Wasserstoff

Hessen gemeinsam zum Wasserstoff-Land machen

Nachhaltig erzeugter und effizient genutzter Wasserstoff ist ein Schlüsselbaustein für den Energiemix der Zukunft. Hessen hat dafür entsprechende Potenziale, wie zahlreiche Initiativen sowie erfolgreiche und vom Bund geförderte Projekte zeigen. Die LandesEnergieAgentur Hessen vernetzt die relevanten Akteure und sorgt für passende Rahmenbedingungen. Ein Überblick.

Wasserstoff wird ein wichtiger Baustein der Energiewende für die Zukunft:

Er eignet sich optimal als leistungsstarkes Speichermedium für nachhaltig erzeugte Energie. Als Energieträger kann er im Automobil-, Lkw-, Flug- und Schiffsverkehr sowie in unterschiedlichen Industriezweigen eingesetzt werden.
Und er wird künftig sehr viel günstiger:
Laut dem Hydrogen Council werden zunehmende Erzeugungs- und Verteilkapazitäten bis 2030 dafür sorgen, dass die Kosten für viele Anwendungen um bis zu 50 Prozent sinken. Gute Neuigkeiten, denn Hessen hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2050 soll der Endenergieverbrauch des Landes an Strom und Wärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Um diese Ziele zu erreichen und die Energiewende erfolgreich zu gestalten, vernetzt die LandesEnergieAgentur Hessen alle politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure.
LandesEnergieAgentur Hessen bereitet der Energiewende den Weg
Energiewende und Klimaschutz brauchen eine breite Basis und erfolgreiche Netzwerke – von Bürgerinnen und Bürgern über Gemeinden, Städte und Landkreise bis zu gesellschaftlichen Organisationen und Unternehmen.
Im Auftrag des Landes Hessen ist die LandesEnergieAgentur (LEA) mit Sitz in Wiesbaden der Dreh- und Angelpunkt für alle Themen rund um die Realisierung des nachhaltigen Energiemix und Ansprechpartner für alle hessischen Unternehmen.
Die Experten der eigenständigen Gesellschaft des Landes vernetzen Akteure, geben Impulse und Informationen und beraten und begleiten unterschiedliche Aktionen und Projektideen. Die LEA trägt darüber hinaus unterschiedliche etablierte Landesprogramme und setzt Kampagnen zur Förderung von Energiewende und Klimaschutz um.
„Zudem unterstützen wir Unternehmen und Netzwerke mit effektiver Öffentlichkeitsarbeit und Messepräsenzen, etwa auf der Hannover Messe, sowie Fachworkshops“, sagt Oliver Eich, Projektleiter Wasserstoff und Brennstoffzellen bei der LEA.
Events und Kongresse wie das Brennstoffzellenforum Hessen runden das Angebot der LEA ab und bringen alle Beteiligten zusammen.

Ein breites Netzwerk für Wasserstoff

Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft tauschen sich auch in der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen (H2BZ-Initiative Hessen) regelmäßig aus.
Das bereits im Jahr 2002 gegründete Kompetenzträger-Netzwerk ist Ansprechpartner und zentrale Informationsstelle für alle Fachfragen zum Thema, unterstützt Unternehmen aktiv und engagiert sich für das Technologiemarketing regional, national und international.
Caroline Schäfer, Projektmanagerin Wasserstoff und Brennstoffzellen bei der LEA: „Seit 2002 verzeichnet die H2BZ-Initiative kontinuierlich steigende Mitgliederzahlen. Über das Netzwerk wird die große Industrie- und Forschungsstärke Hessens erschlossen, um das Thema Wasserstoff voranzubringen.“

Erfolgreiche Projekte in Frankfurt, Fulda und Marburg-Biedenkopf zeigen Wasserstoff-Potenzial

Wie viel Potenzial in den hessischen Regionen steckt, wenn es um das Thema Wasserstoff geht, zeigt eine Vielzahl regionaler Projekte. So werden etwa die Regionen Frankfurt am Main, Fulda und Marburg-Biedenkopf im Rahmen des Projekts „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ vom Bund gefördert. Die Förderung erstreckt sich dabei über die Entwicklung von Grundideen und initialen Netzwerken bis hin zu konkreten Konzepten für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Zusammenarbeit mit allen relevanten Partnern. Auch untereinander tauschen sich die hessischen HyLand-Regionen regelmäßig aus und profitieren so gegenseitig von ihren Erfahrungen. „Der große Erfolg der ersten Projekte spornt uns an, auch für die zweite Runde der Förderung in diesem Jahr wieder viele hessische Bewerber zu suchen“, sagt Caroline Schäfer, Projektmanagerin Wasserstoff und Brennstoffzellen bei der LEA. „Die Experten der LEA unterstützen alle Interessierten mit Rat und Tat von der Bewerbung bis zur Konzeptentwicklung und Realisierung.“

LEA-Experten beraten Unternehmen, Politik und Bürger

Neben der Förderung durch die Bundesregierung setzt die LEA zahlreiche weitere Aktivitäten zum Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur um.
So beraten die Expertinnen und Experten beispielsweise Privathaushalte und Gewerbetreibende zur Installation einer Brennstoffzellenheizung – Nutzer der Technologie sind etwa das Krankenhaus Frankfurt-Höchst und das Radisson BLU Hotel Frankfurt.
Zudem unterstützt das Land Hessen unterschiedliche Akteursgruppen wie z.B. kommunale Unternehmen, Stadtwerke oder Busbetriebe bei der Umstellung ihres Fuhrparks.
Oliver Eich ist begeistert von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Energieträgers Wasserstoff: „Diese Beispiele sind nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Initiativen, die die hessischen Wasserstoff-Potenziale erschließen.
Gemeinsam mit der H2BZ-Initiative Hessen arbeitet die LEA am Energiemix der Zukunft und unterstützt Unternehmen bei der Realisierung energieeffizienter und klimaschonender Verfahren und Prozesse. Hierbei profitieren wir von der fachübergreifenden Expertise der Kolleginnen und Kollegen und können Synergieeffekte nutzen.“

Die Akteurslandschaft für Wasserstoff und Brennstoffzellen in Hessen

Viele Beteiligte arbeiten in Hessen gemeinsam daran, Wasserstoff als Teil der Energiewende auch regional zu verankern.

Die LandesEnergieAgentur Hessen

Die LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA) in Wiesbaden ist eine hundertprozentige Tochter des Landes Hessen.
Seit 2017 übernimmt die LEA zentrale Aufgaben bei der Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes.
Die LEA versteht sich auch als Informationsplattform und bündelt dazu hessenweit Expertenwissen für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen sowie Organisationen.
Kontakt
LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA);
Mainzer Straße 118; 65189 Wiesbaden
http://www.lea-hessen.de

Ihre Ansprechpartner bei der LEA:

Oliver Eich
Projektleiter Wasserstoff und Brennstoffzellen
Tel.: +49 611 95017-8959; Mail: oliver.Eich@lea-hessen.de
Caroline Schäfer
Projektmanagerin Wasserstoff und Brennstoffzellen
Tel.: +49 611 95017-8628; Mail: caroline.schaefer@lea-hessen.de

Die H2BZ-Initiative Hessen

Am 2002 gegründeten Kompetenzträger-Netzwerk H2BZ beteiligen sich Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Initiative ist Ansprechpartner für alle Fachfragen zum Thema Wasserstoff und Brennstoffzellen, unterstützt Unternehmen aktiv und engagiert sich für das Technologiemarketing regional, national und international. Mittlerweile zählt die H2BZ-Initiative Hessen rund 100 Mitglieder und umfasst eine große Expertise entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Geschäftsstelle des Vereins ist seit 2020 bei der ÜWG in Groß-Gerau ansässig.
Kontakt
Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V.
Geschäftsstelle bei der ÜWG;
Friedrichstraße 45; 64521 Groß-Gerau
www.h2bz-hessen.de

Ihre Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle der H2BZ-Initiative:

Vilizara Antalavicheva
Mail: info@h2bz-hessen.de