Energie
Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen
Wie kann Nord- und Mittelhessen künftig mit Wasserstoff versorgt werden? Eine im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums erstellte Machbarkeitsstudie zeigt erstmals eine konkrete Perspektive für den Aufbau eines regionalen Wasserstoffnetzes und dessen Anbindung an das bundesweite Wasserstoff-Kernnetz.
Die Machbarkeitsstudie zum „Aufbau eines regionalen Wasserstoff-Backbones in Nord- und Mittelhessen“ wurde gemeinsam von der Landesstelle Wasserstoff der LEA LandesEnergieAgentur Hessen und der Ernst & Young Real Estate GmbH im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums erstellt. An der Erarbeitung waren 15 Gasverteilnetzbetreiber aus Nord- und Mittelhessen sowie vier Gasfernleitungsnetzbetreiber beteiligt.
Die Studie skizziert einen rund 280 Kilometer langen Wasserstoff-Backbone vom Lahntal bis in den Raum Kassel, ergänzt durch Stichleitungen zur Versorgung insbesondere industrieller und gewerblicher Großverbraucher. Die Investitionskosten werden auf rund 245 bis 300 Millionen Euro geschätzt. Für den Zeitraum 2032 bis 2035 geht die Studie von einem jährlichen Wasserstoffbedarf in Nord- und Mittelhessen von rund 8,5 bis 9 TWh aus.
Die Untersuchung verdeutlicht damit, welche Infrastruktur erforderlich sein könnte, um Unternehmen in der Region künftig Zugang zu leitungsgebundenem Wasserstoff zu ermöglichen.
Weitere Informationen sowie die Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum finden Sie hier: Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen vorgestellt | HESSEN Land…