Pressemitteilung vom 08.09.2026
25 Jahre IHK-Hochschulpreis der Wirtschaft
Mit einem Festakt hat die IHK Koblenz ihren Hochschulpreis der Wirtschaft zum 25. Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden vier praxisorientierte Abschlussarbeiten, die in enger Zusammenarbeit von Studierenden, Hochschulen und Unternehmen aus der Region entstanden sind. Zwei weitere Arbeiten erhielten eine lobende Anerkennung. Das Jubiläum bot zudem Gelegenheit, auf ein Vierteljahrhundert erfolgreichen Wissenstransfers zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz zurückzublicken.
Preise 2026:
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Max Weber: „Konzeptentwicklung und Evaluation zur Implementierung neuronaler Netze in der Automatisierungstechnik“ – verfasst mit BEWA solutions GmbH, Laudert, und der Hochschule Koblenz
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Philippe Heilscher: „SCHOTTEL PumpJet mit integriertem Antrieb & Kühlung“ – verfasst mit SCHOTTEL GmbH, Spay/Rhein, und der Hochschule Koblenz
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Estelle Aribaud: „Von der Persönlichkeit zum passenden Geschäftsmodell“ – verfasst mit Lorenz BucherMagnesiumPrägeStempel und MoselMinds GmbH, Bullay, und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg
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Michael Blug: „Entwicklung eines robotergeführten Steck- und Lötprozesses von Rohrbögen an Wärmeübertragern“ – verfasst mit HOWATHERM Klimatechnik GmbH, Brücken, und der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld
Lobende Anerkennungen 2026:
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Lukas Däubner: „Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Post-Consumer-Rezyklat durch Geruchsreduktion und Aufhellung während der physikalischen Aufbereitung“ – verfasst mit TechnoCompound GmbH, Bad Sobernheim, und der Hochschule Darmstadt University of Applied Sciences
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Paul Berlin: „Entwicklung eines strukturmechanischen Modells zur Vorauslegung von Sattelaufliegern“ – verfasst mit Fahrzeugbau Kempf GmbH, Bad Marienberg, und der Hochschule Koblenz
„Der Hochschulpreis der Wirtschaft zeigt seit 25 Jahren, wie erfolgreich die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und unternehmerischer Praxis in unserer Region funktioniert“, sagt Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz. „Die ausgezeichneten Arbeiten greifen konkrete Herausforderungen aus den Unternehmen auf und entwickeln daraus innovative Lösungsansätze. Genau diese Verbindung aus wissenschaftlicher Qualität und praktischem Nutzen macht den besonderen Wert des Wettbewerbs aus.“
Seit einem Vierteljahrhundert würdigt die IHK Koblenz mit dem Hochschulpreis der Wirtschaft herausragende Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten, die in Kooperation mit regionalen Unternehmen entstanden sind. Der Wettbewerb steht beispielhaft für die enge Vernetzung von Wirtschaft, Hochschulen und Universität im nördlichen Rheinland-Pfalz. Viele Unternehmen gewinnen dadurch neue Impulse für ihre betriebliche Praxis, während Studierende früh Einblicke in betriebliche Fragestellungen erhalten und wichtige Kontakte für ihren weiteren Berufsweg knüpfen.
Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen die große Bandbreite innovativer Themenstellungen in den Unternehmen der Region. Die ausgezeichneten Arbeiten befassen sich unter anderem mit Robotik, Materialrecycling, Fahrzeugbau, Automatisierung und digitalen Technologien, aber auch mit Fragen der Unternehmensentwicklung. Sie verdeutlichen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen überführt werden und so zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beitragen.
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Hochschulpreises blickte die Veranstaltung auch auf die Geschichte des Wettbewerbs zurück. Eine ehemalige Preisträgerin und ein ehemaliger Preisträger berichteten von ihrem beruflichen Werdegang und den Erfahrungen, die sie durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen sammeln konnten. Mit ihrer Keynote „Wenn mehr möglich wird – was wollen wir möglich machen?“ regte Antonia Assenova, Gründerin der Beratung OZERIAN, dazu an, Lernen, Forschen und Zusammenarbeit in einer zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt neu zu denken. Anhand anschaulicher Beispiele zeigte sie auf, wie sehr sich der Umgang mit Wissen, Lernen und Innovation bereits verändert hat – und welche Fragen sich daraus für die Zukunft ergeben.
„Die Chancen, die sich aus neuen Technologien und Denkansätzen ergeben, werden auch Wirtschaft und Wissenschaft künftig zahlreiche Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte bieten“, so die IHK-Präsidentin. „Die heutigen und ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen eindrucksvoll, was aus diesen Kooperationen entstehen kann. Hinter jeder ausgezeichneten Arbeit stehen Menschen, die Neugier, Fachwissen und Praxis zusammenbringen und damit Innovationen auf den Weg bringen. Diese Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und praktischem Nutzen macht den besonderen Wert des Hochschulpreises aus. Sie sichtbar zu machen, ist seit jeher das Anliegen des Wettbewerbs.“
Die IHK Koblenz dankt daher allen Unternehmen, Hochschulen, Hochschullehrenden und Studierenden, die den Hochschulpreis der Wirtschaft seit 25 Jahren mit Leben füllen und damit einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft der Region leisten. Bewerbungen von Studierenden sowie Vorschläge von Hochschullehrenden und Unternehmen für den Hochschulpreis 2027 sind ab Anfang des kommenden Jahres möglich.
Informationen zur Bewerbung für 2027 sowie Impressionen der Preisverleihung und die Filme zu den ausgezeichneten Arbeiten und Unternehmen finden Sie hier.