Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur

Unternehmen, die sich Elektrofahrzeuge anschaffen möchten, haben verschiedene Möglichkeiten, dafür eine Zuschuss- oder Kreditförderung in Anspruch zu nehmen. Auch für entsprechende Ladeinfrastruktur gibt es Fördermöglichkeiten.
Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick über mögliche Förderprogramme.

Umweltbonus für Elektrofahrzeuge (BAFA)

Was wird gefördert?
  • Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes
  • Erwerb eines Elektrofahrzeuges bei der zweiten Zulassung im Inland
Wer wird gefördert?
Käufer oder Leasingnehmer, auf die das Fahrzeug zugelassen wird:
  • Unternehmen
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung
  • Privatpersonen
  • Stiftungen, Körperschaften, Vereine
Wie wird gefördert?
  • Zuwendung als Festbetragsfinanzierung
  • Finanzierung des Umweltbonus erfolgt zur Hälfte durch den Automobilhersteller und zur Hälfte durch einen Bundeszuschuss
  • Bundesanteil am Umweltbonus:
    • für Fahrzeuge (Basismodell) bis max. 40.000 Euro Nettolistenpreis: max. 3.000 Euro für ein reines Batterieelektrofahrzeug/Brennstoffzellenfahrzeug bzw. 2.250 Euro für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug
    • für Fahrzeuge (Basismodell) über 40.000 Euro und bis max. 65.000 Euro Nettolistenpreis: 2.500 Euro für ein reines Batterieelektrofahrzeug/Brennstoffzellenfahrzeug bzw. 1.875 Euro für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug
  • Verdopplung des Bundesanteils am Umweltbonus mittels einer Innovationsprämie (nur für nach dem 03.06.2020 und bis zum 31.12.2022 erstmals zugelassene neue Fahrzeuge bzw. zweitzugelassene junge Gebrauchtfahrzeuge)
Was gilt es zu beachten?
  • Elektrofahrzeug muss rein elektrisch angetrieben werden oder ein Plug-In-Hybrid sein und den technischen Anforderungen entsprechen
  • Fahrzeug muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge des BAFA befinden
  • Fahrzeug muss in Deutschland auf den Antragsteller zugelassen werden (Erstzulassung) und mind. 6 Monate zugelassen bleiben
  • Fahrzeug muss zum ersten Mal zugelassen sein oder im Fall der zweiten Zulassung max. 12 Monate erstzugelassen gewesen sein
  • Erwerb und Erstzulassung des Fahrzeugs muss ab dem 18.05.2016 oder später erfolgt sein
  • Erstzulassung für Gebrauchtfahrzeug muss nach dem 04.11.2019 oder später erfolgt sein; die Antragstellung für den Umweltbonus muss spätestens 12 Monate nach der Zweitzulassung erfolgen
  • im Fall der Zweitzulassung darf das Fahrzeug eine Laufleistung von max. 15.000 km aufweisen
Wie und wo ist der Antrag zu stellen?
Antragstellung erfolgt nach Zulassung des Fahrzeuges beim BAFA online über die Antragsplattform
Was sollte man noch wissen?
  • ab 01.01.2023 erhalten Plug-In-Hybride keine Förderung mehr und die Förderung für batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge wird gesenkt
  • Antragstellung für Innovationsprämie ist bis 31.12.2022 befristet
  • Richtlinie ist bis 31.12.2025 befristet
Stand: September 2022

Ladeinfrastruktur Sachsen-Anhalt (NASA)

Was wird gefördert?
  • Beschaffung und Errichtung neuer Ladeinfrastruktur:
    • Normalladepunkte mit einer Ladeleistung von 22 kW, die das Laden mit Wechselstrom (AC-Ladepunkt) oder mit Gleichstrom (DC-Ladepunkt) ermöglichen
  • Modernisierung bestehender (nicht geförderter) Ladeinfrastruktur:
    • Aufrüstung der Ladeeinrichtung (Erweiterung des Leistungsumfangs sowie Hinzufügen oder Austausch einzelner Komponenten) oder Ersatzbeschaffung der Ladeeinrichtung (kompletter Austausch der Hardware)
    • Ertüchtigung des Netzanschlusses des Ladestandortes (Erhöhung der Netzkapazität)
Wer wird gefördert?
natürliche und juristische Personen
Wie wird gefördert?
  • Zuwendung als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung
  • Höchstsatz für Normalladepunkte:
    • max. 60 Prozent bis höchstens 2.500 Euro pro Ladepunkt bei einer Ladeleistung von 22 kW bei Neuerrichtung bzw. 11 bis 22 kW bei Modernisierung
  • Höchstsätze für Schnellladepunkte:
    • max. 60 Prozent bis höchstens 10.000 Euro bei einer Ladeleistung über 22 kW bis kleiner 100 kW
    • max. 60 Prozent bis höchstens 20.000 Euro bei einer Ladeleistung von 100 kW bei Neuerrichtung
  • Höchstsatz für Netzanschluss:
    • max. 60 Prozent bis höchstens 10.000 Euro pro Standort für Anschluss an Niederspannungsnetz
    • max. Zuwendungssumme für den aktuellen Förderaufruf: 300.000 Euro pro Person
Was gilt es zu beachten?
  • Errichtung muss in Sachsen-Anhalt erfolgen
  • Ladeinfrastruktur muss uneingeschränkt öffentlich zugänglich sein
  • Ladeinfrastruktur muss u. a.:
    • technische Mindestanforderungen der Ladesäulenverordnung erfüllen
    • über aktuellen offenen Standard angebunden und remotefähig sein
    • vertragsbasiertes Laden ermöglichen
  • der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom stammen
  • Betrieb der Ladeeinrichtung muss über die Mindestbetriebsdauer von 6 Jahren und der Zugang zur Ladeeinrichtung an 24 Stunden pro Tag an 7 Tagen pro Woche öffentliche und uneingeschränkt gewährleistet sein
  • Zuwendungsempfänger muss über gesamte Mindestbetriebsdauer Eigentümer der geförderten Ladeinfrastruktur sein
  • die Ladestandorte sind verkehrsrechtlich zu beschildern
Wie und wo ist der Antrag zu stellen?
Antragstellung erfolgt vor Maßnahmenbeginn bei der NASA im Online-Verfahren
Was sollte man noch wissen?
  • im Rahmen von separaten Förderaufrufen (für neue Ladeinfrastruktur) werden die Antragsteller zur Einreichung von Förderanträgen zum jeweiligen Stichtag aufgefordert
  • Anträge für die Modernisierung können laufend eingereicht werden
  • Richtlinie ist bis 31.12.2025 befristet
Stand: September 2022

Öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland (BAV)

Was wird gefördert?
  • Beschaffung und Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit mind. einem fest installierten oder mobilen Ladepunkt einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses:
    • Normalladepunkte mit einer Ladeleistung von 3,7 bis 22 kW, die das Laden mit Wechselstrom (AC-Ladepunkt) oder mit Gleichstrom (DC-Ladepunkt) ermöglichen
    • Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung von mehr als 22 kW, die das Laden mit Gleichstrom (DC-Ladepunkt) ermöglichen
  • Netzanschluss für zu errichtende Ladeinfrastruktur an das Nieder- oder Mittelspannungsnetz bzw. die Kombination aus Netzanschluss und Pufferspeicher, wenn diese der Versorgung von Ladepunkten dient
  • Ersatzbeschaffung und Modernisierung von Ladeinfrastruktur:
    • Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur
    • Ertüchtigung des Netzanschlusses an Standorten, sofern diese nicht bereits gefördert wurden und ein Mehrwert nachgewiesen wird
Wer wird gefördert?
natürliche und juristische Personen
Wie wird gefördert?
  • Zuwendung als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung
  • Höhe des Zuschusses wird in der jeweils aktuellen Förderbekanntmachung veröffentlicht
  • Höchstsatz für Normalladepunkte:
    • max. 60 Prozent bis höchstens 2.500 Euro pro Ladepunkt 
  • Höchstsätze für Schnellladepunkte:
    • max. 60 Prozent bis höchstens 10.000 Euro bei einer Ladeleistung über 22 kW bis kleiner 100 kW
    • max. 60 Prozent bis höchstens 20.000 Euro bei einer Ladeleistung von 100 kW und höher
  • Höchstsätze für Netzanschluss:
    • max. 60 Prozent bis höchstens 10.000 Euro pro Standort für Anschluss an Niederspannungsnetz
    • max. 60 Prozent bis höchstens 100.000 Euro pro Standort für Anschluss an Mittelspannungsnetz
    • max. Förderung für Kombination Pufferspeicher mit Netzanschluss anlog dem zugehörigen Netzanschluss
Was gilt es zu beachten?
  • Errichtung muss in Deutschland erfolgen
  • Ladeinfrastruktur muss uneingeschränkt öffentlich zugänglich sein
  • Ladeinfrastruktur muss u. a.:
    • technische Mindestanforderungen der Ladesäulenverordnung erfüllen
    • über aktuellen offenen Standard angebunden und remotefähig sein
  • der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom stammen (darf nicht EEG-gefördert sein)
  • Betrieb der Ladeeinrichtung muss über die Mindestbetriebsdauer von 6 Jahren gewährleistet sein
  • Zuwendungsempfänger muss über gesamte Mindestbetriebsdauer Eigentümer der geförderten Ladeinfrastruktur sein
  • die Ladestandorte sind verkehrsrechtlich zu beschildern
Wie und wo ist der Antrag zu stellen?
Antragstellung erfolgt vor Maßnahmenbeginn bei der BAV online über das elektronische Antragssystem des Bundes
Was sollte man noch wissen?
  • im Rahmen von separaten Förderaufrufen werden die Antragsteller zur Einreichung von Förderanträgen zum jeweiligen Stichtag aufgefordert
  • Richtlinie ist bis 31.12.2025 befristet
Stand: September 2022

KfW-Umweltprogramm (KfW)

Was wird gefördert?
  • Anschaffung gewerblich genutzter Fahrzeuge (Personenkraftwagen, Zweiräder, Nutzfahrzeuge inklusive Busse) mit rein batterieelektrischem Antrieb sowie Brennstoffzellenfahrzeuge
  • Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Wer wird gefördert?
  • Unternehmen und Einzelunternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie freiberufliche Tätige mit Sitz in Deutschland oder mit Sitz im Ausland für Tochtergesellschaften, Niederlassungen, Betriebsstätten, Filialen in Deutschland
  • Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung Dienstleistungen für einen Dritten erbringen
  • Vorhaben im Ausland:
    • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einzelunternehmen, freiberuflich Tätige mit Sitz in Deutschland
    • Tochtergesellschaften der o. g. deutschen Unternehmen mit Sitz im Ausland
    • Joint Ventures mit maßgeblicher deutscher Beteiligung im Ausland
Wie wird gefördert?
  • Kreditförderung
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten
  • Kredithöchstbetrag: in der Regel max. 25 Mio. Euro pro Vorhaben
  • Kreditobergrenze kann mit Zustimmung des Bundesumweltministeriums überschritten werden
  • Laufzeit: max. 20 Jahre bei max. 3 Tilgungsfreijahren
Wie und wo ist der Antrag zu stellen?
Antragstellung erfolgt vor Maßnahmenbeginn über Finanzierungspartner (Banken und Sparkassen)
Was sollte man noch wissen?
Gewährung der Beihilfen (Zuwendungen) erfolgt je nach Maßnahme auf Grundlage der AGVO oder als De-minimis-Beihilfe
Stand: September 2022

E-Lastenfahrräder (BAFA) 

Was wird gefördert?
Anschaffung von E-Lastenfahrrädern (Lastenpedelecs) sowie Lastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung (E-Lastenfahrradanhänger) für den Einsatz im fahrradgebundenen Lastenverkehr in Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und im kommunalen Bereich
Wer wird gefördert?
  • private Unternehmen sowie freiberufliche Tätige unabhängig von der Rechtsform (einschließlich Genossenschaften)
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung
  • Kommunen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts (z. B. Hochschulen)
  • rechtsfähige Vereine und Verbände
Wie wird gefördert?
  • Zuwendung als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung
  • Zuschuss in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Ausgaben (max. 2.500 Euro pro Fahrrad/Anhänger mit E-Antrieb)
Was gilt es zu beachten?
  • geförderte E-Lastenfahrräder und E-Lastenanhänger müssen sich in Deutschland befinden, serienmäßig und neu sein sowie Transportmöglichkeiten bieten, die fest mit dem Fahrrad verbunden sind und die mehr Volumen aufnehmen können als ein herkömmliches Fahrrad
  • Nutzlast: mind. 120 kg
  • geförderte Fahrräder/Anhänger sind mit dem Zeitpunkt der Anschaffung mind. 3 Jahre zweckentsprechend zu nutzen
Wie und wo ist der Antrag zu stellen?
Antragstellung erfolgt vor Maßnahmenbeginn beim BAFA online über die Antragsplattform
Was sollte man noch wissen?
  • Gewährung der Beihilfen (Zuwendungen) erfolgt als De-minimis-Beihilfe
  • Richtlinie ist bis 29.02.2024 befristet
Stand: September 2022

Klimafreundliche gewerbliche Nahmobilität: Mikro-Depots (ZUG)

Was wird gefördert?
Infrastrukturelle Investitionen, die eine modellhafte Nutzbarmachung von Flächen und Räumen zum Betrieb von Mikro-Depots für Verkehre von Kurier-, Express- und Paketdienstleister “auf der letzten Meile” zum Ziel haben; gefördert werden Investitionen in folgenden Kategorien:
  • Anschaffung mobiler Infrastruktur (Container, Wechselbrücken)
  • bauliche Sanierung/Herrichtung von gebauter Infrastruktur (z. B. Ziehen von Wänden)
  • Schaffung von Infrastruktur für Anliefervorgänge (z. B. Tore und Rampen) bzw. zur Lagerung (z. B. Regale)
  • Bodenarbeiten auf Freiflächen (Befestigung, Pflasterung)
  • Sicherheitsmaßnahmen (Errichtung von Zäunen, Schlösser und Sicherheitstechnik)
  • Ver- und Entsorgung (z. b. Infrastruktur für Heizung, Strom, Wasser, Internet, Ladeinfrastruktur)
  • Maßnahmen zur Wahrung von Arbeitsschutz und Bauordnungsrecht (sanitäre Anlagen, Sozialräume, Wetterschutz, Brandschutz)
  • Verkehrsinfrastruktur (Rangierflächen, Ertüchtigung von Radinfrastruktur)
Wer wird gefördert?
  • private Unternehmen
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung
Wie wird gefördert?
  • Zuwendung als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung
  • Zuschuss in Höhe von bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (Mindestzuwendung: 20.000 Euro)
  • max. Fördersumme für Erwerb und  Einbau von Schließanlagen (inkl. Erwerb und Installation von Kameras und Alarmanlagen): 3.000 Euro pro Depot
Was gilt es zu beachten?
  • Errichtung der Mikro-Depots in Deutschland
  • Betrieb muss branchen- und anbieterübergreifend sein
  • Waren müssen ab dem Mikro-Depot ausschließlich durch lokale emissionsfreie Fahrzeuge wie z. B. Lastenkarren, Lastenräder, elektrische Fahrzeuge ausgeliefert werden; die Belieferung der Mikro-Depots darf auch mit konventionellen Fahrzeugen erfolgen
  • Antragsteller muss Eigentümer/Pächter/Mieter sein oder im Wege eines Gestattungsvertrages über die erforderlichen Flächen verfügen
  • Antragsteller sowie beteiligte Partner oder Auftragnehmer müssen in der Lage sein, das Projekt zu planen, wirtschaftlich durchzuführen, zu überwachen und abzurechnen
  • Mikro-Depots sind mit dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme mind. 3 Jahre zweckentsprechend zu betreiben
Wie und wo ist der Antrag zu stellen?
Antragstellung erfolgt vor Maßnahmenbeginn bei der ZUG online über die Antragsplattform (zweistufiges Antragsverfahren)
Was sollte man noch wissen?
  • Gewährung der Beihilfen (Zuwendungen) erfolgt auf Grundlage der AGVO oder als De-minimis-Beihilfe
  • für das Auswahlverfahren werden Projektskizzen berücksichtigt, die bis 2023 jeweils im Zeitraum 01.03. bis 31.05. eingereicht werden; weitere Auswahlverfahren können durch gesonderte Bekanntmachung veröffentlicht werden
  • Richtlinie ist bis 30.06.2024 befristet
Stand: September 2022

Investitionskredit Nachhaltige Mobilität: Standard- und Individualvariante (KfW)

Was wird gefördert?
Investitionen in nachhaltige und klimafreundliche Mobilität in Deutschland, die in Anlehnung an die Kriterien der EU-Taxonomie umgesetzt werden:
  • klimafreundliche Fahrzeuge für die Personenbeförderung und leichte Nutzfahrzeuge
  • klimafreundliche Fahrzeuge für die Güterbeförderung
  • Infrastruktur für klimafreundlichen Verkehr
  • nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnologien für Mobilität
  • Aufwendungen für die Planungs- und Umsetzungsbegleitung sowie die Erstellung von Gutachten und Nachweisen zur Einhaltung der technischen Mindestanforderungen in Verbindung mit einer förderfähigen Investitionsmaßnahme
Wer wird gefördert?
  • Unternehmen und Einzelunternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie freiberuflich Tätige
  • Unternehmen mit mind. 50 Prozent kommunalem Gesellschafterhintergrund
  • gemeinnützige Organisationen inkl. Kirchen
  • Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts mit mehrheitlich kommunalem Hintergrund
Wie wird gefördert?
  • Kreditförderung
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten
  • Standardvariante: max. 50 Mio. Euro pro Vorhaben (Kredithöchstbetrag)
  • Individualvariante: Kreditbetrag kann ab einem Mindestbetrag von 25 Mio. Euro pro Vorhaben individuell angefragt werden
  • Laufzeit: max. 30 Jahre bei max. 5 Tilgungsfreijahren; bei Individualvariante mind. 4 Jahre
Was gilt es zu beachten?
  • Unternehmenssitz/Betriebsstätte in Deutschland
  • Erfüllung der technischen Mindestanforderungen
Wie und wo ist der Antrag zu stellen?
Antragstellung erfolgt vor Maßnahmenbeginn über Finanzierungspartner (Banken und Sparkassen)
Was sollte man noch wissen?
  • Kreditförderung gibt es in zwei Varianten: Standardvariante und Individualvariante
  • für Elektrofahrzeuge kann zusätzlich zu dieser Förderung der Umweltbonus des BAFA beantragt werden
  • Standardvariante: Gewährung der Beihilfen (Zuwendungen) erfolgt je nach Maßnahme auf Grundlage der AGVO oder als De-minimis-Beihilfe
Stand: September 2022