben. Ziel ist es, den Zoll an den stark wachsenden Online-Handel anzupassen (EU-weite Bearbeitungsgebühr für Kleinsendungen), die Einrichtung einer neuen EU-Zollbehörde („EU Customs Authority“) und die Zollabwicklung stärker zu digitalisieren (EU Custom Data Hub).
Einzelheiten stehen über die nachfolgenden Weblinks bereit:
Verordnung - EU - 2026/2108 - EN - EUR-Lex
Neue Ära für das Zollsystem in Europa: EU-Zollreform tritt in Kraft (Pressemitteilung der EU-Kommission)
EU und die Philippinen einigen sich auf Freihandelsabkommen
Die Europäische Union und die Philippinen haben sich auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Ziel ist der Abbau von Zöllen auf beiden Seiten sowie die Verbesserung des jeweiligen Marktzugangs. Nach der grundsätzlichen Einigung müssen sich beide Seiten nun noch über die Umsetzung und technische Details verständigen.
EU-Indien-Abkommen: Kommission veröffentlicht „Tariff Schedules“
Indien gewährt der EU im Rahmen des Abkommens umfangreichere Zollsenkungen als anderen Handelspartnern. Die Europäische Kommission hat nun die Vertragstexte einschließlich der Tariff Schedules (Zollabbaupläne) veröffentlicht. Diese enthalten die konkreten Zeitpläne für die Reduzierung und Abschaffung von Zöllen auf zahlreiche Warenkategorien nach Inkrafttreten des Abkommens. Die veröffentlichten Zolltabellen geben einen wichtigen Einblick in die zukünftigen Marktzugangsbedingungen und zeigen, in welchen Bereichen Zollsenkungen unmittelbar greifen und wo ein schrittweiser Abbau vorgesehen ist.
Einzelheiten stehen über die nachfolgenden Weblinks bereit:
Text of the agreements - Trade and Economic Security - European Commission
2. India - EU FTA_ Annex 2A and EU Goods Schedule part 1.pdf
EU-Kommission legt Rat EU-Ecuador-Abkommen vor
Die Europäische Kommission hat dem Rat am 11.09.2026 ihren Vorschlag für das Abkommen zwischen der EU und Ecuador zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen (SIFA) zur Unterzeichnung und zum Abschluss vorgelegt. Das SIFA-Abkommen zwischen der EU und Ecuador soll es EU-Unternehmen erleichtern, in Ecuador zu investieren und ihre Geschäftstätigkeit dort auszuweiten.
EU‑SADC‑Abkommen: Neue Vorgaben zur Ursprungskumulierung
Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) zwischen der EU und den WPA-Staaten der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC-WPA-Staaten) sieht gemäß Art. 4 Abs. 2 und 6 des Protokolls Nr. 1 Kumulierung in den SADC-WPA-Staaten vor. Die EU-Kommission hat bezüglich Mosambik eine Bekanntmachung (ABl. C vom 8. September 2026) veröffentlicht. Kumulierung ist seit 24.07.2026 mit folgenden Ländern zulässig: Kamerun, Kenia, Madagaskar, Mauritius, Seychellen, Simbabwe, Papua-Neuguinea, Botsuana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia und Südafrika.
EU-Antidumpingmaßnahmen: Aktuelle Entwicklungen
- Zitronensäure mit Ursprung in China
Auf Einfuhren von Zitronensäure mit Ursprung in China bestehen Antidumpingmaßnahmen, die die Europäische Kommission nach Abschluss einer Auslaufüberprüfung mit Durchführungsverordnung (EU) 2021/607 verlängerte.
Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
- Regaleinheiten aus Stahl mit Ursprung in China
Im Juni 2026 leitete die EU-Kommission ein Antidumpingverfahren ein, das Schraub- und Steckregale mit Ursprung in China betrifft. Nun gibt sie die Berichtigung der Warendefinition bekannt. Die Untersuchung betrifft verschraubte und schraubenlose Regaleinheiten aus Stahl und deren Bauteile, nämlich Stahlständer mit zwei flachen Verbindungsflächen und Stahlträger ohne angeschweißte vertikale Verbindungselemente, sofern die Regaleinheit eines dieser Bauteile enthält, auch mit Regalböden (unabhängig von deren Material). Die zollamtliche Erfassung erfolgt seit dem 12. September 2026.
Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
- Betonstahlmatten mit Ursprung in China
Die Europäische Kommission ordnete zum 12. September 2026 die zollamtliche Erfassung der betroffenen Einfuhren an. Die Untersuchung betrifft auch Einfuhren aus der Türkei.
Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
- Flacherzeugnisse mit Ursprung in China und Taiwan
Bei den derzeit geltenden Maßnahmen handelt es sich um einen endgültigen Antidumpingzoll, der mit der Durchführungsverordnung (EU) 2021/1438 verlängert wurde. Nun leitet die EU-Kommission erneut eine Auslaufüberprüfung ein.
Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
- Flacherzeugnisse mit Ursprung in Indien/Indonesien
Die Einfuhren von kaltgewalzten Flacherzeugnissen aus nicht rostendem Stahl mit Ursprung in Indien und Indonesien unterliegen sowohl Antisubventions- als auch Antidumpingmaßnahmen, die mit den Durchführungsverordnungen (EU) 2022/433 sowie 2021/2012 eingeführt wurden. Im Juni 2026 gab die EU-Kommission das bevorstehende Außerkrafttreten der Antidumpingmaßnahmen zum 19. November 2026 bekannt. Nun leitet sie eine Auslaufüberprüfung ein.
Mehr Informationen/Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
EU-Dual-Use-Verordnung: Aktualisierung der Güterliste
Die Liste der Güter mit doppeltem Verwendungszweck wird regelmäßig aktualisiert, um die Einhaltung internationaler Verpflichtungen sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund kündigt die Europäische Kommission eine Aktualisierung von Anhang I der Dual-Use-Verordnung (EU) 2021/821 an. Nach Abschluss aller Formalitäten wird die Delegierte Verordnung im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Sie soll voraussichtlich Ende November 2026 in Kraft treten. Die Pressemitteilung der Generaldirektion Handel vom 14. September 2025 enthält eine Übersicht über die Änderungen im Vergleich zur vorherigen Liste.
Zoll-Portal: Neuerungen
Mit dem aktuellen Release wurden einige Neuerungen eingeführt, diese sind unter anderem:
- Dienstleistungen als Favoriten markieren
- Profil vervollständigen
- Vorgang erscheint mit Nachrichtenverlauf
Allgemeine Genehmigung (AGG) Nr. 48: Verlängerung
Mit Bekanntgabe vom 10. September 2026 wurde die AGG Nr. 48 verlängert. Sie ist nunmehr zeitlich befristet bis zum 15. September 2027 gültig. Die AGG Nr. 48 für bestimmte Rüstungsgüter an die Golfstaaten und die Ukraine wurde im März 2026 eingeführt und gilt für die Ausfuhr oder Verbringung mit anschließender Ausfuhr von Gütern zur Verwendung zur Luftverteidigung und zur Marineverteidigung (einschließlich Maßnahmen zum Schutz vor oder Beseitigung von Seeminen) nach Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate sowie die Ukraine, soweit alle Voraussetzungen der AGG Nr. 48 vorliegen.
ATLAS-Ausfuhr: Ausgangsbestätigungen aus Frankreich
„Für deutsche Ausfuhrvorgänge unterbleibt teilweise weiterhin die Übermittlung der Ausgangsbestätigungen aus Frankreich (vgl. ATLAS-Info 0786/25 vom 16.05.2025). Folglich kann ein Ausgangsvermerk (Nachricht „Mitteilung zur Ausfuhr“ (E_EXP_NOT)) von der Ausfuhrzollstelle erst nach alternativer Erledigung des Ausfuhrvorgangs im Rahmen des Nachforschungsverfahrens gemäß Kapitel 4.9.5 Verfahrensanweisung zum IT-Verfahren ATLAS an den Teilnehmer übermittelt werden. Ein nicht unerheblicher Anteil ausbleibender Ausgangsbestätigungen betrifft den Ausgang über Calais mit dem Bestimmungsland Vereinigtes Königreich (GB).“
Südkorea erweitert Exportkontrolle auf KI-Chips und Halbleitertechnik
Südkorea hat zum 1. September 2026 seine Dual-Use-Liste um strategische Güter erweitert und rund 80 Aktualisierungen der vier multilateralen Exportkontrollregime Wassenaar Arrangement, Australia Group, Nuclear Suppliers Group und MTCR übernommen. Neu in die Exportkontrolle aufgenommen werden unter anderem leistungsfähige integrierte Schaltungen für KI sowie bestimmte Anlagen zur Halbleiterherstellung. Für deutsche Unternehmen mit entsprechenden Lieferketten können sich daraus indirekte Konsequenzen ergeben. Da koreanische Zulieferer nun für Sendungen von entsprechender Technologie beziehungsweise von betroffenen Anlagen eine Ausfuhrgenehmigung benötigen, können zusätzliche Daten oder Erklärungen erforderlich werden oder auch zeitliche Verzögerungen auftreten.
USA planen mehr Lieferdaten bei der Einfuhr
Die US-Zollbehörde CBP erwägt, bei Einfuhren künftig deutlich mehr Informationen abzufragen. Dazu zählen zusätzliche Angaben zu beteiligten Unternehmen und zur Produktion, ausländische Steuer- und Unternehmenskennungen sowie bestimmte Exportdokumente. Damit sollen unter anderem Ursprung, Produktsicherheit, Zwangsarbeit und mögliche Umgehungsgeschäfte besser kontrolliert werden. Bis 1. Dezember 2026 läuft zunächst ein Konsultationsverfahren. Anschließend muss CBP entscheiden, welche Anforderungen tatsächlich in einen verbindlichen Regelungsvorschlag übernommen werden.
VAE führen eCarnet ein
Die Internationale Handelskammer (ICC) in Paris informiert, dass das digitale Carnetverfahren (eCarnet A.T.A.) in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum 9. November 2026 offiziell eingeführt wird. Ab diesem Zeitpunkt werden Carnetinhaber bei der Einfuhr in die VAE aufgefordert, einen QR-Code vorzulegen.
Messen und Ausstellungen
Gemeinschaftsstände des Bundes
- Deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Auslandsmessen
Für 2027 plant das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) 40 Auftritte in 25 Ländern unter der Dachmarke „Made in Germany“. Den größten Anteil bilden Lebensmittelmessen (22 Beteiligungen), gefolgt von Land- und Forstwirtschaft (neun) sowie Weinbau (sechs). Ergänzt wird das Programm durch zwei Gartenbaumessen und eine Beteiligung im Bereich Süßwaren. Termine und Details stehen auf der Webseite des AUMA e. V. bereit.
Gemeinschaftsstände des Landes NRW
Im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes haben Unternehmen aus NRW auf zahlreichen Messen im In- und Ausland die Möglichkeit, ihre Technologien und Produkte einem internationalen Fachpublikum unter dem starken Dach des Landes zu präsentieren. Nachfolgend steht eine Auswahl der terminierten und geförderten international ausgerichteten Messen für 2027 bereit:
- NRW-Gemeinschaftsstand auf dem MWC Barcelona 2027
Der MWC Barcelona vom 1. bis 4. März 2027 ist die weltweit wichtigste Messe rund um Mobilfunk und Konnektivität. Hier werden die neuesten Innovationen und Spitzentechnologien vorgestellt. Das Land Nordrhein‑Westfalen beteiligt sich bereits seit mehr als 10 Jahren am MWC und bietet Unternehmen aus NRW die Möglichkeit, ihre Technologien und Produkte einem internationalen Fachpublikum unter dem starken Dach des Landes zu präsentieren. Inzwischen sind alle Branchen auf dem MWC vertreten: Von Konnektivitätsanbietern bis hin zu verschiedenen vertikalen Märkten, wie zum Beispiel Industrie 4.0, Mobilität, Cybersecurity, KI, Gesundheit, Energie und mehr, sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich. Anmeldeschluss: 30.10.2026.
- NRW-Landesgemeinschaftsstand auf der XPONENTIAL Europe 2027 in Düsseldorf
Die XPONENTIAL Europe ist die führende europäische Fachmesse für autonome Systeme, Robotik und unbemannte Technologien. Sie richtet sich insbesondere an Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen, die Lösungen in den Bereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, Sensorik, Drohnen, autonome Mobilität sowie unbemannte Systeme entwickeln oder anwenden. In Düsseldorf treffen sich vom 16. bis 18. März 2027 ein internationales Fachpublikum sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um sich über aktuelle Entwicklungen und Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette autonomer Technologien auszutauschen. Anmeldeschluss: 10.12.2026.
- Save the date: NRW-Landesgemeinschaftsstand auf der Pollutec 2027
Die Pollutec vom 12. bis 15. Oktober 2027 zählt zu den führenden internationalen Fachmessen für Umwelt- und Energietechnologien und gilt als zentrale Plattform für ökologische Innovationen und nachhaltige Transformation. Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kommen in Lyon zusammen, um innovative Lösungen für die ökologischen Herausforderungen von Industrie, Städten und Regionen zu präsentieren und sich zu aktuellen Entwicklungen auszutauschen.
Weitere Messetermine
- Internationale Messe von Havanna in Kuba
Vom 24. bis 26. November 2026 findet die 42. Internationale Messe von Havanna (FIHAV 2026) – überwiegend digital – statt. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Wirtschaftsreformen und die neuen Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen in Kuba. Weitere Themen sind unter anderem Künstliche Intelligenz, exportfähige Produkte und neue Geschäftsmöglichkeiten. Das Programm wird durch ein Präsenzforum zu Investitionen sowie Geschäftstreffen für kubanische und internationale Unternehmen ergänzt.
Aktuelle Publikationen und Umfrageergebnisse
Japan: Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen (Marktstudie)
Der japanische Markt für zivile Sicherheit und Dual-Use-Technologien wird von einem komplexen Zusammenspiel geopolitischer Spannungen, Naturgefahren, technologischer Entwicklungen und regulatorischer Rahmenbedingungen geprägt. Sicherheit wird dabei nicht primär militärisch verstanden, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der Staat, Wirtschaft und Betreiber kritischer Infrastrukturen eng kooperieren. Trotz anspruchsvollem Marktumfeld mit hohen regulatorischen Anforderungen, ergeben sich für ausländische Unternehmen auch in diesem Segment attraktive Geschäftschancen. Dies gilt insbesondere für Anbieter spezialisierter Technologien, die sich in bestehende Systeme integrieren und langfristige Partnerschaften mit japanischen Akteuren aufbauen können. Einzelheiten stehen in einer Zielmarktstudie der AHK Japan bereit.
Vietnam: AHK-Standortanalyse 2026 (ePublikation)
Für deutsche Unternehmen eignet sich Vietnam vor allem als Standort für die Bereiche Sourcing, Industrieproduktion, Dienstleistungen sowie für zahlreiche innovative Branchen. Die „AHK Vietnam Broschüre 2026A“ enthält aktuelle Wirtschaftsdaten, stellt Branchentrends und regionale Gegebenheiten sowie Investitionsmuster vor und informiert über Handelsnetzwerke und den vietnamesischen Arbeitsmarkt. Die 24-seitige Online-Publikation steht auf der Webseite der AHK Vietnam bereit.
Wasserstoffimporte für NRW: Status quo und Perspektive (ePublikation)
Die aktuelle Broschüre von NRW.Energy4Climate enthält unter anderem:
- einen Überblick über den zukünftigen Wasserstoffbedarf in Nordrhein-Westfalen
bis 2045, - eine Analyse der wichtigsten Nachfragesektoren, insbesondere Industrie und Energiewirtschaft,
- die Darstellung der Bedeutung von Importen zur Deckung des Wasserstoffbedarfs,
- einen Vergleich von pipelinegebundenen Importen aus Europa und schiffsgebundenen Importoptionen sowie
- Informationen zur Bedeutung von Häfen und dem Wasserstoffkernnetz für Transport und Verteilung.
Die 50-seitige Online-Publikation steht auf der Webseite der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz des Landes Nordrhein-Westfalen bereit.
Kritische Rohstoffe - Beschaffungsmärkte unter der Lupe (GTAI-Spezial)
Eine zuverlässige Versorgung mit Rohstoffen ist eine zentrale Grundlage für den Industriestandort Deutschland. Expertenteams der Germany Trade and Invest GmbH (GTAI) nehmen wichtige Rohstoffländer genauer unter die Lupe – von der Förderung kritischer Rohstoffe über deren Verarbeitung bis hin zu länderspezifischen Risiken.
Auszubildende aus Drittstaaten als Chance für die Fachkräftesicherung (Umfrageauswertung)
Aus einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung geht hervor, dass mehr als jeder zweite Betrieb offen ist für Auszubildende aus Drittstaaten – trotz der schwierigen Wirtschaftslage und eines reduzierten Angebots an Ausbildungsplätzen. Über ein Drittel der Betriebe hat schon versucht, Auszubildende aus Drittstaaten einzustellen (35 Prozent). Neun von zehn dieser Betriebe waren dabei erfolgreich. Die komplette Auswertung der Umfrage steht auf der Webseite der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) bereit.
