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International

Going International 2021 - Umfrageergebnisse mit Sonderauswertung zum Brexit und den Lieferketten


Globale Geschäftsperspektiven erreichen Tiefpunkt

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie belasten weiterhin das Auslandsgeschäft deutscher Unternehmen. Das geht aus der aktuellen DIHK-Umfrage "Going International 2021" unter rund 2.400 international aktiven deutschen Betrieben hervor.

Große Lieferkettenprobleme im Auslandsgeschäft

Viele auslandsaktive deutsche Unternehmen berichten aktuell von Schwierigkeiten bei Lieferketten und Logistik. Betroffen sind vor allem der Groß- und Einzelhandel sowie die Automobilindustrie. Das zeigt eine Sonderauswertung der DIHK-Umfrage "Going International 2021".
An der Untersuchung hatten sich rund 2.400 deutsche Unternehmen verschiedenster Branchen mit Auslandsgeschäft in allen Weltregionen beteiligt. 40 Prozent davon melden Probleme bei Lieferketten und Logistik. Für die international vernetzte deutsche Wirtschaft sind funktionierende und verlässliche Lieferketten aber von großer Bedeutung.
Deshalb ziehen mehr als zwei Drittel der Betriebe mit logistischen Herausforderungen Konsequenzen: Sie planen, ihre Lieferketten zu ändern, um Einschränkungen im Lieferverkehr oder Produktionsausfälle auszugleichen.

Auswirkungen des Brexit auf die deutsche Wirtschaft

Bereits nach dem Brexit-Referendum haben sich die deutsch-britischen Wirtschaftsbeziehungen abgekühlt; seit Jahresbeginn ist das Vereinigte Königreich nun auch nicht mehr Mitglied im Binnenmarkt der Europäischen Union. Was die Unternehmen hierzulande vom UK-Geschäft erwarten, hat der DIHK in einer Sonderauswertung seiner bundesweiten Umfrage "Going International 2021" ermittelt.
"Going International 2021" wurde mit Unterstützung der 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland im Februar erstellt. Die Sonderauswertung zum Brexit basiert auf den Antworten von rund 1.500 Unternehmen, die mit Großbritannien geschäftlich in Verbindung stehen.