19.08.2026
Akademische Gründungen spielen eine wichtige Rolle für den Wissens- und Technologietransfer in Deutschland. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Global Entrepreneurship Monitor (GEM).
Hochschulen als Motor für Innovationen
Seit 2025 werden akademische Gründungen erstmals im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung erfasst. Die Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial von Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Impulsgeber für innovative Gründungsvorhaben.
Dabei geht der Begriff der akademischen Gründung über klassische Ausgründungen auf Basis von Forschungsergebnissen oder neuen Technologien hinaus. Er umfasst auch Gründerinnen und Gründer, deren Geschäftsidee durch Wissen, Netzwerke oder Impulse aus dem Hochschulumfeld entstanden ist.
Für die kommenden Jahre zeigt sich ein großes Potenzial: Rund zwei Drittel der im GEM erfassten akademischen Gründungsvorhaben befinden sich derzeit noch in der Vorbereitungsphase. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse die Bedeutung gezielter Unterstützungsangebote. Staatliche Förderprogramme sowie Gründungszentren und Beratungsangebote spielen für akademische Gründerinnen und Gründer eine wichtige Rolle auf dem Weg in die Selbständigkeit.
Die Ergebnisse unterstreichen damit zugleich die Bedeutung leistungsfähiger Gründungs- und Transferstrukturen an Hochschulen.
Weitere Ergebnisse und Informationen zum Global Entrepreneurship Monitor