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Schwerpunkt: Bürokratieabbau

Der in den letzten Jahren drastische Anstieg der Komplexität von gesetzlichen Anforderungen an Unternehmen, sei es im Bereich Dokumentations-, Nachweis-, Genehmigungs- oder Förderverfahren, stellt eine massive Einschränkung für die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit dar. Neben der Bindung von personellen Kapazitäten entstehen hierdurch auch enorme Kosten, die nicht mehr für investive Aktivitäten zu Verfügung stehen.
Daher ist ein zügiger und kontinuierlicher Bürokratieabbau zwingend erforderlich. Zuerst muss dabei eine durchgreifende Aufgabenkritik erfolgen. Was muss der Staat leisten, was kann stattdessen besser die private Hand übernehmen? Erst im zweiten Schritt ist dann auf die Effizienz des staatlichen Handelns zu achten. Hier gilt es insbesondere durch eine ambitionierte Verwaltungsdigitalisierung für Entlastung zu sorgen.

Bürokratielast bremst Unternehmen – branchenübergreifend und seit Jahren. Trotz politischer Versprechen wächst der Aufwand weiter. Neue Vorgaben kommen hinzu, alte bleiben bestehen. Grund genug sich dem Thema ausführlich zu widmen – in der aktuellen Ausgabe unseres IHK-Magazins, inklusive Special "Erfolgreich arbeiten im Team".

© IHK Halle-Dessau/Michel Klehm

Eine der maßgeblichen Ursachen dafür, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gegenwärtig leidet, ist die ausufernde Bürokratie. Wo die Unternehmen der Schuh drückt, welche Folgen das hat und was sich ändern muss, darüber diskutieren Anja Twietmeyer und Michael Münch mit IHK-Präsident Sascha Gläßer.