Nachhaltiges Wirtschaften
Regionalen Rohstoffabbau sichern
Die regionale Rohstoffversorgung ist Ausgangspunkt einer Wertschöpfungskette, die dafür sorgt, das Risiko von Lieferverzögerungen zu minimieren und damit Preissteigerungen oder den Ausfall von Produktionen zu verhindern. Heimische Rohstoffsicherung bedeutet Planungs- und Investitionssicherheit für Unternehmen und Kommunen. Gleichzeitig ist es eine der Säulen für die Daseinsvorsorge für nachfolgende Generationen, denn eine einmal überbaute Lagerstätte ist für die Rohstoffversorgung verloren. Nutzungskonkurrenz durch anderweitige Schutzbelange, hoher bürokratischer Aufwand bei Genehmigungsverfahren oder oftmals fehlende Akzeptanz vor Ort verhindern die Ausweisung von Gewinnungsflächen.
Verfügbarkeit von Rohstoffen ist ein Erfolgsfaktor für die Wirtschaft
Das Vorhandensein von ausreichend Rohstoffen ist ein wesentlicher Faktor unter anderem bei der Schaffung von Wohnraum für Fachkräfte. Primärrohstoffe wie Sand, Kies und Stein sind für die Baustoffproduktion und die Errichtung von Gebäuden unverzichtbar. Für die Instandsetzung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur liefert die Gesteinskörnungsindustrie verbrauchsnah die unverzichtbaren Baustoffe in der benötigten Menge. Den Bedarf aus heimischen Vorkommen über kurze Transportwege zu decken, ist nicht nur ein wirtschaftlicher Vorteil. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten – kurze Wege verringern den CO2-Ausstoß beim Transport – ist es vorteilhaft, die Rohstoffnachfrage für die Bau- und Verkehrsbranche direkt aus der Region zu bedienen. Nicht zuletzt ist die Schonung von Ressourcen eine zentrale wirtschafts- und umweltpolitische Aufgabe der nächsten Jahre. Mineralische Bau- und Abbruchabfälle werden bereits heute durch Recycling so hochwertig aufbereitet, dass sie wieder für den Wirtschaftskreislauf verfügbar sind.