01.06.2026
Die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland ist im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Das zeigt der aktuelle KfW-Gründungsmonitor 2026. Insgesamt wagten rund 690.000 Personen den Schritt in die Selbstständigkeit, was einem Zuwachs von etwa 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
KfW-Gründungsmonitor 2026: Deutlich mehr Existenzgründungen in Deutschland
Besonders dynamisch entwickelte sich der Nebenerwerb: Mit rund 483.000 Gründungen wurde hier ein neuer Höchststand erreicht. Damit entfallen inzwischen rund 70 Prozent aller Gründungen auf nebenberufliche Gründungen. Die Zahl der Vollerwerbsgründungen blieb dagegen mit etwa 207.000 nahezu unverändert.
Weitere zentrale Ergebnisse des KfW-Gründungsmonitors 2026:
- Das Durchschnittsalter der Gründerinnen und Gründer liegt bei 34,2 Jahren.
- 40 Prozent der Gründenden sind jünger als 30 Jahre.
- 44 Prozent der Gründungen weisen einen digitalen Schwerpunkt auf.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Gründungsbereitschaft in Deutschland trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten wieder zunimmt. Gleichzeitig unterstreichen sie die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen und zielgerichteter Unterstützungsangebote, um das vorhandene Gründungspotenzial künftig noch besser zu erschließen und nachhaltig zu stärken.
Quelle: Pressemitteilung der KfW, KfW Research vom 19. Mai 2026.