Krisenfest wirtschaften
Unvorhersehbare Ereignisse wie Energieengpässe, Cyberangriffe, Lieferkettenprobleme oder geopolitische Konflikte können jedes Unternehmen treffen – vom kleinen Familienbetrieb bis zum Mittelständler. Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) unterstützt Betriebe in der Region deshalb mit einem Krisenvorsorgeplan. Das Ziel: Risiken systematisch erfassen und die Handlungsfähigkeit im Ernstfall sichern.
„Unsere Wirtschaft steht unter Dauerstress: Cyberangriffe, Energie- und Rohstoffengpässe, unterbrochene Lieferketten oder Extremwetter können innerhalb von Stunden ganze Wertschöpfungsketten ausbremsen. Wer dann erst anfängt zu improvisieren, verliert Zeit, Aufträge und Vertrauen. Mit dem Krisenvorsorgeplan geben wir Unternehmen ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie Risiken strukturiert angehen und im Ernstfall schneller reagieren können“, sagt IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann.
Der Krisenvorsorgeplan führt Schritt für Schritt durch zentrale Aufgaben einer modernen Krisen- und Notfallplanung. Unternehmen können damit kritische Abläufe absichern, Verantwortlichkeiten klären, Notfallkommunikation vorbereiten und Störungen oder Ausfälle schneller überstehen. Ziel ist, Aufwand, Kosten und Unsicherheiten zu senken – und die Resilienz des Betriebs zu erhöhen.
Der Krisenvorsorgeplan wurde gemeinsam von der Handelskammer Hamburg und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelt und wird von der IHKLW zur Verfügung gestellt. Er steht online zur Verfügung unter www.ihklw.de/krisenvorsorgeplan. Ansprechpartner ist Jan Hassels, IHKLW-Berater Sicherheitspolitik, Tel. 04131 742-180, jan.hassels@ihklw.de.
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Lüneburg, 27. Februar 2026
