Umweltschutz und Ressourceneffizienz

Unternehmen können Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen sowie zur Ressourcenschonung und Anpassung an die Folgen des Klimawandels zinsgünstig über das KfW-Umweltprogramm finanzieren. Der Finanzierungsanteil beträgt bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten.
Wir haben die wichtigsten Informationen zum Förderprogramm für Sie zusammengestellt:
Förderart
  • Kreditförderung
Fördergegenstand
Investitionen zur Verbesserung der Umweltsituation und des Klimaschutzes, Schonung der Ressourcen und Anpassung an die Folgen des Klimawandels:
  • Maßnahmen zum effizienten und  kreislauforientierten Umgang mit  Ressourcen ("Circular Economy")
    - Ressourceneffizienz, Materialeinsparung
    - Abfallvermeidung, -behandlung, -verwertung
    - Abwasservermeidung, -behandlung und Frischwassereinsparung 
  • Luftreinhaltung/Lärmschutz
  • Klimaschutz
  • Anpassung an den Klimawandel
  • naturnahe Gestaltung von Firmengeländen
  • umweltfreundlicher Verkehr
  • sonstige Umweltschutzmaßnahmen (Boden- und Grundwasserschutz, Altlasten- bzw. Flächensanierung, Deponiesanierung)
  • Aufwendungen für die Planungs- und Umsetzungsbegleitung in Verbindung mit einer förderungswürdigen betrieblichen Investition
Antragsberechtigte
  • Unternehmen und Einzelunternehmer der gewerblichen Wirtschaft sowie Freiberufler
  • Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung Dienstleistungen für einen Dritten erbringen
  • Vorhaben im Ausland:
    - Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einzelunternehmer, Freiberufler mit Sitz in Deutschland
    - Tochtergesellschaften der o. g. deutschen Unternehmen mit Sitz im Ausland
    - Joint Ventures mit maßgeblicher deutscher Beteiligung im Ausland
Förderhöhe
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten
  • Kredithöchstbetrag: in der Regel max. 25 Mio. Euro pro Vorhaben
  • Kreditobergrenze kann mit Zustimmung des BMU überschritten werden
  • Laufzeit: max. 20 Jahre bei max. 3 tilgungsfreien Anlaufjahren
Antragstellung
  • Antragstellung erfolgt vor Maßnahmenbeginn ausschließlich über Finanzierungspartner (Banken und Sparkassen)
Stand: Januar 2022