Bau- und Immobilienwirtschaft
Serielles Sanieren – Neue Impulse und Fördermöglichkeiten für die Branche
Wie lassen sich Wohn- und Gewerbegebäude effizient, kostensicher und klimafreundlich modernisieren? Das serielle Sanieren bietet für Bau- und Immobilienunternehmen neue Chancen – unterstützt durch attraktive Förderprogramme.
Das serielle Sanieren gewinnt für die Bau- und Immobilienwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Das Prinzip: Gleichartige Gebäude werden mit vorgefertigten Fassaden- oder Dachelementen nach standardisierten Verfahren modernisiert. So lassen sich Projekte schneller, präziser und mit hoher Kostensicherheit umsetzen – bei deutlich verbesserten Energiekennwerten und höherem Nutzerkomfort.
Neben diesen ökonomischen Vorteilen zahlt das serielle Sanieren direkt auf die Erreichung von Klimazielen und ESG-Anforderungen ein – ein wichtiger Faktor für Investoren, Projektentwickler und Bestandshalter.
Die bisherige Förderrichtlinie des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für serielle Sanierungen endete zum 31. Dezember 2023. Eine Neuauflage ist bislang offen. Alternativ können Unternehmen derzeit auf die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zurückgreifen, die ebenfalls serielle Sanierungsschritte umfasst.
Förderüberblick BEG:
- Förderfähig ab 300 Euro Investition pro Maßnahme
- Grundfördersatz: 15 Prozent der förderfähigen Kosten
- Zusätzliche Förderboni bei höheren Effizienzstandards oder mit Energieberatung
- Antragstellung über BAFA (Einzelmaßnahmen) oder KfW (Effizienzhausprojekte)
Das serielle Sanieren vereint technische Innovation, wirtschaftliche Effizienz und ökologische Verantwortung – ein Zukunftsthema, das die Wettbewerbsfähigkeit der Branche nachhaltig stärken kann.
